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Indien: Erzbischof schockiert über geschlechtsspezifische Abtreibungen (Update)

In einem Brunnen bei einer Privatklinik in Punjab entdeckte die Polizei vor kurzem 15 tote Föten weiblichen Geschlechts. In der Klinik wurden illegalerweise geschlechtsspezifische Abtreibungen vorgenommen (ssn berichtete).

Erzbischof Oswald Gracias, der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz in Indien, reagierte mit Entsetzen, als er die Nachricht über die in der Klinik - insgesamt 35 - getöteten Mädchen hörte.

"Die Kirche hat stets ihre Stimme gegen das schwerwiegende Übel der Abtreibung erhoben", so der Erzbisschof gegenüber der "AsiaNews". Dass man allerdings bei den Abtreibungen gezielt nur Mädchen töte, sei wesentlich schlimmer und sogar verdammenswert.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Indien, Abtreibung, Erzbischof
Quelle: www.kath.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2006 11:56 Uhr von Borgir
 
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Das ist pervers: Abzutreiben nur weil das Baby das falsche Geschlecht hat. Muss man aber wohl auch die Hintergründe der Kultur berücksichtigen.
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14.08.2006 00:12 Uhr von Cenor_de
 
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Das hat mit Kultur nix zu tun: Die häufigste Todesursache für eine frau in indien ist ein Hauhaltsunfall, bei dem sie vollständig verbrennt, bei lebendigem Leib.
Die Frauen kochen an offenen feuerstellen, ihre Ehemänner oder Schwiegermütter übergiessen sie einfach von hinten mit Benzin.
Diese Todesfälle gelten in Indien als hauhaltsnaher Unfall.

Ziel der Übung ist es die Mitgift einzubehalten und die nächste zu kassieren. Eine Tochter zu haben ist für die Familien ein schreckliches Armutsrisiko.
Für die Mitgift müsse sie sich hoch verschulden.

Anstatt gegen die Zustände etwas zu untenehmen hat die indische Regierung verboten vor der Abtreibung das Geschlecht festzustellen, die Abtreibung selbst ist völlig normal.

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