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Hamburg: Der durch einen Behandlungsfehler ins Koma gefallene Junge ist tot

Der vierjährige Junge Franjo, der nach der Zufuhr einer hochkonzentrierten Glukoselösung ins Koma gefallen war (ssn berichtete), ist am Freitag nach einer Verschlechterung seines Zustandes verstorben.

Zuvor hatten die Ärzte durch Abschalten der Sauerstoffversorgung getestet, ob der Junge selbstständig atmen würde. Dies führte zum Absinken der Herzschlagfolge. Der Versuch einer Wiederbelebung schlug fehl.

Chefarzt Dr. Axel Hennenberg hat versucht, der neunjährigen Schwester des verstorbenen Jungen die Situation schonend zu erläutern. Die Eltern hatten sich zunächst am Freitag eine sichtbare Hirnstromkurve eines zweiten EEGs erhofft.


WebReporter: hostmaster
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Hamburg, Junge, Behandlung, Koma
Quelle: www.abendblatt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2006 17:36 Uhr von Lonni
 
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Mann kann bloß hoffen, dass es einen gerechten Prozess geben wird.
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12.08.2006 17:55 Uhr von HolyLord99
 
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Lonni: Für dich scheint das Urteil schon festzustehen, wie kann der Prozess dan gerecht sein?
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12.08.2006 18:05 Uhr von S8472
 
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@HolyLord99: einer wird ja wohl die schild daran haben und sollte bestraft werden.
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12.08.2006 18:12 Uhr von torschtl
 
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Glucose: bekommt so ziemlich jeder Verunfallte / Patient, der einen Volumenmangelschock hat oder Sonstiges...das ist neben NaCl eine der Standardinfusionen. Als 3. gibt es noch die Ringerlösung, die aber nur bei hohem Salzverlust verwendet wird (Durchfall o.ä.). Wo da der Fehler bei den Ärzten liegen soll, kann ich, der desöfteren Rettungsdienst fährt, nicht nachvollziehen.
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12.08.2006 18:13 Uhr von ciaoextra
 
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torschtl: der knabe hat ne 40%ige lösung bekommen und keine 5%ige. außerdem hat niemand die infusion wieder abgehängt. er hat die volle dröhnung aus dem behälter bekommen.
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12.08.2006 19:55 Uhr von alice in the shell
 
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Die Ärztin ist vermutlich durch den Fehler schon genug gestraft.
Klar, sowas *darf* einfach nicht passieren.
Aber mit dem Wissen zu leben, dass man ein Kind getötet hat und es noch leben würde, wenn man konzentrierter gewesen wäre und sorgfältiger gearbeitet hätte an diesem Tag... dass der Tod vermeidbar gewesen wäre und es ganz allein die eigne Schuld ist, jemand getötet zu haben - obwohl man eigentlich in seinem Beruf Menschen helfen will. Das ist schon sehr schrecklich.
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13.08.2006 16:00 Uhr von Katatonia
 
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Bestrafung: Bestraft gehört die Ärztin gerichtlich mit Sicherheit. Dennoch sollte man beim Strafmaß gewisse Milde walten lassen.
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13.08.2006 23:27 Uhr von DorianArcher
 
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Behandlungsfehler? Ich sehe da eigentlich keinen "Fehler" im herkämmlichen Sinne, sondern eine Routineprozedur die schief ging.
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14.08.2006 11:11 Uhr von flc.gizmo
 
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da fehlt etwas: die Ärztin hat dem Jungen statt einer 5-prozentigen eine 40-prozentige Glucoselösung gegeben. Deshalb hätte sie die Lösung früher wieder abnehmen müssen, dies konnte sie allerdings nicht da sie zu einem Notfall gerufen wurde. Den Jungen hat sie dann einfach "vergessen". Ich war schockiert und richtig wütend, als ich die Nachricht im Fernsehen gesehen habe. Sowas ist einfach unverantwortlich. Jetzt kommt mir bitte keiner mit "Fehler sind menschlich blaaa". Man kann einem Kleinkind keine 40-prozentige Glucoselösung geben..
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14.08.2006 11:37 Uhr von smou81
 
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was ich nicht verstehe: wieso hängt man jemanden eine infusion mit einer dosis an, die einen umbringt, wenn sie komplett durchgelaufen ist.
ich selbst habe wegen meinem tinnitus auch schon einige (zwar andere) infusionen bekommen, aber in einer dosis, wie ich sie bekommen soll. ich saß da, bis die infusion "durchgelaufen" war. aber danach bin ich nicht halb tot.
weiß jemand was dazu?
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14.08.2006 12:01 Uhr von LucyInTheSky
 
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Ärzte sind auch nur Menschen: Solche "Fehler" können und dürfen zwar eigentlich nicht auftreten, aber man sollte nie Ärzte mit irgendwelchen Göttern verwechseln. Die tragen JEDEN tag ein hohes Maß an verantwortung. Leider sind die Schäden auch umso größer. Aber wer vo nuns kann schon sagen dass er fehlerfrei ist?!
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28.11.2006 12:28 Uhr von J.W.
 
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