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Peking: Bau des Daimler-Chrysler-Werks - wurden archäologische Stätten zerstört?

Daimler-Chrysler wird von Pekinger Archäologen und der Kulturbehörde beschuldigt, beim Bau eines neuen Automobilwerks in Peking Grabstätten altchinesischer Kulturen verschüttet und zubetoniert zu haben. Die Gräber wurden bereits 2004 entdeckt.

Daimler-Chrysler habe nicht die 510.000 Yuan (50.000 Euro) bezahlt, die für den Fall einer notwendigen archäologischen Untersuchung gesetzlich vorgeschrieben sind, klagte die Pekinger Kulturbehörde. Man spricht von einer "Schlacht" um Kulturgüter.

Die Firma Beijing Benz DaimlerChrysler meint, keine chinesischen Gesetze gebrochen zu haben. "Alles ist wieder zurück im Normalzustand", so ein Sprecher. Auf dem 1,9 Quadratkilometer großem Werksgelände sollen jährlich 25.000 PKW produziert werden.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Daimler, Chrysler, Bau, Peking
Quelle: auto-motor-und-sport.de

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12.08.2006 14:50 Uhr von Thothema
 
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Finazielle Interessen sind da scherlich klar im Vortel. Und wahrscheinlich sind da auch einige Politiker eingeknickt. "No problem" Mister Benz"....aber jetzt scheinen sie doch eins u haben. Und das finde ich auch nur richtig. Und: Dass Daimler bei so einer Investition keine 50.000 Euro übrig hat, ist ein schlechter Witz!

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