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USA: Genrasen von Golfplatz verbreitet sich unkontrolliert weiter

Im US-Bundesstaat Oregon hat sich ein auf einem Golplatz ausgesäter Gen-Rasen der Firma "Scotts Company" über 3,8 Kilometer im Umkreis von seinem Ursprung her unkontrolliert verbreitet.

Von 20.400 überprüften Gräsern in der Umgebung des Golfplatzes konnten neun dem Gen-Rasen zugeordnet werden. Auch gelang der Nachweis des Übertragungsweges. Dieser muss durch die Übertragung von Pollen stattgefunden haben.

Anders als bei gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln, wie Mais oder Soja, die automatisch nach einem Jahr absterben, ist das Gras eine mehrjährige Pflanze, die sich immer weiter verbreitet und womöglich Wildkräuter genetisch verseuchen kann.


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WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Golfplatz
Quelle: www.wissenschaft.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2006 14:28 Uhr von ROBKAYE
 
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Da sehen wir mal wieder was geschieht, wenn Firmen wie Bayer, Monsanto & Co. versuchen Gott zu spielen! Sie werden mit diesem Gentechnik Scheiss unserern Planeten verseuchen. Oder sie habe diesen Rasen nur entwickelt, damit sie bald ein neues Unkrautvernichtungsmittel auf den Markt werfen können, mit denen Sie dann Millionen scheffeln... Ich vertraue keinem Indsutrieunternehmen mehr... Es geht nur noch um Profit! Das Leben ist Ihnen scheissegal...
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12.08.2006 17:34 Uhr von torschtl
 
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Dass du kein Bio studiert hast: ist offensichtlich. Das was du mit Gentechnik Scheiss bezeichnest, wird seit Jahrhunderten gemacht. Pflanzen werden gekreuzt, um mehr Profit zu erlangen usw. (Mendelsche Gesetze!). Dass das Ganze nun im Reagenzglas stattfindet, ist halt eine Weiterentwicklung, aber sicher nichts Neues... halte dich mit deinen Kommentaren zurück, wenn du keine Ahnung hast.
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12.08.2006 17:39 Uhr von ciaoextra
 
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Rubrik 1: Brennpunkte / Schlagzeilen / Alles? Nicht dein Ernst, oder?
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12.08.2006 17:43 Uhr von ROBKAYE
 
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Edit by zornworm: Geht es auch sachlich??
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12.08.2006 17:48 Uhr von Buster_
 
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Bist du Lobbyist? Du reduzierst/verallgemeinerst in einem Maße, dass du auch nicht den Eindruck erweckst dich in der Materie auszukennen.
Egal wie man zur Grünen Gentechnik steht, gibt es schon Fragen über die man Diskutieren kann. Es geht um mehr als beim herkömmlichen kreuzen von Pflanzen. Unumkehrbare Auskreuzung, Nebenwirkungen im Nahrungskreislauf, mutierte Proteine sind Punkte über die gestritten wird, genauso wie politische Streitigkeiten hinsichtlich des Patentrechts.
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12.08.2006 18:16 Uhr von jesse_james
 
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Jaja wenn irgendwer schreit Gentechnik ist: Teufelswerk, dann glaubt der unwissende Bürger das natürlich und ist auch noch so doof (ich meine niemanden speziell) das zu verbreiten, statt sich selbst zu informieren.

Anmerkung:
Es ist egal ob da jemand Biologie studiert hat oder nicht, aber wenn man kein Wissen darüber hat sondern nur Ängste oder Vermutungen dann sollte man sich bilden, bevor man drüber spricht.

Und darüber hinaus steckt die Gentechnologie seit nun mehr als 30 Jahren in unserem alltäglichen Leben drin.
Ohne diese wären mittlerweile schon mehrere zehntausende Menschen jährlich verreckt.

Also komme man doch hier bitte wegen "9" bestätigten Proben von rund 20.000 (0,04% der Proben verunreinigt) nicht damit das gerade der gentechnische Holocaust begonnen habe !
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12.08.2006 18:35 Uhr von exekutive
 
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@jesse und co: "Und darüber hinaus steckt die Gentechnologie seit nun mehr als 30 Jahren in unserem alltäglichen Leben drin."

ist es aber nicht gerade genau so, das seit über 30 jahren immer mehr krankheiten grasieren bzw ausbrechen..
in den letzten jahren gibt es soviele krankheiten (viele davon sind neu).. wie es nie zuvor gab ...meistens ist das auf die nahrung zurückzuführen.. aber wenn man überlegt ist nahrung auch einer der größten gebiete wo gentechnologie benutzt wird.. neben der medizien

vor allem ist gentechnologie viel zu undurchsichtig und niemand weis eigentlich, was da genau gemacht wird... vor allem gibt es eben die möglichkeit, durch gene lebensmittel zu verseuchen in dem sie unsere imunsysteme systematisch kaputt machen oder ähnliches..

persönlich bin ich der meinung, das alles im orginalzustand schon perfekt ist.. schließlich gleicht sich alles irgendwo aus.. nur durch die gentechnik wird ein riesen chaos in der natur erzeugt, welches man irgendwann mal beherscht werden muss.. was aber nicht geht

kennt ihr noch nen fall, wo auf einer insel mit algen rum experimentiert wurde? durch zufall gelang die alge in den abfluss und schlussendlich in den ozean... daraufhin hat sich die alge komplett über den meeresboden ausgebreitet und alles lebewesen darunter vernichtet..(über zich 100derte von kilometer)

nach einigen jahren der zerstörung ist die plage aber wie durch geisterhand verchwunden...

naja wie gesagt, meiner meinung nach ist gentechnik eher nicht so gut (:
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12.08.2006 18:54 Uhr von Mephisto92
 
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@exekutive: was meinst du wieviele Diabetiker jählich jämmerlich zugrunde gehen würden wenn es die gentechnik nicht gäbe??


Warum man allerdings gras auf nem golfplatz gentechnisch verändern muss ist mir schleierhaft.
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12.08.2006 19:05 Uhr von denksport
 
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@mephisto: damit man da das gröbste Gift draufmachen kann, was nur dieser Gen-Rasen aushält und sämtliches anderes absterben lässt.
Achja, man kann ein Feld mit Gen-Pflanzen auch dann abfackeln, wenn man kein Bio studiert hat. Deshalb sollten sich die Fachleute bitte etwas mehr nach aussen hin orientieren statt zu sagen "dass verstehst du nicht, lass uns nur machen"
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12.08.2006 19:07 Uhr von fgordonZ
 
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@Torschtl: Hmm Ihr Beitrag zeigt aber noch mehr Unwissen im Bereich Biologe, ich nehme mal an, dass Sie in diesem Bereich auch kein Studium absolviert haben.

Gentechnik, die nur neue Kombinationen von Genen benutzt die innerhalb einer Pflanzen oder Tierart vorkommen sind seit langem eher die Ausnahme inbesondere bei einer wirtschaftlichen Vermarktung.

Interessanter und weitaus lukrativer ist es artfremde Gene in das vorhandene Erbgut einzubauen, um ganz neue Eigenschaften zu erzeugen, die nie durch die Kombinationen des Erbgutes auf natürliche Weise entstehen könnten.

Kommerziell verwertet wird z.B. eine Kartoffelsorte die Impfstoffe während des Wachstums erzeugt, auch gibt es eine Linie von Kartoffelpflanzen die in ihren Knollen einen zum Grossteil Kunstoff erzeugen !

Die Grenze zwischen Pflanzen und Tierwelt bzw bio-chemischer Industrie verschwindet mit der Gentechnik immer mehr.

Nu die Gentechnik die lediglich ein "beschleunigtes" Kombinieren der im Genpool natürlich vorhandenen Gene einer Pflanzen/Tierart (oder Linie) darstellt, würde den Mendelschen Regeln entsprechen, ist aber eher was für "Hobby-Gentechniker"
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12.08.2006 20:16 Uhr von exekutive
 
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@Mephisto92: "was meinst du wieviele Diabetiker jählich jämmerlich zugrunde gehen würden wenn es die gentechnik nicht gäbe??"

mich würde eher interessieren, ob es ohne gentechnik überhaupt diabetis gibt

aber sicher hast du vom prinzip her recht... aber das meinte ich ja mit den 2 großen gebieten der gentechnik.. einmal die nahrung, die einen krank macht und einmal die medizin, die einen wieder gesund macht..

oder auch nicht.. je nach dem halt.. und die pharma konzerne werden immer reicher in "" zeichen...
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12.08.2006 20:26 Uhr von fgordonZ
 
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Gentechnik ist auch für chem Industrie wichtig: Naja Gentechnik betrifft inzwischen ja auch in einem immer grösseren Masse die chem Industrie angefangen von der Produktion von Kunststoffen oder z.B. optimierte Pflanzen zur Produktion von Ausgangsstoffen für biobasierte Treibstoffe.

Von daher gilt auch abzuwägen der Vorteil durch z.B. CO2 neutrale Treibstoffe gegenüber einem sonstigen Anheizen der Erderwärmung.

Gentechnik nur auf Nahrung / Medizin einzuschränken um den Nutzen / Gefahr abzuwägen, würde nur einen sehr sehr kleinen Teil betrachten...
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12.08.2006 23:51 Uhr von myheroisalex
 
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@exekutive: "mich würde eher interessieren, ob es ohne gentechnik überhaupt diabetis gibt"

Diabetes gabs schon immer. Die Ursachen können in einer genetischen Prädisposition (genetische Veranlagung), in einer Virenerkrankung oder in einer falschen Ernährung liegen. Schon im 16ten Jahrhundert stellte Paracelsus Theorien zu den Ursachen auf. Die Gentechnik hat also nichts damit zu tun ;)
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13.08.2006 10:42 Uhr von einz
 
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@mephisto: "was meinst du wieviele Diabetiker jählich jämmerlich zugrunde gehen würden wenn es die gentechnik nicht gäbe??"

Mein Bruder hat Diabetis, wurde über Jahre mit Insulin vom Schwein versorgt und war SUPER zufrieden damit, im Gegensatz zu dem gentechnisch produzierten "Humaninsulin", welches er heute nehmen MUSS (da KK nichts anderes bezahlt) und da siehts mit Nebenwirkungen schon viel arger aus, als beim guten alten Schweineinsulin.

Zur News/genTec allgemein:
Hier geht es doch nur um Geld. Im eigentlichen ist die Natur perfekt. Alle Problematiken beim z.B. Anbau, sind durch Monokultur, Überdüngung, Pestizide usw. hausgemacht. Aber anstatt den Verstand zu nutzen und `mit` der Natur zu arbeiten, werden Experimente betrieben, deren Konsequenzen unberechenbar sind und letztendlich nur industriellen Vormachtstellungen dient. Lächerlich, dass wir uns so verarschen lassen...

Nichts für Ungut, Einz

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