12.08.06 17:54 Uhr
 782
 

Havana Club: Ein Rum als Streitobjekt

In den 90er Jahren hatte die ins Exil in die USA geflohene Familie Arechabal den Namen und Rezeptur der Rum-Marke "Havana Club" an eine andere Familie im Exil, die Bacardis, verkauft. Für Kuba wird ein Rum mit dem selben Namen von "Pernod" vermarktet.

Nachdem Pernods Markenschutz auf Havana Club, ein auf den Bahamas registrierter Handelsname, in den USA abgelaufen war und nicht verlängert wurde, macht Bacardi Probleme. Bacardi brachte seinen "Havana Club" auf den amerikanischen Markt.

Bacardi streitet nun gegen Pernod Ricard um dessen Namensrechte auf die Marke in den USA. Sollte das Handelsembargo für die Insel einmal fallen, würden beide gerne in Kuba produzierten Rum in den USA verkaufen, was deswegen bisher verboten ist.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streit, Club
Quelle: www.ksta.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Air Berlin-Pleite: Politiker kritisieren Millionenkredit für Fluggesellschaft
Recklinghausen: Großbrand auf Schrottplatz - 1.000 Autowracks in Flammen
Hauptstadtflughafen BER soll im Herbst 2020 eröffnen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.08.2006 17:45 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also nochmal: Kuba produziert Havana Club, Pernot vertreibt ihn, und hatte bisher auch für die USA den Markenschutz. Pernot verkauft also in den USA einen Havana Club, der nicht auf Kuba hergestellt wird, dessen Zucker kommt aus Puerto Rico. In den USA wird damit bisher nur der Namen vermarktet aber nicht der hervorragenden, kubanische Rum (weil das Rezept, das hat ja sowieso Bacardi). Eine verzwickte Welt!
Kommentar ansehen
12.08.2006 18:43 Uhr von torschtl
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ich sag nur soviel: hauptsache es knallt. Rest is doch egal :D
Kommentar ansehen
12.08.2006 22:38 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@wok! Das sehe ich auch so, jedoch wird in den USA wohl der Pernot-H´C, der mit Zucker aus Puerto Rico hergestellt wird, verkauft, oder nicht? Sonst bräuchten sie dort doch keinen Markennamen.
Kommentar ansehen
12.08.2006 22:54 Uhr von spackenkontrolle
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@autor: Hältst Du uns hier alle für dumm oder warum stellst Du den gesamten Sachverhalt, den jeder in der Quelle viel besser nachlesen kann nochmal in Deinem Kommentar dar? Und dann auch noch mit so einem oberlehrerhaften "Also nochmal" eingeleitet...TsTs...
Kommentar ansehen
12.08.2006 23:03 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@spackenkontrolle: schon mal was von "laut denken" gehört? Wundersam, dein Kommentar...

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Air Berlin-Pleite: Politiker kritisieren Millionenkredit für Fluggesellschaft
Recklinghausen: Großbrand auf Schrottplatz - 1.000 Autowracks in Flammen
CSU-Parteitag: Doppelspitze mit Seehofer und Söder gewählt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?