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Genf: Kleinkind von Kampfhund angegriffen

Ein anderthalbjähriger Junge ist in Genf von einem Pittbull angefallen und mehrmals ins Gesicht gebissen worden. Das Kind musste, vermutlich schwer verletzt, ins Krankenhaus gebracht werden. Der Hund wurde von der Polizei mitgenommen und verwahrt.

Die Attacke ereignete sich in einem Park. Die 52-jährige Besitzerin des Hundes gab an, das Tier sei von ihrer 15-jährigen Tochter ausgeführt worden. Die Zucht von Kampfhunden ist in Genf verboten, Halter müssen einen Kurs absolvieren.


WebReporter: mercator
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Kampf, Klein, Genf, Kleinkind, Kampfhund
Quelle: www.blick.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2006 23:11 Uhr von mercator
 
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Ich zähle ohnehin nicht zu den fanatischen Tierfreunden, und bei Pittbulls &Co wäre ich dafür, jedliche Zucht überall zu verbieten und die noch lebenden Tiere zu steriliseren. Und jeder Hund, der einen Menschen anfällt, sollte getötet werden. (Ja, ja, ich weiß: "Der tut doch nichts, der will doch nur spielen", und Menschen, die von Hunden gebissen werden, sind immer selber schuld, weil sie sich falsch verhalten haben - zum Beispiel dieses kleine Kind.)
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12.08.2006 11:28 Uhr von Buster_
 
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Wie lange: wird es dauern bis wieder einige behaupten kein Hund ist gefährlich, nur der Halter. Leider wird das auch diesem Kind nichts nützen.
Ich stimme dem Kommentar des Autor uneingeschränkt zu. Darüber hinaus muss viel mehr Druck auf die Halter ausgeübt werden. Was nützen Gesetze, die nicht durchgesetz werden. Wie kann es sein das so ein Tier unbeaufsichtigt von einer 145-Jährigen ausgeführt wird, die sicher keinen Kurs besucht hat?
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12.08.2006 11:43 Uhr von abcde85
 
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@ Buster: Da muss ich dir schon recht geben das manche hunde von natur aus die veranlagung haben aggressiver zu reagieren wie manch anderer hund.
Liegt vielleicht an bestimmten genen oder was weiß ich. Das bestreit ich auch nicht .
Aber letztendlich ist der Halter zum großen Teil verantwortlich wie der hund später einmal werden wird.Klar man kann nie was ausschließen selbst bei der besten erziehung .

( und nein ich habe keinen hund :) )
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12.08.2006 11:52 Uhr von Deathmachine
 
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@autor: im moment kommen noch weit mehr menschen durch andere menschen um, also sollten wir uns erstmal alle menschen sterilisieren, dann ist das problem auf lange sicht beseitigt
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12.08.2006 11:56 Uhr von johagle
 
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bis sie beissen sind diese Kreaturen lammfromm...

Man hört immer die gleichen Sätze der Besitzer... „ich verstehe das nicht, sonst war er immer...“
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12.08.2006 12:01 Uhr von oschwin
 
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Eine 15jährige: Wir haben seit 30 Jahren American Staffords, nie ist was passiert weil ich niemals einem/einer 15 jährigen solch ein Tier mitgeben würde. Diese Frau gehört schwer bestraft, wie kann man nur so verantwortungslos sein. Und @Autor:
Wenn du dich mit der Landeshundeverordnung auskennen würdest, dann wüsstest du, dass man solche Hunde in Deutschland sterilisieren lassen muss, die Zucht ist ebenfalls verboten. Deine Meinung passt eher zur billigen Polemik der Bildzeitung. Oder bist du nur geil auf die paar Punkte hier?
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12.08.2006 12:16 Uhr von Buster_
 
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@oschwin: Mit den einzelnen Landeshundeverordnungen scheinen sich selbst die Hundehalter nicht auszukennen. Letztens wollte mir hier jemand erzählen (der kommt bestimmt noch) das alle Landeshundeverordnungen in D ungültig sind. Ich habe das noch nicht weiter verfolgt.

@Deathmachine
Ich hoffe doch das du zwischen Menschen und Tieren unterschiede machst. Bist du Veganer? Es geht hier um eine Risikominimierung. Niemand will alle Hunde/Haustiere verbieten. Aber wenn sich feststellen läßt das bestimmte Rassen/oder Tiere aufgrund ihrer Physis eine hohe Gefahr darstellen darf man über Haltungs- und Zuchtverbote nachdenken.

Warum darf ich in Deutschland keine Wölfe oder Bären züchten (von Zoos abgesehen)? Vermutlich weil so ein Tier in den Händen einer Privatperson eine zu große Gefahr darstellt. Dabei kann ich auch so ein Tier entsprechend Erziehen (domestizieren) das es brav einem Halter folgt.
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12.08.2006 12:27 Uhr von katja22
 
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@Buster: "Wie kann es sein das so ein Tier unbeaufsichtigt von einer 145-Jährigen ausgeführt wird"

Das Frag ich mich allerdings auch, ich kenne nämlich keine 145-Jährige die noch einen Hund ausführen kann ;)

Zum Thema: Im Grunde ist jeder Hund Potentiell gefährlich, nicht nur die als Kampfhunde bekannten, erst vor kurzem wurde z.b. in der Nähe von meinem Wohnort ein Mädchen von einem JR-Terrier Lebensgefährlich verletzt, und jetzt sagt nicht das ist auch ein Kampfhund :o)
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12.08.2006 12:52 Uhr von LucyInTheSky
 
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Schuld des Halters: Kampfhund hin oder her, wie Katja22 schon ganz richtig bemerkt hat: Es kann jeder Hund angreifen. Es liegt ganz allein an der Erziehung dieser Tiere... Der Halter ist für alles verantwortlich!
Und der Satz: "Der tut nix" gehört verboten und bestraft. Man kan sich dessem nie sicher sein. Jeder verantwortungsbewusste und versierte Hundehalter sollte das auch wissen
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12.08.2006 13:49 Uhr von Deathmachine
 
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@Buster_: "Ich hoffe doch das du zwischen Menschen und Tieren unterschiede machst"

natürlich mache ich das
dennoch kann man gewisse parallelen ziehen zwischen mensch und tier


"Bist du Veganer?"

interessante these - nein, ich esse sehr gerne und auch sehr häufig fleisch, wobei ich nicht weiss, was das damit zu tun haben soll


"Niemand will alle Hunde/Haustiere verbieten."

das hat sich für mich aber ziemlich so angehört, bei dem was der autor geschrieben hat


"Aber wenn sich feststellen läßt das bestimmte Rassen/oder Tiere aufgrund ihrer Physis eine hohe Gefahr darstellen darf man über Haltungs- und Zuchtverbote nachdenken."

die sog. "kampfhundrassen" sind im durchschnitt nicht agressiver als andere hunderassen
es ist einfach nur so, dass große hunde eher einschüchtern als nen kleiner pudel (die aggresivste hunderasse derzeit, da sie am nächsten mit dem wolf verwandt sind) und die leute, die nen kampfhund haben wollen, eben große hunderassen nehmen


"Warum darf ich in Deutschland keine Wölfe oder Bären züchten (von Zoos abgesehen)?"

bären und wölfe sind nur zu sehr begrenztem maße erziehbar, hunde im gegensatz schon - deswegen hinkt der vergleich


ich bin immernoch der meinung das so ein verhalten zu 90% mit dem halter zu tun hat
ne bekannte von mir hat nen dobermann, der 10cm über der zugelassenen zuchtgröße ist - das tier ist aber sowas von lieb, das wird sogar als rettungshund ausgebildet, während man andererseits immer wieder auf kleine wadenbeisser stößt - nur wenn die zubeissen, passiert halt vergleichsweise wenig
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12.08.2006 20:38 Uhr von johagle
 
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Deathmachine: <<<die sog. "kampfhundrassen" sind im durchschnitt nicht agressiver als andere hunderassen>>>

Genau... darum nimmt man in Asien für Hundekämpfe jeden Hund.. Bitbull, Dackel, Pudel... einfach alle... man muss die Pudel nur richtig aggressiv machen. :-D

So... und jetzt geh wieder raus zum spielen.

PS Und bevor du mir mit „Kraft“ kommst... Doggen sind für Hundekämpfe auch unbrauchbar.

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