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Bundesliga im Internet ist bisher ein totaler Fehlschlag

Mit großen Erwartungen - über drei Millionen Haushalte in zehn Ballungszentren sollten erreichbar sein - hatten die Deutsche Telekom und der Bezahlsender Premiere das Projekt "Bundesliga über IP-TV" gestartet - ein kapitaler Irrtum.

Nach internen Informationen der Süddeutschen Zeitung werden heute zum Bundesligastart ganze 43 Haushalte in der Lage sein, die Übertragungen zu empfangen, für die die Telekom 50 Millionen Euro an die Deutsche Fußballliga zahlt.

Über Kabel sollten die Daten mit bis zu 50-facher DSL-Geschwindigkeit übertragen werden, doch zeigte sich schon im Frühjahr, dass die Technik noch nicht so weit ist. Erst im Oktober soll ein Testzugang für Journalisten geschaffen werden.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Bundesliga
Quelle: de.internet.com

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11.08.2006 16:37 Uhr von mercator
 
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Die Telekom erlebt eine Schlappe nach der anderen - von Jan Ulrich (wofür sie natürlich nichts kann, aber imageschädigend war es trotzdem) bis zur Bundesligapleite. Man sollte halt etwas weniger global agieren, dafür solider und weniger großmäulig im Inland.
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11.08.2006 17:35 Uhr von frankyboy1977
 
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gar nicht lustig find ich sowas als ehemaliger Telekom-Mitarbeiter, der seinen Arbeitsplatz verloren hat. Und das lag nicht an mir oder meinen Kollegen, sondern am jahrelangen katastrophalen Miss-Management der Telekom. Dieses Beispiel macht mich schon wieder sehr wütend, 50 Millionen in den Sand gesetzt, für Bundesligarechte die in dieser Form - zumindest mittelfristig - noch gar keiner Nutzen kann, ausser vielleicht die Ricke-Familie selbst...
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11.08.2006 17:43 Uhr von blutherz
 
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Miss-Management find ich gut das wort.
Nur betrachte es mal aus der sicht der T-Manager.
Glaub eher deren Manageent ist ein voller erfolg für die Geldbörsen der Manager...
wie heute über all üblich.
Schließlich ist nicht umsonst das Durchschnittseinkommen eines dt. Managers ca 2,6millionen eu...stand auch hier auf ssn...
Das ist doch eher das Problem...nicht was die Firma insgesamt an Geldposten hat sondern wie ungerecht hier ganz ganz wenige volle kanne eine Firma abschröpfen bis se pleite /tot ist...und das nicht nur bei T-COm
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11.08.2006 19:09 Uhr von Extr3m3r
 
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@blutherz 100% richtig was du sagst.Die Moral vieler deutscher Manager,Aufsichtsräte usw. müsste mit Folter bestraft werden.AEG,Mannesmann,Deutsche Bank und Alianz nur um einige zu nennen.
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11.08.2006 19:16 Uhr von Cenor_de
 
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Mir wurst: ich schau wieder sportschau. premiere sport hab ich aus meinem abo genommen. arena is zu teuer (nich daß ich das nicht bezahlen könnte, aber ich will nich)

ich werd nu samstags nachmittags was mit meiner tochter machen und schau um 22:00 wieder sportstudio.
Und wenn ich wirklich ein Spiel sehen will, dann geh ich halt ins stadion.
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11.08.2006 20:13 Uhr von stellung69
 
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Wozu: braucht man denn auch sowas; Sportschau reicht doch aus und das denken wahrscheinlich die Meisten.....
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11.08.2006 21:01 Uhr von drfaustus
 
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Ihr Moralapostel Das ist nun mal Markwirtschaft. Unternehmen sind dazu da, Gewinne zu machen und nicht um sich mütterlich um ihre ´treuen Mitarbeiter´ zu kümmern. Wenn Euch das System nicht gefällt, könnt Ihr ja nach Nordkorea oder Kuba auswandern. Da bekommen die Manager keine Millionen (in D übrigens auch nicht wirklich viele) und Ihr müsst keine Angst haben, Euren Job zu verlieren.
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12.08.2006 01:32 Uhr von infotop
 
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@drfaustus: "Das ist nun mal Markwirtschaft. Unternehmen sind dazu da, Gewinne zu machen ..."

Was für Gewinne bei 43 Haushalten?
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12.08.2006 10:07 Uhr von Katerle
 
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@RS4: 16 MBIT würden vollkommem reichen, auch bei 6 MBIT bekäme man noch ein Super-Bild. Jedoch will die T-Com ihre eigenen Anschlüsse mit verscherbeln, anstatt das Paket für alle anzubieten. Schließlich verdienen sie trotzdem dran. Bei der T-Com muss man einfach umdenken. Und 43 Seher ist nen Witz.
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13.08.2006 12:37 Uhr von HHAG
 
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Dem IP-TV gehört die Zukunft ich bin fest davon überzeugt, dass es in einigen Jahren Standard sein wird, alle medialen Dienste (Fernsehen inkl. Video-on-Demand, Telefon und natürlich Internet) einzig über den DSL-Anschluss auf Basis des TCP/IP-Protokolls zu beziehen. Wenn all dies parallel laufen soll, braucht man auch eine entsprechende Bandbreite.

Die Technik mag momentan noch in den Kinderschuhen stecken, aber in die richtige Richtung geht der Weg schon.

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