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Indien: Ehepaar trieb weibliche Föten ab und entsorgte die Überreste im Brunnen

Die Polizei in Punjab beschäftigt sich derzeit mit den illegalen Abtreibungspraxen eines Ehepaars - das Paar steht unter dem Verdacht, geschlechtsspezifische Abtreibungen vorgenommen zu haben. Dies ist in Indien seit 1994 per Gesetz verboten.

Der ehemalige Soldat Pritam S. gründete mit seiner Frau eine Klinik für Frauen in Patran. Er gab vor, er wäre Arzt und konnte so Abtreibungen vornehmen und Kinder zur Welt bringen. Ein entlassener Mitarbeiter der Klinik informierte jetzt die Polizei.

Es stellte sich heraus, dass S. in der Klinik geschlechtsspezifische Abtreibungen vornahm - es wurden nur die weiblichen Föten getötet, deren sterbliche Überreste man später in einen unbenutzten Brunnen entsorgte.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Indien, Ehepaar, Überreste, Brunnen
Quelle: www.lifenews.com

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12.08.2006 13:09 Uhr von ciaoextra
 
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Nachtrag: Habe soeben noch einen interessanten Artikel zu dem Thema gefunden:

"Die Situation der Frauen in Indien ist folgende:

- einerseits sind die Inderinnen in hohem Maß unterdrückt: Mitgiftmorde, Tötung weiblicher Babys, Abtreibung weiblicher Föten (über 80% der abgetriebenen Föten sind weiblich), Hexenglauben, unzureichende medizinische Versorgung, Müttersterblichkeit, Frauen werden als Ursache allen Übels auf der Welt betrachtet.

- andererseits gibt es Inderinnen als Ärztinnen, Lehrerinnen, Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen. Neu Dehli hat eine Bürgermeisterin und seit dem 19. November 1997 gibt es eine erste indische Astronautin (Kalpana Chawla, 36, stammt aus einem Millionärshaushalt). An der Mehrheit der Frauen ist seit der Unabhängigkeit Indiens die Modernisierung aber vorbeigegangen. Viele sind sich ihrer Rechte gar nicht bewußt." Quelle: http://www.frauennews.de/...

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