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eBay: Widerrufsbelehrungen von gewerblichen Anbietern teilweise nicht richtig

Wie das Berliner Kammergericht unter dem Aktenzeichen 5 W 156/06 entschied, sind ein Großteil der Widerrufsbelehrungen von gewerblichen Anbietern bei dem Auktionshaus eBay falsch und könnten zu kostspieligen Abmahnungen von Mitbewerbern führen.

Begründet wird diese Entscheidung mit der Tatsache, dass die veröffentlichten Widerrufsbelehrungen in den Auktionen nicht einer Belehrung in Textform entsprechen und somit die Widerrufsfrist von 14 Tagen ungültig sei.

Gesetzlich wird jedoch eine Widerrufsbelehrung in Textform vor Vertragsabschluss gefordert. Folglich hat der Kunde eine Widerrufsfrist von einem Monat anstatt von 14 Tagen.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: eBay, Anbieter
Quelle: www.onlinekosten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2006 16:01 Uhr von labor_007
 
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Da werden wohl einige sehr viel Arbeit haben, ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen und Belehrungen zu aktualisieren. Abmahnanwälte kratzen schon mit den Hufen....
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20.08.2006 23:31 Uhr von Wuschel_1_2000
 
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Sollten erst mal grundsätzliches Prüfen: Bevor sich die Richter mit solchen Kleinigkeiten beschäftigen, sollten diese lieber einmal versuchen, dass die bisherigen Gesetze korrekt angewendet werden.

(Beispiel: Versandrisiko bei unversichertem Versand geht auf den Käufer bei Übergabe an Spediteur über. Dies ist nur bei Handel zwischen zwei Gewerbetreibenden erlaubt......)

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