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Hamburg: Ärztepfusch - Vierjähriger Junge hirntot

Eigentlich kam der junge Franjo (4) nur wegen einer Verengung der Penisvorhaut in das katholische Kinderkrankenhaus "Wilhelmstift". Dieser Eingriff ist normalerweise nur eine Sache von zehn Minuten. Doch es kam anders als erwartet.

Nach der OP bekam Franjo 39 Grad Fieber. Weil er seit Stunden ohne Nahrung war, entschied die zuständige Narkoseärztin, ihm eine Glukose-Infusion zu geben. Leider gab es nur eine wesentlich höher dosierte Lösung als für Franjo geeignet.

Und da die Ärztin zu einem Notfall gerufen wurde und sie niemanden beauftragt hatte, die Infusion zeitgerecht abzusetzen, war der Junge völlig überzuckert. Jetzt ist er hirntot. Die Eltern überlegen, ob sie die Maschinen abschalten lassen sollen.


WebReporter: Amenopheus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Junge, Arzt
Quelle: www.bild.t-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2006 11:03 Uhr von MiA.MaX
 
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omg !!! derber pfusch !! unglaublich das hier in mitteleuropa noch sowas vorkommen kann.

nen patienten einfach mal ne zu starke glukose infusion anzuhängen und dann wegzulaufen is doch absolut fahrlässig !
vorallem ärzte sollten nun wirklich über die gefahr der überzuckerung bescheid wissen.

ein grosses bisquit hätte den blutzucker auch wieder gesteigert und wäre vollkommen ungefährlich gewesen.

aber wie meistens in solchen fällen führte halt die kombination von verschiedenen fehlern zu diesem derben resultat.

für die familie isses natürlich sehr tragisch, das ihr kind wegen so einer kleinigkeit sterben musste.
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11.08.2006 11:05 Uhr von blazebalg
 
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aha: zitat quelle: "Ein Eingriff, der nur zehn Minuten dauert. "

alles klar. bei mir hat der eingriff 30 min gedauert (vor 2 monaten, und das ist durchschnitt laut dem urologen) und 2 h aufwach/ausruhphase. alles klar bild ^^ am ende dauert der eingriff wohl noch 1 minute... ganz zu schweigen was in dem artikel noch nicht stimmen wird, was wir ja bald aufm bildblog lesen dürfen :)
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11.08.2006 11:07 Uhr von blazebalg
 
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ehh mia max: ich glaube nicht dass ein biskuit in dem höchstwahrscheinlich vollnarkosenzustand des kindes 1) geschluckt und 2) verdaut wird, und zwar nicht die standard 2 stundenverdauung sondern in 5 min :P meimei
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11.08.2006 11:16 Uhr von woehmke
 
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Schade: für die Eltern und nun auch noch über das Abschalten der Maschinen nachdenken zu müssen, stelle ich mir als Vater sehr scheisse vor.

Hoffe ich werde nie in diese Situation geraten, wo ich sowas bei meinem Kind entscheiden müsste.
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11.08.2006 11:21 Uhr von wounds
 
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Ärztefehler? Kann sein, aber bei dem Stress und Druck den die heutzutage aushalten müssen, ist es kein Wunder, dass Fehler passieren.

Was mich allerdings ein wenig irritiert: da muss ne Schwester dabei gewesen sein. Es kann nicht angehen, dass das niemand von alleine gemerkt hat. Grade wenn es um so eine hoch dosierte Infusion geht.
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11.08.2006 11:24 Uhr von Lonni
 
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Die Ärzte sind Überlastet: und die Kassen genehmigen keine Neuzulassungen von Ärzten. Anstatt an Ärzten zu sparen, sollten sie mal lieber von Ihren „Beständen“ abbauen.

Das sind Zustände. Und das in Deutschland. Wobei solche Beispiele nur die Spitze des Eisberges sind. 90% der Fälle werden doch nie nachgewiesen.
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11.08.2006 11:31 Uhr von MiA.MaX
 
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@blazebalg: wenn die Narkoseärztin sauber gearbeitet hat, wäre das Kind kurz nach dem Eingriff wieder aufgewacht.

Nach dem Aufwachen hätte man es noch ne halbe Stunde hungern lassen können und dann mal was kleines zu essen oder eben n Bisquit geben können.

Der Blutzucker steigt bei was süssem sehr schnell wieder an, da brauchst keine zwei stunden für, sondern eben vielleicht 10...15min.

Einfach mal ne zu starke Glukose Infusion anzuhängen und dann wegzulaufen IST absolut fahrlässig !
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11.08.2006 11:35 Uhr von alcatraz07
 
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Traurig, bestimmt war er nicht Privatversichert: Bist zu heutzutage nur noch gesetzlich Versichert, so muss du Angst haben überhaupt noch ins Krankenhaus zu gehen, weil nicht Gewiss ist wie Sie dich aufnehmen, oder ob du Heile rauskommst.

Bist du jedoch Privat versichert, so öffnen sich alle Tore und du wirst sogar 24 Std versorgt,

ja ja das schöne Geld.

TRAURIG

Deutschland ist leider kein VORZEIGELAND mehr.
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11.08.2006 11:41 Uhr von jesse_james
 
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@MiA.MaX: Wenn das Kind nicht ansprechbar ist bzw. so eingeschränkt weil eben die Glucose fehlt, dann kann man einem Kind trotzdem nichts in den Mund stopfen, wer lethargisch ist der isst auch nichts !



@all

Aber mal davon abgesehen ob diese News nun wahr ist oder nicht:

"500 Milliliter Glukose flossen in die Blutbahnen des kleinen Jungen. Viel zu viel, sein Körper wurde völlig überzuckert. Kurz darauf verkrampfte der Junge immer wieder, musste auf die Intensivstation verlegt werden."

Warum wurde dem Kind dann z.B. kein Insulin gegeben um den Blutzuckerspiegel auch drastisch senken zu können ?

" Der Ärztliche Direktor, Dr. Rolf Habenicht: „Die Ärztin hat die Glukose-Lösung selber verabreicht und auch nicht angeordnet, die Infusion zu entfernen.“ Ein schlimmes Versäumnis!"

Ein schlimmes Versäumnis ? Was ist dann erst das was das Krankenhaus hätte alles tun können und nicht tat ?

Die Nachricht klingt doch sehr merkwürdig.
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11.08.2006 11:42 Uhr von ciaoextra
 
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Sogar grobfahrlässig: denn sie hat dem Kind bewusst und in voller Absicht eine falsche Konzentration gegeben, weil die Richtige nicht auf der Abteilung vorhanden war. Sie hätte auch die richtige Lösung aus der Klinik-Apotheke hochbringen lassen können. So etwas grenzt schon an Vorsatz.
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11.08.2006 11:56 Uhr von Brownie1988
 
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Jungs es handelt sich hier um eine Bildnachricht, was mir schon nach Lesen des Titels klar wurde...

Erstmal abwarten, ob ne seriöse Quelle auch dazu berichtet, dann kann man immernoch Leute verurteilen...
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11.08.2006 11:58 Uhr von ciaoextra
 
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Brownie1988: Diesmal stimmt die nachricht, so wie sie hier dagestellt ist. Habe heutemorgen die Nachrichten gesehehn und Ausschnitte der Pressekonferenz; da wurde exakt das Gleiche gesagt von der Klinikleitung.
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11.08.2006 12:09 Uhr von myheroisalex
 
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Die riesen Verantwortung eines Arztes: und der Stress in der Klinik aufgrund der Unterbesetzung der Ärtze vertragen sich absolut nicht. Wär die Ärztin nicht spontan zu einem Notfall gerufen worden, hätte sie den Jungen nicht vergessen und die Idee mit der 40%igen Lösung wär aufgegangen. Ich möchte garnicht wissen wie viele Patienten ein Arzt heutzutage am Tag behandeln muss. Kein Wunder, dass dann alles schnell gehen muss. So entstehen halt diese folgenschweren Fehler.
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11.08.2006 12:32 Uhr von steelenser57
 
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Wenn die: Metzger nicht der Verantwortung gewachsen sind, sollten die doch putzen gehen. Durch Bekannte weiß ich, dass enorm viel Pfuscherei unter den Tisch gekehrt wird. Wer will diesen "Göttern in Weiß" denn vor den Karren pissen? Die stecken doch alle unter einer Decke. Und wenn etwas von ihren Fehlern aufgedeckt wird, stehen die noch nicht einmal zu ihren Fehlern. Du hast ja eine Aufklärung erhalten und mit deiner Unterschrift deine Zustimmung gegeben. Aber hat man wirklich alles verstanden? Die protzen mit ihrem Fachvokabular, welches die in 10 Jahren Ausbildung mühsam gelernt haben und du sollst binnen Minuten als Laie alles verstehen.

Nene - ich stehe sehr reserviert dieser Berufsgruppe gegenüber. Ich renne schon lange nicht mehr wegen irgendeinem Furz zum Arzt.

Mir graut der Gedanke, in einer ohnmächtigen Situation an die Metzger ausgeliefert zu sein. Frankenstein war da noch harmlos, wenn man bedenkt, wie die manchmal an einem herumexperimentieren.
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11.08.2006 12:37 Uhr von _BigFun_
 
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Wird doch am Ende eh unter " Dumm gelaufen" in den Aktenschrank gelegt.
Die "Götter in Weis" sind doch heutzutage im Krankenhaus nur noch die Sklaven der Krankenhausverwaltung.

Es wird immer mehr Personal eingespart, Ärzte schaffen Schichten, die nirgendwoanderst bei einem solchen Verantwortungsniveu - erlaubt würden. Kein WUnder, dass da Fehler geschehen - mal ehrlich - wer von euch will von einem Doc - operiert werden, der schon 20h am Stück arbeitet - wer von euch könnte wochenlang soetwas überhaupt durchhalten und Qualititiv gute Arbeit abliefern? Wer ?
Am ende heist es nun "Dumm gelaufen" - irgend ne Versicherung bezahlt nen Schmerzensgeld - der Arzt bekommt ne Klage - Knast Berufsverbot (irgendsowas) und das System sagt - Pech gehabt kleiner Mann - würden wir mehr verdienen - könnte es dir noch gut gehen.
Und wir - ja wir sagen danke zum System, das es uns so gut behühtet, und für uns sorgt - kleiner Fehler passieren halt.
Ich würde zugern mal wissen, ob Ärzte von 100 Jahren die noch Ideale verfolgten - jemals glauben würden, wenn man ihnen erzählt, das die Medizin von der Wirtschaft so korrupiert worden ist.
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11.08.2006 12:53 Uhr von Lonni
 
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@_BigFun_: Der alte Spruch ist doch war: "Lass mich Arzt, ich bin durch"

;)
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11.08.2006 15:31 Uhr von alibi
 
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@blazebalg: Nur kurz am Rande: es gibt nen Unterschied zwischen der Beschneidung bei Erwachsenen und der bei Kindern - bei Kindern kann es durchaus innerhalb von 10 Minuten gehen (es wird anders geschnitten)...
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11.08.2006 17:38 Uhr von Anoulie
 
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Achtung! Ich habe gerade auf ZDF gesehen, dass der Kleine jetzt tot ist!

Die armen Eltern - sie lassen eine
(eigentlich fast risikofreie Routine-OP) vornehmen und dann stirbt das Kind, nur weil so ne "Ärztin" zu dumm/faul ist, die richtige Dosierung zu bestellen.

Herzliches Beileid der Familie!
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11.08.2006 22:59 Uhr von Mephisto92
 
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aaaalso: das was bei der Narkose passiert ist nennt man maligne Hyperthermie (das fieber) es kommt bei kindern hin und wieder vor bei Narkosen.

Das der Junge eine eine Glukoselösung bekommen hat hat ihn sicher nicht umgebracht. Es liegt vielmehr daran das es sich um eine lösung gehandelt hat die für kinder völlig ungeeignet ist. Kinder haben einen anderen Elektrolyt haushalt und benötigen auch spezielle lösungen . das war eine für erwachsene.

Jemand hat noch gemeint dem kind insulin geben. Hier noch ein Typ einem zuckerkranken niemals Insulin verabreichen auch wenn er starken überzucker hat. Insulin senkt nicht nur den blutzucker spiegel sondern auch den kalium spiegel im blut. Sprich man würde ihn mit insulin umbringen
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13.08.2006 14:16 Uhr von Sensei Dirk
 
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Scheiß Sparzwang: Wie kann das in Deutschland sein das eine Ärztin die einen Notfall betreut, zu einem anderen gerufen wird und damit den 1. sich selbst überläst!

Wohin soll das nur führen?

Da haben das KH und die Politik sehr viel mehr Schuld dran als die arme Ärztin!

Das passt leider zu den Ärztestreik! Jetzt muß die Politik des Sparen aufgegeben werden!!!!!
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22.11.2006 22:55 Uhr von J.W.
 
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Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit http://www.Sternenkind-Franjo.de

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