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"Visual Kidnapping": Unbekannte machen Berlins Werbelandschaft unsicher

Ob sechs Meter hohe Cola-Flaschen, Models aus Computerwerbungen oder das kreativ eingehüllte und mit männlichen Abbildern von Handy-Models geschmückte Charlottenburger Tor: Kaum eine Plakatwerbung in Berlin ist vor dem neuen Trend, dem "Cut-out", sicher.

Bisher unbekannte "Künstler" haben in den letzten Tagen mehrere Plakatwerbungen entfremdet, indem sie die darauf abgebildeten Models einfach herausschnitten. Der bisherige Schaden liegt bei ca. 3.500 bis über 150.000 Euro je "Kunstwerk".

Der Hintergrund der Aktion scheint mit einer ähnlichen "Entführung" zusammenzuhängen, die der Künstler "Zevs" bereits 2002 durchgeführt hatte. Sie sollte auf die persönliche Freiheit vor dem Recht der Großkonzerne auf "aggressive Werbung" aufmerksam machen.


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WebReporter: jens3001
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Sicherheit
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2006 07:49 Uhr von jens3001
 
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In der Quelle steht noch viel mehr zu den Hintergründen. Die Idee finde ich sehr interessant. Vor allem auch das nicht nur in Berlin diese "Cut-outs" gemacht werden.
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11.08.2006 13:22 Uhr von i.kant
 
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gillt: dann ein "hitler-bart" auf npd-wahlplakaten auch als kunst ^^
interessante geschichte ... dennoch ein fall von zerstörung fremden eigentums ... denn die plakate waren ja offensichtlich nicht all zu günstig.
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11.08.2006 13:54 Uhr von asmodai
 
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Geil! Eine Super-Aktion gegen die immer aggressiver werdende, omnipräsente Werbung! Weiter so!
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11.08.2006 13:56 Uhr von El Salvas
 
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Gibts schon länger: Nur in Berlin ist das neu.
Kam Letzte Woche schon bei Arte.
Allerdings haben die Plakate in Strassenbahnhaltestellen dementsprechend bearbeitet, was wohl kein all zu großer Schaden ist.
Aber bei den großen Plakaten ist der Schaden schon etwas heftig. Aber durch die "Kunstler"
kommt die Werbung wohl noch besser zur Geltung,
da sie ja jetzt im Internet zu sehen sind und nicht nur für die Vorbeifahrenden Leute....
Da haben sich die 150.000€ locker rentiert.

Mir gehen diese sch... riesen Werbebanner eigentlich auch auf n Senkel und ich halte davon wahrscheinlich genau so viel wie die "Künstler".

Der Nervigen Werbung im Radio Fernsehn und Internet kann man ja aus dem weg gehen aber diesen Megadingern nicht.
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11.08.2006 14:38 Uhr von styxxx
 
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Hier werden die immer mit Aufklebern verschönert. Z.B. Sprechblasen ;) Alles natürlich mit kritisierendem Inhalt.
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11.08.2006 16:11 Uhr von ParaKnowYa
 
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Ich finds ehrlich gesagt total stark.

und wie einer meiner vorredner gesagt hat, dass die werbung dadurch noch viel mehr publiziert wird als wenn sie da nur da hängen würde: wer sich von werbung beeinflussen lässt, selber schuld, kann man nichts machen.
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11.08.2006 18:18 Uhr von GiKei
 
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Daumen hoch: Ich halte es für gut was die Jungs in Berlin mit den Werbeschrott machen. Man wird doch heutzutage doch mit Werbung nur so zugebomb, ob man es will oder nicht. Macht weiter so. Nieder mit der Werbung!
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11.08.2006 21:58 Uhr von Spectator.ch
 
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Hmmmm Nieder mit der Werbung?!?!

Von was glaubt ihr denn lebt dieses Forum hier???

Pfui Teibel..... von Werbung!!!
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11.08.2006 23:31 Uhr von stellung69
 
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Dann wird wahrscheinlich: beim Werben von vornerein schon mit eingeplant, daß es zum ´Visual Kidnapping´ kommt. Damit hat die Werbung mehr Aufmerksamkeit, also wird teurer (?)
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15.08.2006 13:37 Uhr von carry-
 
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hmm: das sind keine "künstler", sondern ganz normales kriminelles pack. einfach wegsperren - sachbeschädigung ist immer noch verboten!
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17.08.2006 11:58 Uhr von vst
 
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ganz klasse: machen wir alles kaputt was uns nicht gefällt.
bravo.

künstler?
kleinkriminelle trifft es eher
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17.08.2006 23:45 Uhr von DorianArcher
 
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Das treibt die Werbekosten in die Höhe. Und außerdem ist esganz gewöhnliche Sachbeschädigung und Diebstahl.

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