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Schweiz: Frauenzeitschrift macht Front gegen Militärtradition

In der Schweiz ist es üblich, dass Wehrpflichtige ihre Waffen in ihrer Wohnung aufbewahren. Nach dem Wehrdienst dürfen die Ausgemusterten ihre Waffen gegen eine kleine Gebühr behalten.

Derzeit befinden sich rund 234.000 Waffen im Besitz von Ex-Militärangehörigen, darüberhinaus haben 230.000 Soldaten ihre Waffen zu Hause. In der Schweiz kommt es täglich zu einem Suizid, wobei jeder zweite mit einer Militärwaffe ausgeführt wird.

Nachdem bereits vor rund zwei Monaten Mediziner und Politiker gefordert hatten, diese Tradition zu beenden, meldete sich jetzt ein Frauenmagazin zu Wort. Die Zeitschrift führte eine Unterschriftenaktion gegen diese Tradition durch.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Schweiz, Militär, Front
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2006 18:53 Uhr von schlipptiger
 
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Suizid: Wenn man(n) keine Knarre mehr zu Hause hat, dann springt man(n) halt wieder von der Brücke oder nimmt ein Küchenmesser. Des kann doch nun wirklich nicht der Grund sein.
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10.08.2006 18:57 Uhr von Süchtiger
 
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Genau: Richtig, man kann sich immer umbringen, wenn man bockig ist kann man sich auch selbst erwürgen. Aber warum bringen die sich um? Die haben doch schönes Wetter, schöne Berge, die Schweitzer werden doch keine Depris sein, oder?
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10.08.2006 19:38 Uhr von Krusinator
 
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Ich schätze: sie sind es Leid so langsam zu sein ;D
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10.08.2006 19:53 Uhr von blazebalg
 
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hehe: höhenluft tut denen vieleicht nicht so gut, zumindest denen im bergdörfeliii.

ein suizid pro tag? da können wir deutschen mit unseren 11 - 12.000 suiziden pro JAHR ja nur lachen,was :P
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10.08.2006 19:56 Uhr von KillA SharK
 
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über suizid: kann ich garnicht lachen, tut mir leid...

8-/
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10.08.2006 21:13 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Besser als wenn man von einer Zugbrücke springt und dadurch noch andere gefährdet. Die armen Zugfahrer, die einen Menschen überfahren und nie wieder Zugfahren können, nur weil jemand sich nicht alleine umbringen konnte, ohne das jemand dies mit ansehen musste.

Jetzt könnt ihr mir alle sagen, dass man diesen Leueten helfen muss und ich nicht so eiskalt sein soll etc., dass Thema wurde damals aber schon im Forum zur News geschrieben, in der einer von einer Zugbrücke sprang und durch die Frontscheibe des Zuges knallte, überlebte und die Rechnung für die Scheibe und den ausgefallenen Zugführer von der Deutschen Bahn zugeschickt bekam. Ich fand die Rechnung damals gerechtfertigt und empfinde die Rechnung auch heute noch gerechtfertigt. Achja schickt mir auch keine Private Nachricht mit einem NPD-Link, das wurde schon damals gemacht, nachdem ich zu dieser News einen Kommentar verfasst hatte.
Ich habe nichts gegen diese Tradition, außerdem können die Schweizer im Gegensatz zu den Amerikanern auch Waffen zuhause haben, ohne sich gegenseitig umzubringen.

Bis dann
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10.08.2006 23:17 Uhr von gnronline
 
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bowling for columbine: hat den film schonmal jemand gesehn?;-)

wird die schweiz da auch in der statistik aufgeführt über die tote durch schusswaffen in den einzelnen ländern?
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11.08.2006 01:29 Uhr von jesse_james
 
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@mikebison: "Für das fast jeder ne Knarre hat
Passiert hier aber verdammt wenig."

Haben die Schweizer das Prinzip der Abschreckung entdeckt ? : )=
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11.08.2006 07:06 Uhr von jens3001
 
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Unsinn @gnronline
"Bowling for Columbine" ist ein Film. Mehr nicht. Als Dokumentation würde ich etwas bezeichnen das objektiv ist und berichtet.
Michael Moore ist lediglich ein extremer Gegner der Republikaner. Mehr nicht. Und entsprechend sind auch seine Filme. Teils wahr und nur tendenziös verfasst, teil gelogen.

@autor
"Nach dem Wehrdienst dürfen die Ausgemusterten ihre Waffen gegen eine kleine Gebühr behalten"

Emm.. wer "ausgemustert" wird, der kommt erst gar nicht zum Militär.
Was du meinst sind "Abgänger" oder "Ausscheider".

@news
In der Quelle steht noch, das die Wehrpflicht in der Schweiz bis ca. 36 Jahre geht.
Nach dem normalen Wehrdienst sind die Ex-Soldaten noch für einige Jahre als Reservisten verpflichtet in regelmässigen Abständen Schiessübungen mitzumachen. In dieser Zeit bekommen die Soldaten (vermutlich ohne Munition, das steht aber nicht dabei) die Waffen so oder so mit nach Hause.
Erstaunlich das dabei so wenig passiert.

Was den Suizid betrifft..
1. Jeder 2. wird mit einer Militär-Waffe durchgeführt? Also scheint jeder 2. (also die anderen 50%) mit einer anderen Waffe gemacht zu werden. Woher kommen die dann?

2. Wer Selbstmord begehen will, macht das auch. Ob nun eine Waffe rumliegt die benutzt wird oder ein Messer um die Pulsadern aufzuschreiben oder eine Überdosis Medikamente, oder oder oder... das is egal.
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11.08.2006 07:41 Uhr von Griesgram_DU
 
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Frauenzeitung: :D

na ja ,da erspare ich mir meinen Kommentar
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11.08.2006 10:18 Uhr von foxymail
 
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waffen aber keine muni: in der schweiz kann jeder die waffe mit heimnehmen, allerdings findet man für diese waffen in der regel keine munition, die gibts nur gegen Erwerbserlaubnis. gut jetzt kann man argumentieren, die kann man sich schwarz besorgen, da kann ich mir die waffe aber dann auch gleich mitbesorgen...

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