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Schweiz: Im Büro auf Pornoseiten gesurft - fristlose Kündigung unzulässig

Ein Mitarbeiter der italienischsprachigen Sparte des Schweizer Fernsehens (RTSI) hatte mit Erlaubnis des Senders etwa 100 Stunden Pornoseiten im Internet angeguckt. Er brauchte die Informationen für einen Fernsehbeitrag, der aber nicht zu Stande kam.

Weil er damit das Erscheinungsbild des Senders beschädigt haben soll, bekam er die fristlose Entlassung. Der Journalist nahm dies nicht hin und ging vor Gericht. Gleichzeitig prüften Gutachter die Einwände des Senders gegen den Angestellten.

Das Gericht urteilte, dass sich der Mitarbeiter korrekt verhalten hat und dass er von der RTSI eine Entschädigung in Höhe von 55.000 Schweizer Franken (etwa 34.000 Euro) bekommen soll. Das Unternehmen will dagegen Berufung einlegen.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Porno, Kündigung, Büro, Frist
Quelle: www.blick.ch

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2006 16:47 Uhr von stellung69
 
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Es kann ja sein, dass der Sender das Surfen im Internet erlaubt hat, aber 100 Stunden Pornos gucken und herunterladen scheint doch etwas zuviel des Guten.
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10.08.2006 17:03 Uhr von M:H:S
 
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ich surf mir hier auch schon die finger wund auf pornoseiten. nur um nochmal ne gute news ala "frau kracht durch decke..." zu liefern.

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