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Wettanbieter Bwin wurde in Sachsen die Gewerbegenehmigung entzogen (Update)

Ab sofort ist es dem Unternehmen Bwin, wie auch bwin.com aus Wien, untersagt, in Sachsen eigene Sportwetten anzubieten. Damit wurde die 1990 erteilte Gewerbegenehmigung widerrufen. Der Neugersdorfer Firma droht bei Verstoß der Zwangsvollzug.

Der Freistaat ist demnach nur alleine dazu berechtigt, Sportwetten durchzuführen. Von Seiten des Bundes und der Länder besteht nun Handlungsbedarf bei der Neuregelung des staatlichen Wettmonopols, da die jetzige Form gegen die Verfassung verstößt.

Die privaten Wettanbieter stehen ebenso in ganz Deutschland immer mehr im Visier der Behörden. Auch hier gibt es die Ankündigungen von Schließungen und Unterlassungsverfügungen. Einige Betreiber haben bereits freiwillig ihr Geschäft aufgegeben.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Sachsen
Quelle: www.sat1.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2006 12:20 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Gur so: Private Wettanbieter braucht keiner.
Durch private Wettanbieter wird die Kriminalität immens gefördert.
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10.08.2006 12:25 Uhr von HolyLord99
 
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blödsinn: falsche entscheidung, politisch motiviert.
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10.08.2006 12:27 Uhr von dwing
 
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@Berliner_Pflanze: Sorry, aber das du schreibst passt absolut nicht. Bwin ist _das_ positiv Beispiel für private Sportwetten bzw. Wetten allgemein.

Und das Verbot hat keine gesellschaftlichen sondern rein finanzielle Hintergründe. Schätze mal wie hoch die staatl. Einnahmen durch Oddset sind und vergleiche mal mit denen von Bwin. Logisch, dass der Staat darauf nicht verzichten will.

Davon abgesehen, ist Bwin nach EU-Recht legal, und das bricht Deutsches Recht.
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10.08.2006 14:07 Uhr von Garviel
 
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Verlorene Abwehrschlacht: Die EU wird Deutschland kräftigst in den Arsch treten, und das ist gut so. Völliger Blödsinn, hier aus durchsichtigen finanziellen Gründen europäisches Recht unterlaufen zu wollen. Was mich am meisten stört: Dutzende von Mitarbeitern privater Wettbüros verlieren ihre Arbeit, und ob sie die wiederbekommen, wenn sich die EU endlich durchgesetzt hat, ist mehr als fraglich.

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