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Claude Monets Gemälde zeigen Umweltverschmutzung um 1900

Wissenschaftler der Universität Birmingham haben nun wohl das Geheimnis um die nebeligen Bilder des französischen Malers Claude Monet gelöst. So gehen sie davon aus, dass Monet die durch die Umweltverschmutzungen nebelige Sicht auf Papier gebannt hat.

Ein "Indikator für den Smog der viktorianischen Zeit", der durch das Verfeuern von Holz und Kohle entstand, ist unter anderem das berühmte Gemälde von Westminster. Zu sehen ist eine wahre Dunstglocke über den Straßen von London.

Diese Annahmen begründen die Forscher mit Zitaten aus Monets Briefen. So soll er über die schwierige Situation mit Blick auf das Malen nach Hause berichtet haben, dass es "noch immer kein Zeichen von Sonne, auch kein Riss in der Wolkendecke" gibt.


WebReporter: Scorpio1284
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Umwelt, Gemälde, Claude Monet
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2006 10:16 Uhr von Scorpio1284
 
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Bisher ging man auch davon aus, dass er die Bilder erst daheim aus dem Gedächtnis malte. Aber irgendwie muss es möglich gewesen sein, anhand der Sonnenstellung festzustellen, dass er vor Ort gezeichnet haben muss. Das nenn ich mal ne Leistung von den Forschern.
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10.08.2006 12:09 Uhr von 666leslie666
 
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Das erinnerte mich: an das Bild auf dieser Seite
-->http://f51.parsimony.net/...

Rechts oben

Gut gemacht. ;-)

Mfg jp
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10.08.2006 17:09 Uhr von stellung69
 
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Monet wäre , wenn er sich jetzt mal in unserer Zeit hier umgucken könnte, bestimmt total geschockt wegen der heutigen Umweltverschmutzung und wir würden, wenn wir uns in die Zeit um 1900 versetzen könnten, bestimmt sehr amusiert, wenn er uns auf die damalige Umweltverschmutzung hingewiesen hätte....
Aber, sehr interessante Nachricht.
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10.08.2006 17:26 Uhr von B@uleK
 
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@stellung69: also, ich glaube kaum das der himmel über london heute durch rauchschwaden bedeckt ist. ;-)
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11.08.2006 08:28 Uhr von _BigFun_
 
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Was früher Wasserdampf und Ruß waren, ist heute eine Mischung aus vielerlerei giftigem Zeugs, ich glaube kaum , das man das damals wirklich schon als Umweltverschmutzung im heutigen Sinne sehen konnte.
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12.08.2006 16:35 Uhr von BreakingNews
 
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Naja liegt ja auch nicht nahe bei London an ordinären Nebel zu denken, denn dafür ist die Stadt an der Themse ja überhaupt nicht berühmt...*fg*
Aber die Folgen der Industriellen Revolution waren natürlich auch schon damals entprechende Immssionen, die auch oft Gegenstand der Kunst waren...

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