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Niedrigster Stand an Aktionären seit 1999 in Deutschland

Das Deutsche Aktieninstitut stellte nun eine Studie vor, aus der eine gesunkene Aktienakzeptanz unter den Deutschen hervorgeht. Demnach besitzen nur noch 9,9 Millionen Bundesbürger Aktien bzw. Akteinfondsanteile.

Zuletzt lag 1999 die Anzahl an Aktienbesitzer unter der 10-Millionen-Marke. 2001 hingegen gab es 12,8 Millionen Anleger. In dem letzten halben Jahr war der Rückgang besonders gravierend und lag bei acht Prozent.

Nach Expertenmeinung ist dieser Rückgang durch Gewinnmitnahmen und Verkäufe aufgrund von Kursrückgängen zu erklären. Dazu kommt die Verunsicherung der Anleger durch eine neue Steuerregelung, wonach bestimmte Kursgewinne versteuert werden müssen.


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WebReporter: never.ever
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Aktion, Stand, Aktionär
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2006 00:57 Uhr von no_trespassing
 
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Volksaktie hat da viel kaputt gemacht: Viele Bürger hatten investiert, doch fielen sie mit der Volksaktie T-Com auf den Arsch.

Das hat nun o.g. News zur Folge.

Deutsche Firmen sind chronisch unterbewertet und somit attraktives Ziel für Investoren aus den USA. Die investieren, bekommen deutsche Firmen zu Billigstpreisen, weil niemand hier Aktien hält und zerlegen dann unsere über Jahrzehnte mühsam aufgebauten Konzerne.

Wer heute in Aktien von der Deutschen Bank, BASF oder ThyssenKrupp investiert, der kann im Prinzip gar nichts falsch machen. Die können eigentlich nur einen Weg kennen: Nach oben.
Schade, daß das meist erst die Finanzleute aus Übersee erkennen.

Ich frage mich auch, was die ganzen Anlageberater hier machen?!
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10.08.2006 00:58 Uhr von OxKing
 
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Nicht gut. Das bedeutet das mehr Aktien in Fonts oder im Ausland sind,
und die Großaktionäre mehr druck auf die Firmenvorstände machen können,
die deswegen noch mehr einsparen und gewinne maximieren wollen.
Folge: Noch weniger Arbeitsplätze (In Deutschland).

Aber vielleicht sind auch schon so viele leute am Ar****
das sie sich einfach keine Aktien mehr leisten können,
weil sie auf grund von Gewinnsteigerung für
Aktionäre längst entlassen wurden.
Und Harz IV reicht zum kauf von Aktien nicht.....
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11.08.2006 00:16 Uhr von md2003
 
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tja ohne Geld keine Aktienkäufe - so einfach ist das! Ein HOCH auf die deutsche Arbeitsmarktpolitik:-(((
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11.08.2006 08:28 Uhr von opppa
 
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Warum? Solange "unser" Staat die organisierte Kriminalität, wie beim Zwangsrückkauf von T-Online fördert, werden sich die kleinen Leute bei der Anlage in Aktien wohl weiter sehr zurückhalten.

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