09.08.06 18:22 Uhr
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Deutschland kommt mit dem Export von Dienstleistungen weltweit auf Platz drei

Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium teilte nun mit, dass Deutschland beim Export von Dienstleistung zugelegt hat. Demnach ist Deutschland drittgrößter Exporteur von Dienstleistungen.

Das Volumen der exportierten Leistungen liegt bei 108,7 Milliarden Euro. Nur die USA und Großbritannien liegen vor Deutschland. Frankreich wurde in der Statistik, die die Welthandelsorganisation verfasste, im letzten Jahr von Deutschland überholt.

In der Bau-Branche und bei den Postdienstleitungen konnte Deutschland sogar die Krone ergattern und ist in diesen Sparten Exportweltmeister.


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WebReporter: never.ever
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Welt, Platz, Dienst, Export
Quelle: de.biz.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2006 21:45 Uhr von idrisu
 
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Warum nennt sich deutschland dann immer so stolz "Exportweltmeister"?
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09.08.2006 23:30 Uhr von shadow#
 
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@idrisu: weil es hier um dienstleistungen geht, anstatt wie sonst um warenexporte.
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11.08.2006 00:13 Uhr von md2003
 
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naja Export war ja auch nie das Problem!!!!

Da aber leider die Löhne in Deutschland nicht steigen und Hartz IV Empfänger nicht in Geld ertrinken, wird die Binnennachfrage auch künftig nicht anziehen - und ohne eine wachsende Binnenkonjunktur gibt es ja fatalerweise keine neuen Arbeitsplätze!
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11.08.2006 10:19 Uhr von eros007
 
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md2003: Ganz richtig, unser Problem ist die Binnennachfrage. Das liegt meines Ermessens aber weniger daran, dass Hartz-IV-Empfänger zu wenig Geld bekommen, sondern daran, dass prinzipiell zu viele Leute arbeitslos sind. Eine Erhöhung von Arbeitslosenhilfe würde nur den Staat belasten, d.h. er würde noch mehr Schulden machen, und das kann ja wohl nicht die Lösung unseres Problems sein. Höhere Abgaben für jene, die arbeiten, um so Hartz IV zu erhöhen, kann auch nicht die Lösung sein, denn dann wird Arbeit noch unattraktiver und somit fallen weitere Arbeitsplätze weg, was wiederum zu mehr Ausgaben führt und am Ende nichts gebracht hat. Das einzige Mittel zum Zweck wäre es, wenn man die Staatseinnahmen nicht so stark von einem derzeit so knappen Gut wie Arbeit abhängig machen würde, sondern von was anderem. Also entweder Konsum (schwächt zwar kurzfristig die Binnennachfrage, senkt aber den Druck auf Arbeit und kann so vielleicht mittelfristig ein Gegenteil bewirken) oder Gewinn der Unternehmen. Auch da gibt es Grenzen, da sonst die Unternehmen abwandern.

Wie du siehst, ist die Lösung unseres Problems gar nicht so einfach, sie hätte auf jeden Fall mit Einschränkungen an der einen oder anderen Stelle zu tun. Jedenfalls kann ich keine Strategie erkennen, die ohne Verzichte breiter Bevölkerungsschichten zum Ziel führt.

In letzter Zeit habe ich mir vermehrt Gedanken über das sog. "Bürgergeld" gemacht. Gehen wir es doch mal grob durch. Jeder Bürger, egal was er macht (also Kind, Rentner, Arbeitnehmer, Ausländer mit gültiger Aufenthaltsbescheinigung, ...) erhält im Monat 600 Euro. Das macht 7.200 Euro im Jahr. Bei 82,5 Millionen Einwohnern kommen so Kosten in der Höhe von knapp 600 Milliarden Euro zusammen.
Zunächst die Vorteile des Systems: Da kein Bürger zwangsweise Arbeit annehmen muss, ist der Druck der Arbeitgeber auf die Arbeitnehmer geringer. Andererseits gibt die gesicherte Grundversorgung der Bürger die Möglichkeit, auch schlecht bezahlte Arbeiten (etwa Erntehelfer) anzunehmen, damit man eben etwas dazuverdienen kann. Besser 800 Euro im Monat als 600 Euro im Monat, auch wenn die Arbeit schlecht ist. Das führt auch schon zum nächsten Vorteil: Da 600 Euro im Monat recht wenig sind (liegt im Bereich von Hartz IV, je nach Wohnung sogar darunter), steigt die Bereitschaft der Bevölkerung, jede Arbeit, die sich bietet, auch anzunehmen. Auch wenn man nur 200 oder 300 Euro im Monat dazuverdient. Für "höherwertige" Tätigkeiten (sprich teurere mit Monatslöhnen von 1500 Euro und mehr) ändert sich nicht viel zum heutigen System.

Nun kommen wir zum wichtigsten Punkt des Systems: Woher nehmen wir die 600 Milliarden Euro? An die ersten 200 Milliarden kommt man recht schnell. Der Bundeszuschuss für Renten (80 Milliarden Euro) wird nun ja überflüssig (für eine "gerechte" Rente reichen die 240 Milliarden Euro, die über Beiträge eingenommen werden, vollkommen, eher könnte man die Rentenbeiträge noch kürzen), ebenso die ganzen Aufwendungen für Arbeitslose (etwa 120 Milliarden Euro). Beiträge zur Arbeitslosenversicherung können ebenfalls wegfallen. Damit bleibt noch eine Lücke von 400 Milliarden Euro. Das Kindergeld kann ebenfalls wegfallen, da Kinder im neuen System mit demselben Bürgergeld unterstützt würden wie alle anderen Leute auch. Damit ist die Lücke auf 370 Milliarden Euro gesunken.

Diese kann man meines Ermessens nur durch "neue" bzw. mehr Steuern schließen. Also etwa Umsatzsteuer auf 25% (mehr erlaubt uns die EU nicht, gibt aber geschätzte Zusatzeinnahmen von 100 Milliarden). Der Rest müsste derzeit über die Einkommenssteuer aufgefangen werden. So könnte zunächst das gesamte Einkommen (also aus Arbeit, Zinsen, usw.) unter einen Eingangssatz von 35% fallen. Für höhere Einkommen (> 40.000 Euro Dazuverdienst im Jahr) steigt der Satz progressiv auf 45%. Das könnte nach optimistischer Schätzung 100 Milliarden Euro mehr ergeben. Die Lücke liegt somit immer noch bei 170 Milliarden Euro. Wer eine Idee hat, wie man die schließen kann, soll mir Bescheid geben. Wenn diese nämlich geschlossen ist, spricht eigentlich nichts mehr gegen ein Bürgergeld. Dann bin ich sicher nicht der Letzte, der dafür stimmt. Also los, sucht die 170 Milliarden!

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