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Potsdam: Krankenkasse verklagt Arzt, der AOK-Patienten ablehnte

Vor dem Potsdamer Sozialgericht klagt die Märkische AOK gegen einen Mediziner, der angeblich mehrere AOK-Patienten abgewiesen haben soll, beziehungsweise ihnen nahelegte, die Krankenkasse zu wechseln. In 30 Fällen sind die Patienten dem nachgekommen.

Der zugelassene Kassenarzt war offenbar frustriert über ein Rundschreiben der AOK, welches besagte, dass teure Arzneimittel durch billigere mit den selben Inhaltsstoffen zu ersetzen sind. Vor diesem Hintergrund lehnte der Arzt die Behandlungen ab.

Die AOK wirft dem Mediziner Vertragsbruch vor. Die Krankenkasse verlangt, nicht mehr als "Verbrecherkasse" beschimpft zu werden, und dass der Mediziner sich verpflichtet, auch AOK-Versicherte zu behandeln.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Krank, Patient, Krankenkasse, Potsdam, AOK
Quelle: www.berlinonline.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2006 14:07 Uhr von Borgir
 
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Aufgrund: der Zahlungsmoral der AOK kann ich den Arzt durchaus verstehen. Die AOK ist nunmal eine der KK, die viele notwendige Behandlungen nicht bezahlen (aus dem KH-Alltag: Mann, 35 Jahre, schwerer Herzinfarkt, könnte nach einer Kur wieder ins Berufsleben zurückkehren, bekommt die Kur von der AOK nicht bezahlt mit der Begründung, sie hätte keinen Sinn)

Das erlebt man im Krankenhaus nicht selten mit AOK-Patienten.
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09.08.2006 14:14 Uhr von i.kant
 
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ich hab die kasse auch gewechselt nachdem sie mir meine antialerigka nichtmehr bezahlen wollten. ich mittel das ich täglich einnehmen muss und als nebenwirkung teils extreme müdigkeit hervorruft ... und ich als freizeitkiffer weis was extreme müdigkeit ist ... ein mittel, das teilweise eine woche lang anhält, den einen oder anderen euro mehr kostet und keinerlei nebenwirkungen aufweist ... wird nicht bezahlt ... was man sich so alles gefallen lassen mus ist schon der wahnsinn ...und da gewhts ja noch nichtmal ums überleben, sondern nur um die ruhe vor dem schnupfen
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09.08.2006 14:15 Uhr von Ereinon
 
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Das ist aber nicht nur bei der AOK so, heutzutage zahlen die Krankenkassen kaum noch was. Das ganze Gesundheitssystem wird von Reform zu Reform schlimmer. Manchmal kann man echt nur dafür pledieren das es einem freigestellt wird eine Krankenversicherung zu haben, allerdings ist dann die Gefahr groß das es bei uns wie in den USA abläuft. Privatversicherten geht es da besser... kostet nur nen bissl mehr ;)
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09.08.2006 14:25 Uhr von mistake
 
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@i.kant: so, wie du schreibst, solltest du viellicht mal daran denken, auch in deiner freizeit das kiffen einzustellen...
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09.08.2006 14:39 Uhr von Mitmirnicht
 
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Der Arzt hat Recht: Jede KK ist mittlerweile zu einer Verbrecherichen Organisation als Mafia mutiert,deren Paten in den Manageretagen sitzen,allerdings sollte er seinen Frust nicht an den Patienten auslassen.
Wofür zahlt man sein Leben lang in diese Kasse ein mit dem Gedanken,im Alter die notwendige Versorgung und Zahnersatz zu bekommen, wenn man dann doch 95 % selbst zahlen muss?Sowas nennt man Betrug und nichts anderes,denn ab Beginn der Einzahlung in eine Kasse kommt sowas wie ein Vertrag zustande mit den Konditionen,die zu diesem Zeitpunkt gelten.Sollte man denken!Dem ist aber nicht so,da diesen Institutionen staatlich erlaubt wird,einfach Verträge ohne Einwilligung der anderen Partei,also der zahlenden Mitglieder zu ihren Gunsten zu ändern.
Jeder normale Händler würde bei nichteinhaltung der Garantie vor Gericht landen.
So seh ich das
Für Leute wie Ulla Schmid,die seit 4 Jahren verspricht das die Beiträge sinken und Reformen machen,die bisher nur zu ungunsten der Patienten waren,hab ich nur Verachtung übrig und könnte kotzen wenn ich die fette Kuh mit ihren von "uns"bezahlten topgepflegten,gebleichten Zähnen nur sehe.
Tja,wer hat der hat
Den letzten beissen die Hunde,wenn sie denn noch Beisser haben
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09.08.2006 14:47 Uhr von i.kant
 
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@mistake: so wie du dich nennst ... ne lassen wir das niveaulose gequake ... is dir so langweilig ?? zick doch deine mama an ... solang ich dich nicht beleidige oder dir nahestehende hast du wohl kaum das recht mich in irgendeiner form anzustressen .. und weist du an was das liegt ?? an unsrem herrlichen rechtsstaat, gegründet auf demokratie und meinungs- sowie einer äußerungsfreiheit ... und die nehm ich mir ... kannst es also lassen mich aufgrund meiner ausdrucksform zu diskriminieren ... mir gefällt sie und diejenigen denen sie nicht gefällt ... dürfens gerne überlesen ...
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09.08.2006 15:02 Uhr von mistake
 
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@i.kant: war ja nur ein gut gemeinter rat - was du daraus machst, ist deine sache. deine reaktion bestätigt mich jedenfalls in meiner überlegung...
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09.08.2006 15:39 Uhr von CSedl
 
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@mistake: laß ihn halt dann in Ruhe!

Er hat wenigstens was zum Thema geschrieben - im Gegensatz zu Dir! Und das ausserdem nicht SO schlecht wie du hier tust! Halt nur ein bisschen in Eile! Is ja auch nur n schneller Kommentar!
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09.08.2006 15:39 Uhr von i.kant
 
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@fehler substanzlose kritik hat immer was dummes, findest nicht ?? erklär dich doch .. versuch mir klar zu machen wieso ichs lassen sollte ... dumm daher reden weil "ich was gegen kiffer hab" kann jede/r ... und nen zusammenhang zu meiner schreibe stell ich auch keine fest .. also versuch diene aussagen doch mal an beispielen fest zu machen ... oder dir darüber gedanken obs manchmal nicht doch besser wär einen durch zu ziehn als so verfickt kleinkarriert und besserwisserisch daher zu reden ...
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09.08.2006 15:41 Uhr von rigo23
 
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ich kann den arzt verstehen denn wenn ein AOK oder IKK Versicherter zum Hausarzt kommt bekommt dieser nur ca. 35€ pro Quartal, zudem sollen die billigsten bzw. wenig Medikamente verschrieben werden.

Da kann einem der Hut als Arzt schon hochgehen wenn man bedenkt das u.a. Barmer, KKH pro Quartal ca. 82€ und diese Kassen auch nicht bei den Medikamenten rumnörgeln.

Es sollte JEDER Arzt seinen Patienten empfehlen die Krankenkasse zu wechseln, denn würde jede Kasse den "ordentlichen" Satz von 84€ Zahlen, gäbe es KEINE Ärztestreiks, Demos oder sonstiges.

Zudem noch danke an Herrn Seehofer der den Risikostrukturausgleich eingeführt hat, damit schlecht wirtschaftende Krankenkassen wie die AOK (!!!!) von den anderen großen Krankenkassen (KKH, Barmer, Techniker Krankenkasse) mitfinanziert werden müssen.

Also LEUTE, weg von der AOK (!!) ordentliche Krankenkasse suchen!!!
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09.08.2006 15:42 Uhr von i.kant
 
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ok sry das war vieleicht ein wenig beleidigend ... aber kritik in der form macht mich narrisch ...
@CSedl thx ... doch noch normale leude online ~fg~
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09.08.2006 15:52 Uhr von Mitmirnicht
 
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@ikant: Dann erklär uns doch mal,was seine Kifferei mit seiner Allergie zu tun hat.
Medikamente werden nicht für´s kiffen gezahlt!
Die Krankenkasse zu wechseln ist auch sein gutes Recht.
Das gleiche würdest du auch tun,wenn du jeden Tag mit einem Bus fahren musst,der ewig zu spät kommt.
Dein Kommentar war also absolut unnötig.
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09.08.2006 16:01 Uhr von stealther
 
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@borgir + rigo23: @borgir

dein Beispiel kann aber nicht wirklich passen. Wenn es darum geht die Berufsfähigkeit wieder herzustellen ist nicht die Krankenkasse zuständig, sondern die Rentenversicherung (die wollen ja schließlich das man arbeitet und einzahlt). Nur bei z.b. Rentnern müßte die Krankenkasse die Kur bezahlen

rigo23:
zum Risikostrukturausgleich:

früher haben die Barmer und DAK auf den RSA geschimpft was sie schimpfen konnten, jetzt, weil sie auch was rausbekommen, weil auch ihnen die "guten" Versicherten abhauen und zu zb. Betriebskrankenkassen wechseln und die kranken bleiben.

und Sinn macht der wohl absolut, schließlich sind keine Verwaltungskosten berücksichtigt (also baut sich eine Krankenkasse Schlösser, kriegt sie deswegen nicht einen Cent aus dem RSA) sondern nur ungerecht verteilte Strukturen.

Hätte z.b. die AOK 50% Rentner und eine BKK 2% ist ja klar, daß die AOK mehr Kosten hat als die BKK -->ergo Ausgleich, die AOK kann die Rentner ja nicht erschießen...
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09.08.2006 16:50 Uhr von shadow#
 
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Der Arzt ist ein Idiot: Wenn es wirklich nur um das Rundschreiben ging gehört sich dem Arzt die Approbation entzogen und gehörig der Hintern versohlt.
Mal unabhängig von anderen absonderlichen Sparversuchen ist es das gute Recht der Krankenkassen, den Einsatz von Generika zu fordern. Das ist weder ein Nachteil für den Patienten, noch für den Arzt. Zumindest nicht direkt...
Wenn der gute Mann um seinen jährlichen von der Pharmaindustrie gesponsorten Bonus-Golfurlaub fürchten muss, ist das ganz allein sein Problem.
Wäre er Pharmavertreter geworden, hätte er diese Problem nicht, so hat er sich aber gefälligst um seine Patienten zu kümmern, egal woher die Medikamente kommen.
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09.08.2006 17:17 Uhr von i.kant
 
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@Mitmirnicht: ist einfach in die selbe kerbe zu schlagen wie einer der vorredner, nichtwahr ;)
man sollte dabei nur darauf achten mit ner axt umgehn zu können, aber ich erwarte nicht das du das verstehst ....
jetzt liest du meinen ersten kommentar zum topic nochmal ... und dann überlegst du dir mal, ob ich eine verbindung zwischen meiner alergie und dem kiffen ODER eine verbindung zwischen der nebenwirkung (man wird müde) eines medikamentes und dem kiffen hergestellt habe ...
meine herrn, das sich hier auch jede/r anmelden darf der tippen kann ...
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09.08.2006 17:29 Uhr von Mitmirnicht
 
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@ikant: Stop!
Wie du an meinem Post erkennen soltest (lies nochmal richtig),war mein Kommentar eigentlich an @mistake gerichtet,hab mich nur im Namen vertan.
Allerdings solltest du nicht direkt beleidigend werden,sowas tut eine Kommunikation nicht gut ;)
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09.08.2006 18:11 Uhr von summertime
 
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@ikant: "obs manchmal nicht doch besser wär einen durch zu ziehn als so verfickt kleinkarriert und besserwisserisch daher zu reden ... "

;) ich glaube darauf würde ich auch nicht antworten. Und wenn ich auch nach Deiner Auffassung kleinkariert bin dann bin ich froh drum nach dem Kommentar solange uns das unterscheidet. *g
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09.08.2006 18:33 Uhr von michi k
 
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was nervst du so rum @mistake: lass die leute doch schreiben wie sie wollen
und dann wundert er sich noch das einem der text nicht gefällt
[edit: persönliche Beleidigungen bitte unterlassen, danke]
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09.08.2006 18:44 Uhr von sandkastengeneral
 
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ich bin dafür: risiko-sport-arten, trinker, raucher, drogenkonsum-erkrankungen nicht mehr zu versichern. schon würden unsere kassen entlastet sein und ihr müßtest euch hier nicht anzicken

so long

sakage
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09.08.2006 19:40 Uhr von 0_o
 
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aber zahnersatz im ausland: für lau fertigen lassen, man sollte mal die aok verklagen , und die bundesregierung auch gleich noch es geht ja auf keine kuhhaut mehr wie man von allen seiten "verarscht" wird und einem die kohlen aus den taschen gezogen werden... für jeden scheiss muss man selber etwas zahlen, ich war vor einigen wochen das 1. mal im krankenhaus für 4 tage, musste 60 euro zuzahlen...
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09.08.2006 19:46 Uhr von scuba1
 
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AOK: Bin seit 15 Jahren bei der BEK und kann bis jetzt nicht klagen wobei ich mit der AOK immer nur Probleme hatte denn die bauen sich lieber neue Paläste auf Kosten der Versichereten.
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09.08.2006 20:16 Uhr von sacratti
 
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Der war einfach nur dumm: Dass Ärzte AOK Patienten ungern behandeln, ist hier Gang und Gäbe. BEi unserem letzten Kind hat meine Frau sämtlcihe Gynis hier angerufen, die alle abgelehnt haben oder einen Termin in etwa 6 Monaten in Aussicht stellten.
Auch andere Ärzte stellen solche Termine in Aussicht, wenn man als Kassenpatient daherkommt.
Aus Frust hat er scih wahrscheinlich mal dazu geäussert, das ist natürlich dumm.
Aber nur wegen der Aufforderung, billige Medis zu verschreiben, hat er bestimmt keine Pateienten abgelehnt.
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10.08.2006 13:17 Uhr von rigo23
 
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@stealther: Also erstens gibt es keine "guten" Versicherten... Es geht auch nicht darum die Versichertenaltersstruktur als Ausrede zu benutzen, sondern darum das die AOK mit ihrer Art, ca. 1-2% weniger an Beitrag zu verlangen, und dem Arzt aber ca. 60% weniger zu zahlen, das Gesundheitswesen mit an die Wand gefahren hat.

Bei den Ärztestreiks ging es um 15-20% mehr Lohn und bezahlte Überstunden ... würde die AOK einen ordentlichen Beitragssatz fahren UND den Ärzten die 60% mehr zahlen, was die anderen KK ja machen, gäbe es diese Probleme nicht. Dann hätte die AOK einen Beitragssatz wie Barmer oder KKH, würde aber durch Ihren grottenschlechten Service SEHR viele Kunden verlieren. So und da sind wir im Teufelskreis ...

Das sehe ich als Hauptproblem an, wenn eine NICHT funktionierende KK sich aus dem RSA reichlich bedient, mit diesem Geld einen so niedrigen Beitragssatz fährt das die Versicherten in scharen kommen, dann aus "Kostengründen" wenig bis keine Kuren bezahlt, die Ärzte schlecht bezahlt und sich mit dem ERGAUNERTEN GELD Paläste noch und nöcher baut.....

DESWEGEN ist die AOK für mich eine "Verbrecherkasse"!!!!
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11.08.2006 22:46 Uhr von nabach
 
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Mal sehen wie se in Zukunft weiter geht.
Denn als Kassenpatient erfährt man schon einige Schikanen.
Termine, Behandlungsabläufe, Medikamente....
Nur weiter so!
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15.08.2006 11:07 Uhr von zenon
 
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@Borgir: Das dürfte dann aber nicht das Problem der Patienten sein - in diesem Fall muß der Arzt die Kasse verklagen...

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