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Ex-Olympiasieger Wolfgang Schwarz muss für acht Jahre ins Gefängnis

Wegen versuchter Anstiftung zur Entführung der Tochter eines Wiener Millionärs im Oktober 2005 wurde der Österreicher Wolfgang Schwarz, 1968 Goldmedaillengewinner im Eiskunstlauf, zu acht Jahren Gefängnis (Höchststrafe: 20 Jahre) verurteilt.

Die nach Aussage des Richters dilettantisch geplante Entführung, die ein Rumäne durchführen sollte, scheiterte, weil die Polizei einen Hinweis bekam. Motiv waren laut Staatsanwalt Geldgier und eine "unerklärliche Anziehungskraft" des Rotlichtmilieus.

Schwarz, 2002 schon wegen Menschenhandels verurteilt, hatte auch noch die Erpressung eines rumänischen Bürgermeisters geplant. Sein Geständnis und die Tatsache, dass es bei dem Versuch geblieben war, wirkten sich aber strafmildernd aus.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Gefängnis, Olympia, Schwarz, Olymp, Wolfgang Schwarz
Quelle: www.tirol.com

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08.08.2006 23:56 Uhr von mercator
 
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Dass Boxer dem kriminellen Milieu mitunter gefährlich nahe kommen, weiß man ja - bei Eiskunstläufern ist das eher selten, und von einem kriminellen Olympiasieger habe ich bisher nichts gehört (vorausgesetzt, man sieht Doping nicht als kriminelle Handlung an...)

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