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Freizeitdroge Ketamin kann Depressionen in kurzer Zeit behandeln

Das Narkosemittel Ketamin, das auch als Partydroge bekannt ist, kann Depressionen offenbar viel schneller behandeln als die bisher bekannten Medikamente. Dies ergibt sich aus einer Studie des amerikanischen National Institute of Mental Health.

Die 17 Probanden litten alle an Depressionen und hatten durchschnittlich sechs vergebliche Therapien hinter sich. Bereits 110 Minuten nach der Ketamin-Injektion zeigte die Hälfte der Patienten eine Symptomverringerung um 50 Prozent.

Außerdem hielt die Wirkung bis zu einer Woche an. Die Forscher verweisen aber darauf, dass Ketamin zurzeit noch nicht zur Dauerbehandlung geeignet ist, da erst ein Weg gefunden werden muss, seine halluzinogene Wirkung zu blockieren.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Zeit, Depression, Freizeit
Quelle: www.pressetext.at

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08.08.2006 19:07 Uhr von mercator
 
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Angesichts der dramatischen Zunahme von Depressionen, die inzwischen zur - leider oft nicht genügend ernst genommenen - Volkskrankheit geworden ist, wäre ein so rasch wirkendes Medikament auf dieser Basis ein Segen - wenn es eben gelingt, die Nebenwirkungen, die ja für den Einsatz des Stoffs vor allem in der Techno-Szene ("Vitamin K") verantwortlich sind, in den Griff zu bekommen.
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08.08.2006 20:04 Uhr von HolyLord99
 
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Hmm: Was ist schlimm an der halluzinogenen Wirkung? ;)
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08.08.2006 20:57 Uhr von ringom
 
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Das Schlimme: ist, dass, wenn die Halluzinogenen Wirkung weg ist, auch die Antidepressive Wirkung nicht mehr vorhanden ist.
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08.08.2006 21:00 Uhr von Johnnyb0y
 
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@ringom: Woher willst du das wissen?
@HolyLord99: die halluzigene Wirkung wird dann schlimm, wenn man dadurch in Gefahr laufen könnte. Sturz aus dem Fenster, Unfall im Strassenverkehr...
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08.08.2006 23:01 Uhr von galgo espagnol
 
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schlimm wirds nur, wenn man wegen hallus: die verschiedenen trachtengruppen wie jäger,
pfarrer oder polizisten nicht mehr unterscheiden kann.
dass drogen zeitweilig depressionen minimieren
ist eigentlich nix neues-
deswegen werden sie ja genommen.
das mit der "einwochenwirkung" wage ich zu
bezweifeln - wenns stimmt täts mich freuen.
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08.08.2006 23:27 Uhr von mercator
 
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galgo espanyol: Dass Drogen Depressionen minimieren, kann man auf keinen Fall so allgemein sagen; die meisten (auch Cannabis) verstärken eine augenblickliche Gefühlslage, d.h. wenn du gut drauf bist und kiffst, wirst du noch besser drauf sein. Wenn du depressiv bist, wirst du durch THC oder LSD nicht fröhlicher. Was die Gefahr von Halluzinogenen betrifft, muss man sich nur mal ansehen, was unter LSD-Einfluss so alles passiert ist...
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08.08.2006 23:46 Uhr von galgo espagnol
 
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@mercator - du hast recht, aber mit drogen meinte ich klassische rauschgifte
wie speed,.koks und opiate usw....
dass hanf,pilze und acid eigentlich nur deinen aktuellen grundzustand verstärken,
ist mir bekannt (hüstel)
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08.08.2006 23:47 Uhr von Stiba441
 
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hmmm ob das wirklich so ein Segen ist?! glaube ich eher nicht.
Selbst wenn das wirkt, sollte man sich lieber mal Gedanken darüber machen warum man überhaupt Depressionen hat. Ich glaube kaum das es eine Krankheit ist viel mehr nur ein Symthom eines falschen Lebenstiels.
Und das mit (Medikamenten=Drogen) zu behandeln ? ich weiss ja nich?!
Ich hoffe ich greife damit personen die darunter Leiden nicht zu sehr in ihre Persönlichkeit, aber "Gesundheit" fängt mit "Gedanken" an.
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09.08.2006 00:15 Uhr von Snaeng
 
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@Stiba441: Dann ist Alkoholsucht für dich wohl auch keine Krankheit, oder?
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09.08.2006 00:27 Uhr von Stiba441
 
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@Snaeng: wie fängt eine Alkoholsucht denn an? Als Krankheit? wohl nicht..Es ist eine Sucht.. daher auch der Name...
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09.08.2006 00:46 Uhr von wildmieze
 
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@stiba441: natürlich sind depressionen eine krankheit. und der lebensstil hat damit herzlich wenig zu tun. die neigung dazu ist vermutlich vererbt, auslöser sind oft todesfälle in der familie oder ähnliche erlebnisse - außerdem wird angenommen, daß chemische botenstoffe wie serotonin oder noradrenalin im gehirn anders wirken als bei gesunden. warum sollte man das nicht mit medikamenten behandeln?

wenn es gelingt, die nebenwirkungen von ketamin "auszufiltern", wäre das eine prima alternative zu anderen medikamenten.
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09.08.2006 01:59 Uhr von Stiba441
 
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@wildmieze: "auslöser sind oft todesfälle in der familie oder ähnliche erlebnisse"

was unterscheidet leute die sowas weg stecken können von anderen? Die bisherige geistige Festigkeit..
Wer natürlich bisweilen bild durch die welt lief, stößt natürlich auf manchen Sitiuationen denen er nicht gewachsen ist bzw er denkt sich das. Wer seine Augen bewusst oder unbewusst vor Tatsachen wie dem Tot verschließt muss damit rechnen das er diesen doch enormen psychischen Belastung des Lebens Alltags nicht immer stand halten kann.

Mangelde Zukunkftsperspektiven, präsentieren sich nun mal in schlechter Laune, da kann man soviele Drogen nehmen wie man will!
Wie man den Menschen aber trotzdem helfen kann ist nicht ganz einfach, wies aber bei allen multikausalen Syntomen ist. Es gibt keine Zauberformel für ein glückliches Leben!

Krankheit hat immer Körperliche Nachlässigkeit in der Vergangenheit als Ursache... dann wird der Körper krank.
Bei Depressionen sind ist wohl eher die Gestigen Nachlässigkeiten.. D.H. nicht dummheit, da ja selbst Profs. nicht von Depressionen verschont bleiben.
Aber was wissen machen von denen auch schon über Menschlichkeit?
der Geist kann nicht krank sein! höchstens noch von der Realität "verrückt".

und von Nebenwirkungsfreien Medikamenten bzw. vererbten Krankheitsbildern brauchst du mir sowieso gar nicht erst anfangen...

so far
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09.08.2006 04:02 Uhr von Katatonia
 
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@Stiba11: Du redest unwissenschaftlichen Blödsinn.

Ausserdem gehst du vom körperlichen aus, das ist bei einer Depression nicht der Fall, da es eine psychische Störung ist. Nach deiner Logik gibt es keine psychischen Störungen.

Na dann nimm mal LSD und Pilze... mal sehen, ob du dann noch immer deinen Standpunkt verteidigst. Schon alleine die Wiki-Definition läßt anderes als deine These erahnen:

Eine Depression (v. lat. depressio „Niederdrücken“), in der Psychologie und der Medizin meist als depressive Episode bezeichnet, ist eine psychische Störung, die durch die Hauptsymptome gedrückte Stimmung, gehemmter Antrieb, Interessenlosigkeit und Freudlosigkeit, ein gestörtes Selbstwertgefühl und eine Abschwächung der Fremdwertgefühle (Verlust von Interesse/Zuneigung für früher wichtige Tätigkeiten oder Bezugspersonen, Schwund der emotionalen Resonanzfähigkeit, wobei sich der Patient seiner fehlenden Fremdwertgefühle schmerzhaft bewusst wird – von Betroffenen als Gefühl der Gefühllosigkeit bezeichnet) gekennzeichnet ist. [...]

Die Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Es gibt jedoch sehr unterschiedliche Zahlen darüber, wie hoch der wirkliche Anteil derjenigen ist, die davon betroffen sind. Das hängt zum einen mit der hohen Dunkelziffer zusammen (viele Depressionen werden nicht als solche erkannt) und zum anderen mit der Definition der Krankheit. Die meisten Veröffentlichungen gehen jedoch heute davon aus, dass in Deutschland mehr als 10 Prozent der Personen im Laufe ihres Lebens eine behandlungsbedürftige Depression durchleben [...]

Verschiedene körperliche Zustände oder Erkrankungen können die Ursache einer symptomatischen Depression sein. Dazu zählen viele Hormonstörungen, beziehungsweise Veränderungen im Regelkreis der Hormone, zum Beispiel Umstellung der Sexualhormone nach der Schwangerschaft oder während der Pubertät, bei Schilddrüsenfunktionsstörungen und Hypophysen- oder Nebennierenerkrankungen. Ebenso stehen bestimmte Viren wie z. B. das Borna Virus in Verdacht zu funktionellen Störungen des Gehirns beizutragen, welche letztendlich zu Depressionen führen. Auch können medikamentöse Therapien Depressionen auslösen, so etwa Betablocker aber auch viele andere Medikamente, etwa die Therapie mit gewissen Immunmodulatoren bei Hepatitis. Bei korrekter Anamnese und fachgerechter Behandlung der Grunderkrankung ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch die Depression verschwindet. [...]

Genetische Ursachen

Aus der Zwillingsforschung ist bekannt, dass eine genetische Komponente bei der Neigung zu Depressionen wahrscheinlich ist. Vermutlich sind mehrere Gene für eine Anfälligkeit gegenüber Depressionen verantwortlich, so hat man etwa bei Depressiven eine relevant häufige Mutation auf dem Gen 5-HTT entdeckt.

Familien-, Zwillings- und Adoptionsstudien legen nahe, dass bei manchen Menschen eine genetisch bedingte Empfindlichkeit für Depression besteht. Zwillingsstudien weisen darauf hin, dass im Vergleich zu Effekten der gemeinsamen familiären Umgebung genetischen Faktoren die entscheidende Bedeutung zuzukommen scheint.[2] So sei das Risiko für Kinder, bei denen ein Elternteil depressiv erkrankt ist, bei 10–15%, ebenfalls zu erkranken und bei vorhandener Erkrankung beider Elternteile von 30–40%.

Die Zwillingsstudien zeigen umgekehrt aber auch, dass der genetische Faktor nur ein Teilfaktor ist. Selbst bei identischer genetischer Ausstattung erkrankt der Zwillingspartner des depressiven Patienten in weniger als der Hälfte der Fälle. Beim Entstehen einer Depression spielen immer auch Umweltfaktoren eine Rolle. Darüber, wie die mögliche genetische Grundlage der Depression allerdings aussehen könnte, besteht keine Einigkeit. Einvernehmen herrscht im Moment nur darüber, dass es ein isoliertes „Depressions-Gen“ nicht gibt.

Zu bedenken ist, dass zwischen genetischen Faktoren und Umweltfaktoren komplizierte Wechselbedingungen bestehen können. So können genetische Faktoren z.B. bedingen, dass ein bestimmter Mensch durch eine große Risikobereitschaft sich häufig in schwierige Lebenssituationen manövriert. [3] Umgekehrt kann es von genetischen Faktoren abhängen, ob ein bestimmter Mensch mit einer psychosozialen Belastung gut zurecht kommt oder depressiv erkrankt.
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09.08.2006 06:48 Uhr von Stiba441
 
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@Katatonia und andere dies Interessiert: Katatonia schrieb:
Ausserdem gehst du vom körperlichen aus, das ist bei einer Depression nicht der Fall, da es eine psychische Störung ist. Nach deiner Logik gibt es keine psychischen Störungen.
.....
Schon alleine die Wiki-Definition läßt anderes als deine These erahnen:


Wo geh ich den bitte davon aus das Depressionen körperlichen Ursprungs sind? Ist Labil ne körperliche oder psychische Eigenschaft?
„was unterscheidet Leute die so was weg stecken können von anderen? Die bisherige geistige Festigkeit..“
Was sind denn Leute ohne „geistige Festigkeit“? Labil. Also kann ich die Negation meiner Logik deinerseits nicht ganz nachvollziehen.
Aber vielleicht hast du den vorherigen Beitrag von mir auch nicht gelesen?! Das ich meinte das eine Depression keine wirkliche Krankheit ist...



ich bin auch mal so frei und kopiere aus deiner Kopie....:

Symptome einer Depression:
„WIKI-ART: gedrückte Stimmung, gehemmter Antrieb, Interessenlosigkeit und Freudlosigkeit, ein gestörtes Selbstwertgefühl und eine Abschwächung der Fremdwertgefühle (Verlust von Interesse/Zuneigung für früher wichtige Tätigkeiten oder Bezugspersonen, Schwund der emotionalen Resonanzfähigkeit, wobei sich der Patient seiner fehlenden Fremdwertgefühle schmerzhaft bewusst wird „

Woher kommt das? Liegt es uns in den Genen? Mit anderen Worten unerforscht, nicht eindeutig nachweisbar, zukunftsorientiert mit versperrten blick auf die Gegenwart? Oder kann man vielleicht auch mal selber über den eigenen Schatten springen und schauen was man bisher leider falsch gemacht hat im Leben. Jeder Mensch fliegt mal derbe auf die Fresse erst das wieder aufstehen ist die Kunst bei der Sache und bringt einen weiter.

und was steckt schon hinter so einer Aussage?
„WIKI-ART: Aus der Zwillingsforschung ist bekannt, dass eine genetische Komponente bei der Neigung zu Depressionen wahrscheinlich ist. Vermutlich sind mehrere Gene für eine Anfälligkeit gegenüber Depressionen verantwortlich, so hat man etwa bei Depressiven eine relevant häufige Mutation auf dem Gen 5-HTT entdeckt.“

Liegt´s vielleicht daran das Zwillinge im gleichen Sozialen Umfeld aufwachen?
Auf jeden Fall bin ich der Meinung das sich jedes Individuum von Geburt an frei entwickeln kann. Und die Depressionen erst durch die psychische Belastungen vor und nach der Geburt entstehen. Die sind doch auch allgegenwärtig davor kann keiner die Augen verschließen. Denn wie hoch sind denn Werte in unserer Gesellschaft noch angesehen? Ehrlichkeit, Toleranz, Fleiß, Empathie, Freiheitswille sind doch alles Tugenden von gestern. Der Mensch ist halt nicht unbedingt dafür gemacht in einer Welt voller Lug und Trug zu leben, in der das Geld vorrangig geworden zu sein scheint und wirkliches Vertrauen fast unbezahlbar.
Wer sich ernsthaft die politische Lage in der Welt anschaut, kann eigentlich auch gar nicht anders als depressiv zu werden oder halt an nem gewissen Punkt abzuschalten und weiter denken lassen.

Aber Fremd- und Selbstwertgefühl gibst doch sogar in Mengen kostenlos, man muss mit den Leuten gemeinsam wieder Mut entwickeln um ihnen konsequent helfen zu können. Der Rest der Symptome verschwindet dann von alleine wieder. Was bringen Pillen die das ganze einfach nur „verdrängen“ und nicht im geringsten die Ursachen bekämpfen.
Depression kann jeder Mensch heilen! Aber die Verständnis für Einfachheit ist mittlerweile mit dem Teufel im Detail verschwunden.

Katatonia schrieb:
„Na dann nimm mal LSD und Pilze... mal sehen, ob du dann noch immer deinen Standpunkt verteidigst.“

Für LSD hätte ich wahrscheinlich nicht die oben besagte „geistige Festigkeit“.. aber Pilze waren mir sogar schon mal eine Erfahrung wert. Aber in wie weit das meinen Standpunkt geändert haben soll kann ich aus deiner Wikipedia Kopie auch nicht ablesen?! Hatte aber weder vor noch danach Anflüge von unlösbaren Problemen auf mich zu kommen. Aber dir weiter viel Spaß damit?!

Ordo ab Chaos

Ps.: Die Pharmaindustrie spielt genauso mit uns wie die jungs von BP und Co...
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09.08.2006 08:20 Uhr von Ampelmann
 
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ich bin dagegen: leute mit drogen zu behandeln, welche depressionen haben. Die sind doch nicht ohne Grund depressiv, die haben meist keine Lust auf diese Welt, auf diesen Ort, auf diese Gesellschaft, den Leuten usw. Um dann mit einer Tablette ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, das ist für mich die Gleichschaltung der gesamten Menschheit, dadurch geht jeglicher Charakter verloren. Depressive Menschen gab und gibt es noch heute, aber meist ist es eine Phase und zeichnet meines Erachtens die Individualität des Menschen.
Und wenn ich dann noch sehe, dass es nicht nur eine Tablette gegen Depression gibt, sondern gegen Schlafstörung, gegen Essstörung, gegen Lustlosigkeit, dann müssten wir uns täglich nicht nur eine Pille reinschieben, um ganz "normal" zu sein.
Meines Erachtens steckt da nur einer dahinter - und das ist die Pharmaindustrie, auf die ich nicht drauf rein falle, auch wenn ich einen schlechten Tag habe. Drogen kann man auch so nehmen......
danke schön
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09.08.2006 11:58 Uhr von Katatonia
 
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@Stiba441: Weißt du überhaupt noch, was du Aussagen willst!?

Deine Behauptung ist und war, Depression sei keine Krankheit. Dagegen habe ich argumentiert und deine Behauptung mit dem Wiki Artikel widerlegt. Mehr wollte ich garnicht.

Die Drogenfrage sollte beweisen, das gewisse Stoffe deine Hirnaktivität beeinflussen können und das gewisse Stoffe in extremen Situationen auch vom Körper eines Menschen selbst produziert werden können. Und das beweist ebenfalls, das Depressionen, Paranoia und Schizophrenie, als große Beispiele, eben nicht ein Eigenverschulden aus dem reinen Denken her sind, sondern sie sind Krankheiten, nämlich psychische.
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09.08.2006 13:51 Uhr von Katatonia
 
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@Ampelmann: Du hast schon recht, jedoch sollte man Medikamente nicht ganz verteufeln. In gewissen extremen Krankheitsstadien sind nunmal auch notwendig. Natürlich wird heute z.b schnell zu Antidepressiva gegriffen, das ist nicht in Ordnung und notwenig.
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10.08.2006 05:40 Uhr von Stiba441
 
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@Kationa: Also es gilt den Begriff psychische Krankheiten mal ein wenig aufzuschlüsseln,
da es ihn so eigentlich gar nicht gibt, er wurde auf Grund von regelhaft negativen Bewertungen durch den Begriff der psychischen Störung ersetzt.
Hinter dem Begriff stecken vermeidliche Krankheiten, die aber bisher noch falsch definiert sind, da sie von einer körperlichen Beeinträchtigung (darunter fallen auch deine besagten „gewisse Stoffe die deine Hirnaktivität beeinflussen können“) induziert würden.
Ich bin jedoch der Meinung das Kinder, welche innerhalb ihrer Familien physisch, emotional oder sogar sexuell missbraucht worden sind später häufig unter den verschiedensten dieser „Krankheitsbilder“ leiden. Selbst Kant kannte schon den Zusammenhang zwischen sexuellen Missbrauch von Mädchen und der späteren Neigung zu einer psychischen Störung, was er aber irgendwie nicht in seinen Publikationen berücksichtigen wollte.
Die Familien von „verrückten Menschen“ frustrieren oft den Prozess der Individuation ihrer Kinder. Schon 1965 beschreiben Theodore Lidz, Stephen Fleck und Alice Cornelison (Schizophrenia and Family), wie diese Familien häufig den therapeutischen Prozess sabotieren, als fürchteten sie das Reifen ihrer Nachkommen und das endgültige Verlassen werden.

Eine andere Gruppe von Studien (Leff), hat gezeigt, dass die Zukunft von Patienten durch eine Familientherapie verbessert werden konnte, welche darauf zielte, eine bessere Kommunikation untereinander zu lehren. Dies ist meiner Sichtweise nach schon ein schlagender Beweis für den familiären Ursprung der Schizophrenie oder anderer psychischer Störungen wie Depressionen.
Allerdings passt das nicht mehr zu Definition einer Krankheit.
Während die organisierte Psychiatrie für die psychischen Störungen als biologische und genetische Entität Reklame macht, belegt die Forschung ironischer weise in steigendem Maße den umweltbedingten Ursprung der Schizophrenie.
Eltern mit gestörten Kindern machen gewöhnlich die Beobachtung:
"Sie war von Anfang an anders als die anderen - zu sensibel".
Solche Aussagen fußen doch nur auf mangelnder Bildung-> Leben heißt nicht Wünsch dir was!
Jüngste vergleichende interkulturelle Studien der Weltgesundheitsorganisation stellten fest, dass ein Verlauf der Schizophrenie mit Genesungsraten von über 50 Prozent eher in Entwicklungsländern anzutreffen ist als im industrialisierten Westen. Psychiatrische Interventionen, die in den moderneren Ländern zur Verfügung stehen, sind also ein negativer Faktor, während die größere soziale Unterstützung, die in den Entwicklungsländern bereitgestellt wird, einen positiven Faktor darstellen.
Meine Grundthese, das Depressionen keine Krankheiten sind, steht nach wie vor, da man normalerweise nicht jemanden durch Worte krank machen kann. Da trifft der Begriff Krankheit einfach nicht den Punkt. Auch wenn es dann letztendlich zu körperlichen Beeinträchtigung sprich Krankheiten führt.

Und wen es interessiert sollte sich mit so genannten „Double Bind“ auseinander setzen...
http://home.tiscali.de/...
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12.08.2006 01:53 Uhr von wildmieze
 
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@stiba441: hmm .. ok .. wenn ichs richtig verstehe, gibt es für dich nur "körperliche krankheiten" .. vielleicht ist das alles nur ein definitionsproblem ;) .. ich sehe das halt nicht so eng, für mich ist grob gesagt alles krankhaft, was einer behandlung bedarf, und das schließt psychische störungen mit ein .. wobei ja wie gesagt im gespräch ist, daß bei depressiven (und auch bei ein paar anderen psychischen störungen, z.B. ADHS, BPS) der hirnstoffwechsel gestört sein könnte - das müßte nach deiner auffassung ja dann trotzdem noch eine krankheit sein .. wobei du da jetzt natürlich argumentieren kannst, daß diese "körperlichen störungen" erst durch die geistigen probleme entstehen (auch wenn wikipedia sagt, daß es vererbt oder bereits vor der geburt erworben werden kann.. aber wer weiß das schon so genau ..)

ein satz stört mich allerdings noch.. du hast geschrieben, krankheiten entstehen _immer_ durch körperliche nachlässigkeiten in der vergangenheit. dazu sage ich ganz klar: nein. ich leide an diabetes tpy 1. den habe ich einfach so bekommen, mit 13 jahren. ich hätte nichts tun können, um das zu verhindern, es passiert einfach. und ist es eine "körperliche nachlässigkeit", wenn du dir einen virus einfängst..?

ahja, noch was zur zwillingsforschung - ich meine mich zu erinnern, daß dort auch mit zwillingen gearbeitet wird, die nicht zusammen aufgewachsen sind. ob das hier der fall war, weiß ich natürlich nicht ..
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13.08.2006 23:23 Uhr von DorianArcher
 
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Vitamin K? Das einzige was ich von Vitamin K weiss ist, dass es ein Gegenmittel gegen Rattengift ist...
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15.08.2006 10:06 Uhr von zenon
 
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Der Titel ist echt mies Das liest sich wie: Und Drogen sind doch ein Ausweg!

Da ist vielleicht die Sensationslust mit dir durchgegangen...
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17.08.2006 05:30 Uhr von Stiba441
 
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@wer auch immer noch in diesen alten koms rumliest: gut dein Argument(wildmize) mit der Viruserkrankung usw. hebelt meine Theorie natürlich an
einigen ecken wieder aus. Aber leider kann auch ich mir keine objektive Meinung bezüglich
der Angelegenheit zuschreiben. Warum? Das Wortspiel bezüglich BP und der Pharmaindustrie
sollte ich dazu ein wenige aufschlüsseln.
Dann werdet ihr vielleicht meine Aufregung zu genau solch einer News ein Stück weit mehr teilen
können.
Kennt ihr das Geschäft mit der Gesundheit der Menschheit? Wisst ihr das es eines der lukrativsten Anlagegeschäfte ist? Und 500% in 10 Jahren keine Seltenheit sind? Wisst ihr
das Senioren mit Aktien Geschäften geködert werden bei denen ihnen suggestietiert wird das Senioren heut zu Tage 3 mal mehr Medikamente brauchen als Menschen unter 30 Jahren?
Glaubt ihr das in so einer globalen Branche mehr Rücksicht auf Menschenrechte genommen wird als zum Bespiel in deutschen Manager Kreisen? Wisst ihr das 1998 im AOK Magazin stand, das nach Angaben deutscher Krankenversicherungen 24.000 Pharmapräparate ohne nachgewiesene Heilwirkung auf dem Markt waren? Wisst ihr das die Existenzgrundlage der Pharmaindustrie das „Geschäft mit der Krankheit“ ist? Wie jeder andere Industriezweig versucht auch diese, ihren Markt - die Krankheiten - auszuweiten... Wisst ihr das laut dem "Amerikanisches Ärzteblatt Journal of the American Medical Association vom 15.4.98" gefährliche Nebenwirkungen von Pharmapräparaten zur viert häufigsten Todesursache weltweit geworden sind? Wisst ihr das die Sparkasse Werbung mit Slogans wie "So verdienen sie am Gesundheitstrend!" im Programm hat? Wisst ihr das Vorbeugung, Behandlung, die bei den Ursachen von Krankheiten ansetzt eine Bedrohung für das "Pharma-Investmentgeschäft“ ist? Wisst ihr das bisher keine Heilungsmethoden für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und andere chronische Krankheiten gefunden wurden und genau diese ein Seuchen artiges Ausmaß angenommen haben? Alleine in Amerika töten sie 5000 - fünftausend - Menschen JEDEN TAG. Das entspricht der Auslöschung einer Großstadt wie San Francisco - JEDES JAHR!

Die Nebenwirkungen von Präparaten wie Vioxx, Celebrex, Lipitor und Prozac sind keine Ausnahmen - sie sind die Regel. Die meisten Pharma-Präparate sind synthetische Produkte, die unser Körper als "Gift" einstuft, und die Organschäden und andere schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen. Nach Angaben der amerikanischen Ärztekammer ( American Medical Association) erleiden eine Million Menschen allein in den USA durch die Einnahme von Pharma-Präparaten schwere Gesundheitsschäden und mehr als 100.000 Amerikaner sterben als direkte Folge davon.

Wer sich nun immer noch nicht fragt, woher Krankheiten wirklich kommen der soll ruhig all sein Geld investieren und an diesem Betrugsgeschäft mitveerdienen. Aber ein Glück wachen immer mehr Menschen auf und checken das sich die Geschichte wiederholt. DAS KAPITAL REGIERTE DAMALS WIE HEUTE!

Das hört sich eigentlich schon verschwörerisch an, aber das ist freie Marktwirtschaft! 8 Milliarden Menschen rennen machtlos dem Geld hinterher. Und jetzt heißt es, Zukunft kaufen, Zukunft verkaufen, solange bis keine Zukunft mehr da ist.

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