08.08.06 08:42 Uhr
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Fluggesellschaften fordern Untersuchung bezüglich des Kerosinpreises

Da der Kerosinpreis gegenüber dem Jahr 2005 um 37 Prozent anstieg, hat die Vereinigung Europäischer Fluggesellschaften (AEA) von der EU-Kommission eine Überprüfung der Preispolitik für Kerosin gefordert.

Da der Kerosinpreis schneller steige als der Ölpreis, warf die AEA den Händlern vor, dass sie den Preis in die Höhe treiben.

Manche Fluggesellschaften investieren 25 Prozent ihrer Betriebskosten in Kerosin.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Untersuchung, Fluggesellschaft, Kerosin
Quelle: www.baz.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2006 08:47 Uhr von cool_wave
 
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tjaa: da kommen wir mit den Benzin auch noch hin
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08.08.2006 08:50 Uhr von erkanltd
 
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Tja, wenn man bedenkt, dass in Germoney auf Flugbenzin keine Mineralölsteuer erhoben wird?
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08.08.2006 09:46 Uhr von _BigFun_
 
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Sollen die ruhig auch Bluten genau wie andere auch!
Ottonormalbürger darf sich auch den Arsch wundbezahlen bei der Benzinmafia - wieso sollte es Fluggesellschaften besser gehen ?
Wenn ich sehe das es Flüge Zweibrücken - Berlin für 19 € gibt, da frag ich mich eh - ob die das Kerosin umsonst bekommen.
Und manchen Leuten würde es auch nicht schaden, wenn sie mal im Urlaub zuhaus bleiben würden - und die lokalen Freizeitangebote nutzen :)
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08.08.2006 11:26 Uhr von eros007
 
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Keine Mineralölsteuer auf Kerosin? Was das Fliegen angeht, finde ich die Tatsache, dass auf Kerosin keine Mineralölsteuern gezahlt werden müssen, eine ziemliche Frechheit. Das ist mal wieder typisch für einseitige Belastungen in Deutschland. Wenn schon fossile Brennstoffe mit Steuern belegt werden, dann bitte alle. Eine solche Förderung des Flugverkehrs (die Steuerfreiheit geht meines Wissens auf die frühen 50er Jahre zurück, als man das Fliegen fördern wollte) ist weder finanziell tragbar (Deutschland könnte sich so einige Schulden sparen) noch ökologisch sinnvoll (mit der Bahn werden deutlich weniger Ressourcen verbraucht, nur leider kann diese nicht mit den „subventionierten“ Flugzeugen konkurrieren). Kurzstreckenflüge von Berlin nach München sind eigentlich ziemlich schwachsinnig, da durch die recht kurze Flugzeit der überproportionale Verbrauch beim Start noch stärker ins Gewicht fällt.

Zudem finde ich eine Steuer auf Flugbenzin relativ gerecht vom sozialen Standpunkt. Fliegen können eh nur Leute, die relativ gut verdienen. Erhöhte Flugkosten (die Tickets würden dadurch im Schnitt wohl 30% teurer) würden also nicht die Bedürftigen mit bestrafen, wie dies etwa bei der Mehrwertssteuer ist.

„Tanktourismus“ hätte man beim Fliegen keinen zu erwarten, da die Flugzeuge nach rechtlichen Vorschriften mit leerem Tank landen müssen und somit – falls sie in Deutschland starten – auch dort tanken müssten. Lediglich ein Ausweichen auf grenznahe Flughäfen könnte beobachtet werden, das ich allerdings als nicht so gravierend einschätze. Für innerdeutsche Flüge lohnte sich ein Ausweichen nach Frankreich, Belgien oder Österreich weder zeitlich noch finanziell. Außerdem glaube ich, dass viele andere EU-Staaten dem Beispiel schnell folgen könnten. Frankreich erwägt so was ja schon seit Längerem, und auch andere Staaten scheinen dem nicht ganz abgeneigt.

Um die paar Fluggesellschaften, deren Umsätze natürlich einbrechen werden, tut es mir nicht sonderlich Leid (sie werden schließlich subventioniert, also sollen sie sich nicht so haben). Das Geld, das die Leute hier sparen (durch weniger Fliegen), geben sie eben an anderer Stelle wieder aus bzw. sanieren damit den Staatshaushalt, was wiederum uns allen zugute kommt.

Insgesamt nicht die schlechteste Lösung, solche Steuern. Gerecht wären sie sowieso.
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09.08.2006 08:35 Uhr von zenon
 
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@Bigfun: Du zäumst das Pferd falsch herum auf! Wieso sollen alle gleich bluten?
Es gilt die "Benzin-Mafia" zu bekämpfen - die Mineralölgeselschaften fahren auf unser aller Kosten Rekordgewinne ein!

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