07.08.06 15:39 Uhr
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Oschersleben: Vietnamese von vier Personen angegriffen

Ein 38-jähriger vietnamesischer Restaurantbesitzer wollte mit seinem PKW einen Kreisverkehr in Oschersleben (Bördekreis) verlassen, als ihn vier junge Männer zum Anhalten zwingen wollten. Sie schlugen und traten sofort auf das Fahrzeug ein.

Die Angreifer drohten das Restaurant des Mannes niederzubrennen und ihn zu töten. Der Fahrer flüchtete, fuhr hierbei einen der Angreifer an und verletzte ihn leicht. Der Vietnamese begab sich anschließend zur Polizei um Anzeige zu erstatten.

Die Beamten konnten wenig später vier alkoholisierte Männer (19 bis 24 Jahre alt) aus der Region festnehmen. Gegen sie ermittelt nun der Staatsschutz wegen Sachbeschädigung, Nötigung und Bedrohung. Die Männer sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Person
Quelle: www.asp.sachsen-anhalt.de

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07.08.2006 15:54 Uhr von Buster_
 
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Da muss man ja auch nicht Leben: Freiwillig würde ich nicht in Sachsen-Anhalt leben.

"Erst letzten Samstag wurden in Oschersleben bei einem Straßenfest drei pakistanische und ein ägyptischer Händler durch einen 23-jährigen Mann aus Seehausen angegriffen. Dabei wurde deren Fahrzeug durch einen Wurf mit einer Eisenstange beschädigt."http://www.asp.sachsen-anhalt.de/...

"09.12.2005 Oschersleben
Ein in einem Imbiss beschäftigter vietnamesischer Angestellter wird gegen 20 Uhr bei einem Angriff von vier Jugendlichen und jungen Männern schwer verletzt. Ein 16Jähriger schlägt den 33jährigen Vietnamesen mit einem Stuhlbein auf den Kopf, während die drei anderen Angreifer den Imbiss verwüsten. Der Betroffene muss mit einem schweren Schädelhirntrauma ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der 16Jährige hatte schon nachmittags durch einen Bierflaschenwurf den Imbiss beschädigt und war deshalb zusammen mit einem 15Jährigen von der Polizei kurzzeitig zur Personalienfeststellung festgehalten worden. Abends kehrte die beiden Rechten dann mit zwei weiteren Angreifern zurück.
Einer der Täter habe bekanntermaßen Verbindungen zur rechten Szene, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur ddp. Auch bei den übrigen Tätern könnten rechtsradikale Motive nicht ausgeschlossen werden. Alle vier seien bereits wegen Körperverletzungen in Erscheinung getreten."
http://www.mobile-opferberatung.de/...

"Auf dem Heimatfest in Zerbst (Sachsen-Anhalt) wird am 30. Juli 2005 der 16jährige Andreas M. (Name geändert), der ein T-Shirt und einen Rucksack mit der Aufschrift "Gegen Nazis" trug, von einem polizeibekannten Rechten angegriffen und schwer verletzt. Der 28jährige Täter schlug seinem Opfer ein Bierglas ins Auge, stieß ihn dann gegen einen LKW und zwang ihn, das T-Shirt mit der Aufschrift "gegen Nazis" auszuziehen. Durch den Angriff mit dem Bierglas hat der 16Jährige auf dem rechten Auge seine Sehfähigkeit verloren; außerdem erlitt er schwere Schnittverletzungen im Gesicht und am rechten Arm. Er befindet sich auch drei Monate nach dem Angriff noch in medizinischer Betreuung.

Die Polizei in Zerbst verschwieg den Angriff über mehrere Tage und drohte einer Gruppe von 50 nicht-rechten und alternativen Jugendlichen, die wenige Tage nach dem Angriff auf dem Fest für ein "nazifreies Heimatfest" demonstrierten und Flugblätter verteilten, mit einer Anzeige wegen "Verstoß gegen das Versammlungsgesetz". Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Dessau dem Anmelder der Spontandemonstration eine Geldbuße auferlegt. Die Stadt Zerbst erklärte zudem öffentlich, das Heimatfest sei eine gelungene Veranstaltung gewesen und bagatellisierte den Angriff des Neonazis als "Schlägerei unter Jugendlichen".
http://www.mobile-opferberatung.de/...

Ein liebenswertes Bundesland.
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07.08.2006 15:58 Uhr von beware_of_ghouls
 
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man: ich hasse faschos o.O
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07.08.2006 16:01 Uhr von JaPPe
 
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Das beste wäre jetz:

"Der verletzte Mann erstattete daraufhin Anzeige gegen den Vietnamesen, da dieser ihn mutwillig angefahren hat."

Hoffen wir, dass es nie soweit kommt.

Ansonsten - solche Idi**** gibt es leider fast überall, auch wenn sie in vielen der Neuen Bundesländer anscheinend verstärkt auftreten.
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07.08.2006 16:03 Uhr von Griesgram_DU
 
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lach: immer wieder köstlich,wenn die Täter deutsche sind kommt sofort der Statsschutz,wird ein deutscher irgendwo hinter einer Disco von einer gruppe Ausländer vermöbelt , passiert relativ wenig bis gar nichts
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07.08.2006 16:14 Uhr von jesusschmidt
 
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@Griesgram_DU: warum gehst du denn im türkenghetto in ne disko? woanders passiert sowas kaum. deutsche ghettos sind natürlich nicht besser.
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07.08.2006 17:12 Uhr von Buster_
 
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@Griesgram_DU: "wird ein deutscher irgendwo hinter einer Disco von einer gruppe Ausländer vermöbelt , passiert relativ wenig bis gar nichts"

Im Osten passiert bei ausländerfeindlichen Angriffen oft genug auch nichts. Nur wenn die überregionale Presse berichtet wird gehandelt. Der Fall in Zerbst ist nur ein Beispiel. In Sachsen gab es mehrere Fälle wo die Polizei die rechten Taten eher "vertuscht" hat.

Aber warum sollte die Polizei dort auch anders Denken als ein Großteil der Bevölkerung.

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