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Arbeitgeber schließt rauchende Bewerber aus - nach EU-Recht nicht strafbar

Einem Brief des EU-Sozialkommissars Vladimir Spidla nach fällt ein Hinweis auf die Chancenlosigkeit von Rauchern auf eine Stellenanzeige nicht unter das Antidiskriminierungsgesetz.

In diesem steht ausdrücklich, dass das Rauchen nicht im Gesetzestext mit aufgeführt ist und es damit nicht verboten ist, Raucher ausdrücklich auszusperren.


WebReporter: Geater125
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Arbeit, Recht, Arbeitgeber, Bewerber
Quelle: www.spiegel.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2006 13:19 Uhr von Geater125
 
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Mich als Nichtraucher freut es. Ob den Arbeitsgeber lediglich die wirtschaftlichen Beweggründe interessierten, weil Raucher (teilweise) zwischendurch Pause machen ohne dies nach arbeiten zu wollen, oder ob es gesundheitliche Aspekte sind, sei mal dahin gestellt.
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07.08.2006 14:23 Uhr von summertime
 
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Raucher kosten eben Geld. ;)

Wenn man mal eine Firme nehmen würde von denen 50 Mitarbeiter pro Tag ca. 20 Minuten Raucherpausen machen, dann sind das schon 4000 Stunden im Jahr die dem Unternehmen verloren gehen.
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07.08.2006 15:20 Uhr von el-fritzos
 
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@autor: Das die Raucher zwischendurch Pause machen ist vom Arbeitsplatz und dem Job abhängig. Beispielsweise kann man in der Buchhaltung auch während des rauchens arbeiten, bei mir klappts auf jeden Fall ohne Probleme.

Hat man einen Job der Kreativität erfordert können Raucherpausen durchaus sinnvoll sein. Es sit nämlich wissenschaftlich erwiesen, dass kurze Pausen der Leistungskurve des Mennschen nutzbringender und regenerativer sind als eine längere Pause einmal pro Arbeitstag.

Meine persönliche Meinung ist daher, dass Rauchern ein Job nur abgelehnt werden kann, wenn das Rauchen nachweislich Arbeitszeit kosten kann, beispielsweise bei einem Kurierfahrer, der für jede Zigarette anhalten muss, da er im Dienstfahrzeug nicht rauchen darf.

Rauchen ist (noch) überall erlaubt und wenn jemand nicht rauchen darf, ist dies genauso ein Eingriff in die persönlichen Freiheitsrechte, wie wenn jemand in Anwesenheit eines Nichtrauchers raucht.
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07.08.2006 15:37 Uhr von erztirter
 
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Cool: gleich mal meinem Arbeitgeber mitteilen. Dann hat er künftig keine Problem eine Person wegen gefärbter Haare (ungesunde Sache...) oder Nicht-Fahrradfahrer (Schwabbelbauch allein geht auch ?) auszuschliessen. Steht ja auch alles nicht im Gesetz ? Lustig was so ein Stück Papier für Ergebnisse bringt ;-)
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07.08.2006 15:42 Uhr von jesusschmidt
 
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ziemlicher schwachsinn: aber immerhin wird man so vor militanten nichtrauchern gewarnt. wer will schon für sowas arbeiten? :)

und wenn ich aus religiösen gründen rauchen würde, fiele so eine stellenanzeige für mich eben doch unters antidiskriminierungsgesetz. vielleicht bin ich ja rastafari oder friedensliebender indianer... ;)
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07.08.2006 15:42 Uhr von Geater125
 
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@ El-Frizos: Deswegen habe ich auch ausdrücklich dazu geschrieben das es MICH freut, übrigens aus rein egoistischen Gründen: Ich kriege bei zu viel Rauch Kopfschmerzen ;)

Danach der Absatz sagt doch genau das aus was du geschrieben hast: Wer weiss was der Arbeitgeber damit bezwecken will? Ich schließe nicht aus das er damit einen "diskriminiert" indem er in die Persönlichkeitsrechte eines Menschens eingreift. Nur: Greift der Raucher nicht in dem Moment in die Persönlichkeitsrechte seiner Kollegen ein, die für sich entschieden haben NICHT zu rauchen und nun in der Gegenwart eines Rauchers arbeiten müssen? Okay, dann geht der Raucher halt raus, DAS kostet aber wieder Arbeitszeit! Oder er wird in ein separates Büro gebracht, das verursacht Kosten weil dadurch evtl. der optimale Betriebsablauf durch einen guten Ablauf ausgetauscht wird. Oder der Raucher muss das Gebäude verlassen weil im Gebäude rauchen nicht gestattet ist. Das bedeutet wieder: Zeitverlust. So oder so, es ist einem jeden Arbeitgeber gestattet einzustellen wen er will.

Nichts für ungut ;)
gruss

P.S.: Die "kreativen" Jobs sind nun wirklich marginal, fast vernachlässigbar. Nimm dafür 2-5%. Produktion, Dienstleistungen und dabei Logistik sind die Bereiche die immer mehr Bedeutung einnehmen!
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07.08.2006 15:50 Uhr von Luthienne
 
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Zusätzliche Raucherpausen???? Komisch, in meinen bisherigen Jobs musste das Rauchen auf die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen verschoben werden- was auch vollkommen korrekt ist. Während der Arbeit durfte aus hygienischen Gründen nicht geraucht werden, Zeit für zusätzliche Raucherpausen war nie, und es gab schon mal Tage, an denen man 14 oder mehr Stunden GANZ ohne Pause (und damit auch ohne Zigarette) durchgearbeitet wurde.
Wo ist das Problem?
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07.08.2006 16:36 Uhr von denksport
 
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Naja dann hört man halt auf mit Rauchen: Einfach sagen man wäre Nichtraucher und racuht halt nur zuhause. Bin zwar auch Raucher, aber Rauchen auf der Arbeit kann ich mir gerade noch verkneifen, die Luft ist eh schon stickig genug...
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07.08.2006 16:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich hab schon das Umgekehrte erlebt der Chef (Software-Programmierung) fragte mich ob ich rauche und Alkohol trinke, was ich verneint habe.
Dann hiess es: Schade, hier arbeiten nur Raucher und wir gehen hinterher oft zusammen etwas trinken - Sie passen wohl nicht in unser Teams.

Aber da hatte er wohl auch recht!
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07.08.2006 17:08 Uhr von Johnny_Bravo
 
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Antidiskriminierungsgesetz? Ist das nach dem neuen Antidiskriminierunsgesetz nicht rechtswidrig?
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07.08.2006 17:23 Uhr von erztirter
 
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Nö isses nicht, nach dem Gesetz darfst du nicht diskriminiert werden wenn du eine Frau bis, schwarze, braune oder was auch immer für eine Hautfarbe hast, wenn du schwul bist, deiner was auch immer Religion nachgehst ....

Aber:

Wenn du aufgrund deiner Rauchgewohnheiten, deiner kurzen Beine, deines dicken Bauches, deiner Brille usw. diskriminiert wirst dann ist das egal, steht nicht im Gesetz. Deswegen sind solche Gesetze auch ziemlicher Schwachsinn ....
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07.08.2006 18:04 Uhr von Nico_
 
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Richtig so: Wenn ich sehe wie bei uns hier die Raucher jede Stunde für 10min in der Raucherecke verschwinden, würde ich mir als Chef auch meine Gedanken machen. Das hat überhaupt nichts mit Diskriminierung zu tun. Wer weniger leistet, bekommt auch weniger. Es zwingt euch niemand zum rauchen.
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07.08.2006 18:06 Uhr von Mitmirnicht
 
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@Summertime: schon seltsam,das diese bekannte Tatsache(Das Raucher zwischendurch mal eine zischen gehen),vor 20 Jahren,keine Sau und keinen Arbeitgeber interessiert hat.
Seitdem aber 6 Millionen Arbeitslose da sind und von der Politik auch noch gegen Raucher geschossen wird,wird da plötzlich ein Riesenwirbel drum gemacht.
Der nächste Nichtraucher steht ja schon an der Tür und fragt nach einem Job.
Tja,ist doch richtig was feines so ein""Antidiskriminationsgesetz",oder? ;)
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07.08.2006 18:14 Uhr von Gregsen
 
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kann ich verstehen: ich bin zwar raucher, aber trotzdem kann ichs verstehen. Nicht dass ich die ganzen militanten Nichrraucher unterstützen möchte, aber es sollte einfach jedem arbeitgeber selbst überlassen sein, wen er einstellt und wen nicht.

Aus dem selben Grund halte ich auch jegliche Form von quoten, egal of Frauen, Ausländer oder sogar für Behinderte für falsch. Eingestellt werden sollte man nur nach Leistung.
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07.08.2006 19:02 Uhr von denksport
 
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Ich hasse Nichtraucher die sich bei McDonalds immer in die Raucherecke setzen und man sich dann an einen Nichtrauchertisch setzen muss :(
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07.08.2006 19:09 Uhr von P. Panzer
 
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Also mit dem Antidikriminirungsgesetz müsste es vereinbar sein.


Es ist diskriminierend wegen seiner Religion oder seiner Rasse abgelehnt zu werden.


Aber rauchen?


Wenn rauchen was natürliches wäre dann hätten wir Menschen einen Schornstein am Kopf!


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07.08.2006 21:01 Uhr von Mitmirnicht
 
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@P.Panzer: Genau,demnächst wird keiner mehr eingestellt,der Biertrinker ist.
Es wird kein Arbeitnehmer mehr eingestellt,der die Gewohnheit hat,anstatt schwarze,rosa Socken zu tragen,weils nicht natürlich ist.
Vieleicht sollten auch alle Arbeitnehmer mit Neurodermitis gleich draussen bleiben,weil es unästhetisch ist und die Kollegen sich ja ekeln könnten.
Achja,hab ich Schwule schon erwähnt?Könnte ja sein,das die ihre "Krankheit"auf männliche Lehrlinge übertragen.

Kannst du gerne beliebig forführen.
Ich hätte einen besseren Vorschlag:Alle Verbrecher und Blödmannsgehilfen die im EU Parlament sitzen,riesen Gehälter kassieren und sich dumme Gesetze ausdenken,einfach mal mit dem nackten Arsch auf einen gut vorgeheizten Holzkohlegrill setzen,damit das Gehirn aus dem Arsch dahin wandert,wo es hingehört.
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07.08.2006 21:13 Uhr von P. Panzer
 
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@Mitmirnicht: Ich habe nur geschrieben das es mit dem Antidiskriminirungsgesetz nicht in Verbindung gebracht werden kann.

OK eine Religion ist auch nicht Natürlich wird aber in Antidis-Gesetz berücksichtigt.


Ausserdem soll das ganze eh nur als Entschuldigung dienen um Leute erst gar nicht einstellen zu müssen wenn denen in Wirklichkeit was anderes nicht passt.

Ob ich das Gut oder Schlecht finde, dazu habe ich mich nicht geäußert.
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07.08.2006 21:19 Uhr von GuaranaJones
 
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AUFHÖREN HIER!!! Es muss doch bei einer Bewerbung nicht angegeben werden ob man Raucher ist oder nicht.

Ansonsten sagt man eben man sei Nichtraucher.

Wo liegt denn also das Problem???????

HORIZONTBEGRENZT!
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07.08.2006 21:35 Uhr von wahrheit_tut-weh
 
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ach

auch noch lügen beim vorstellungsgespräch...
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07.08.2006 22:02 Uhr von GuaranaJones
 
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@wahrheit_tut-weh: hahahaha *lol*

Edler Kommentar.

Na klar, Lügen auf das sich die Balken biegen.
Ich erzähle diesen Personaltypen doch nicht was ich wirklich mache und denke. :D
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07.08.2006 22:11 Uhr von stellung69
 
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Rauchen: beeinträchtigt nachweislich die Geschmacksnerven; daher stellt ein Bekannter von mir in seiner Küche vorzugsweise Nichtraucher ein. Es geht dabei nicht um die Raucherpausen in Arbeitszeit sondern um die Arbeitsqualität und da kann man wohl nichts gegen einwenden bzw. einwänden (?)
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07.08.2006 22:50 Uhr von Geater125
 
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man sollte immer bedenken das diese Firmen damit nach außen gehen. Es ist also jedem überlassen, ob man sich dort bewirbt oder nicht! Genauso ob man dort kauft oder nicht! Also alles ein wenig ruhiger werden^^
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08.08.2006 01:21 Uhr von Zeroslammer
 
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bekloppt: bei meinem vater in der firma gibt es in etwa 2 gleich grosse räume: 1 mal für die raucher und 1 ner für die nichtraucher.und in den fluren wird net graucht genau wie im schulungsraum.und deshalb gibt es auch keine langen raucherpausen weil die in ihrem rauchebüro qualmen können bis sie (nach arbeitsschluss ;-)) umfallen.
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08.08.2006 09:43 Uhr von Metzner
 
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Finde das richtig! Ich stelle auch so wenig Raucher wie moeglich ein. Ausser im Vertrieb, da viele Kunden rauchen und beim Zigarettenplausch die sich dann naeher kommen.

Meine Erfahrung ueber die letzten 10 Jahre: Zigarettenraucher arbeiten weniger, sind bei laengeren Meetings unkonzentriert, und die Aelteren sind auch oefters krank...

Dazu kommen noch die Auswirkungen auf die Nichtraucher, die naemlich zu leiden haben: entweder durch verrauchte Raeume, oder den allgemeinen Geruch eines starken Rauchers, wenn man etwas mit ihm besprechen muss.

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