07.08.06 10:41 Uhr
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Starker Anstieg der Verwaltungskosten bei Krankenkassen

Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Statistik des Bundesgesundheitsministeriums berichtet, sind die Verwaltungskosten der Krankenkassen in den vergangenen zehn Jahren um zwei Milliarden Euro gestiegen.

1995 lagen die Verwaltungskosten bei 6,1 Milliarden Euro. Im Jahr 2005 lagen sie bei 8,1 Milliarden Euro.

Während die Bundesregierung einen Gesundheitsfonds einrichten möchte um Kosten zu senken, planen die Krankenkassen Gegenaktionen.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank, Krankenkasse, Anstieg, Verwaltung
Quelle: portale.web.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2006 12:43 Uhr von Klebeband
 
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Tja, da wollen sich Einige, solang es noch geht, sich nochmals die Taschen vollstopfen............
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07.08.2006 12:53 Uhr von Susi Sorglos
 
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Da wollen: einige mitunter auch versuchen 30 000 Arbeitsplätze zu sichern ....
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07.08.2006 13:19 Uhr von Borgir
 
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Gegenaktionen: mit den Geldern ihrer Mitglieder. Und dann reden die von erhöhtem Verwaltungsaufwand. Die sollen weniger prunkvolle Verwaltungsbunker bauen und diese Gegenaktion lassen, die den Beitragszahler Geld kostet, das dann in der Versorgung fehlt. Die Politik sollte die Krankenkassen endlich hart in die Schranken weisen und mit Gesetzen an ihre Pflichten als Krankenkasse erinnern.
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07.08.2006 13:19 Uhr von inselaffe
 
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Da fehlt der Druck: Bei den Krankenkassen und deren Mitarbeitern fehlt der richtige Druck wie z.B. in der Industrie.
Wenn die Krankenkassen merken das sie nicht hinkommen werden halt die Beiträge angehoben und das gemeine Volk muss zwangsweise Zahlen.
Wenn in der Industrie was nicht passt, kann man die Preise nicht einfach anheben weil man dann in kürzester Zeit weg vom Markt ist - grade auch bei der momentan wachsenden Konkurrenz aus Fernost.

Manchmal kommts mir so vor als wäre Krankenkasse so ein bisschen wie Behörde.
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07.08.2006 15:39 Uhr von Troll-Collect
 
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ach nee, wie praktisch: Just in dem Moment, wo man das Toll-Hartz Projekt "Gesundheitsfonds" durchdrücken will, zaubert man eine passende Statistik aus dem Hut, propagandiert über das Reichskulturblatt, welches sich in der Vergangenheit als Werbeplattform für private Rentenversicherung etabliert hat und das mit passender Hetze gegen die gesetzliche Sozialversicherung flankiert.

8 Milliarden hört sich viel an, man muß dem aber entgegenhalten, daß in der GKV 70 Millionen Bürger versichert sind. Das sind je Versicherten Verwaltungskosten von durchschnittlich 115 Euro (variierend je nach Kasse von 60 bis 150 Euro).

Und ein großer Teil der Verwaltungskosten werden den Kassen durch den Staat aufgebürdet - so ziehen die Kassen etwa die Beiträge für die Arbeitslosen- und die Rentenversicherung ein und leiten diese weiter. Das verursacht Kosten und hat nichts mit der eigentlichen Aufgabe der Kasse zu tun.

Oder die "Härtefallregelungen". Da streicht der Staat munter Leistungen aus der GKV, erhöht Zuzahlungen usw. - damit Versicherte ohne oder mit geringem Einkommen trotzdem medizinisch versorgt werden können, werden Zuzahlungsbefreiungen eingeführt. Da müssen die Betroffenen Nachweise über geleistete Zuzahlungen einreichen, gleichzeitig Einkommensnachweise und die Kasse darf prüfen und Bescheinigen.

Oder die Sozialhilfeempfänger - früher über die Kommunen medizinisch versorgt fallen die per Federstrich nun auch unter die GKV (welche PKV versichert die zu diesem Preis?). Ebenso wie die Hatz4 Opfer müssen die von der Kasse für etwas über 100 Euro monatlich versichert werden, verursachen aber (siehe oben) einen überdurchschnittlichen administrativen Aufwand.

Also vor dem GKV-Bashing mal hinter die Kulisse blicken und vor allem die Alternative bedenken.
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07.08.2006 16:37 Uhr von opppa
 
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Hier hat: Parkinsons Gesetz mal wieder voll zugeschlagen.

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