06.08.06 09:52 Uhr
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RFID-Karte ersetzt Haustürschlüssel

Durch den Einsatz von RFID-Technologie entfällt vielleicht bald das lästige Suchen nach dem Haustürschlüssel, denn die US-Firma GlobalComm bietet nun ein schlüsselloses Schlosssystem für den Hausgebrauch an.

Das ca. 300 US-$ teure System enthält das Türmodul, das mit vier AAA-Batterien betrieben wird und mit einem 9-V-Block notversorgt werden kann, sowie zwei RFID-Aufkleber wie auch sechs RFID-Chipschlüssel im Kreditkartenformat.

Sollte man seinen RFID-Schlüssel verlieren, kann man seinen 3-20-stelligen Code an der Tastatur des Türmoduls, welches die Tür mechanisch hält (auch ohne Strom verschlossen), eingeben. Die Tür wird per Knopfdruck oder Zeitschaltung verschlossen.


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WebReporter: Kid Rob
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Karte, Haustür, RFID
Quelle: www.golem.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2006 03:00 Uhr von Kid Rob
 
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Ich stehe dem RFID selbst mit relativ zweigeteilter Meinung gegenüber. Einerseits freue ich mich darüber, das neue Technologien auf den Markt kommen, andererseits fürchte ich die Einfachheit der Manipulation des RFIDs, das schliesst auch das Kopieren und stehlen der Daten mit ein...
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06.08.2006 10:02 Uhr von wixbubi
 
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Das lästige Suchen nach dem Schlüssel: erscheint mir günstiger als diese Lösung...
300 Scheine für das Gerät, dann nochmal kosten fürs anbringen, dann immer Batterien (was passiert denn wenn die leer sind, komm ich dann nicht mehr rein?)

Reden über lästiges Suchen nach dem Haustür Schlüssel und das Problem wird gelöst mit dem lästigen Suchen nach dem Chip Schlüssel?
Unddas soll ich nix besseres zu tun haben las mir noch mal nen 20 stelligen Code zu merken?
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06.08.2006 10:20 Uhr von indoxo
 
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Da halt ich ja mal überhaupt nichts von Für Bereiche die der persönlichen Kontrolle unterstehen, wäre ich dann eher für Schlösser die den Fingerabdruck scannen, oder irgendein anderes persönliches Merkmal (Augen, Gesicht). Die sind zwar auch nicht absolut sicher, aber da hat man zumindest 2 Probleme weniger, man muss nicht mehr nach dem Schlüssel suchen und verlieren kann man ihn auch nicht...

Wie gesagt, so etwas nur für den persönlichen Bereich.
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06.08.2006 10:57 Uhr von Kid Rob
 
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@wixbubi: Les doch nochmal... "mit einem 9V-Block notversorgt werden kann"... ;)
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06.08.2006 11:56 Uhr von wixbubi
 
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na gut :p: trotzdem sinnlos, bei steigenden Strompreisen... der Schlüssel tuts halt auch
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06.08.2006 12:52 Uhr von Zenon v.E.
 
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Was ist daran neu? Ich hab das seit Jahren an der Garage, oder ist die grossartige Leistung der Amis in etwa gewesesn, dass sie eine Technik die seit Jahren für Zugangskontrollen, Garagen, Schranken, Zeiterfassung... verwendet wird, nun auch als grenzgeniale Erfindung an die Wohnungstür schrauben?
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06.08.2006 14:37 Uhr von gentoo
 
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Hab immer das Gefühl das viele nicht ganz nachvollziehen können, wohin uns die Sache mit den RFID-Chips ihrgendwann noch hinführen wird. Wir sind jetzt schon gläsern-genug, durch dieverse TK-Datenspeicherungen, Koordinatenspeicherung der GPS-Systeme, Ortungen durch Handys, Speicherung der Google-Logs bis auf 35 Jahre, biometrischen Pässe mit Fingerabdrücken von Jedermann (und Kind ab 12 Jahren), RFID-Chips in der Verkaufswahre wie Levis-Jeans, oder Kelvin Klein Unterwäsche, so dass der/die Verkäufer/in sofort weiss, welche Unterwäsche ich an hab, und wo ich diese gekauft habe, etc. etc. Jetzt sollen auch die Schlüssel durch RFID-Chips ersetzt werden. Schön dass man die RFID-Chips ohne jeglicher Einwilligung duplizieren kann, ohne dass der Besitzer was davon merkt, wie es uns vor kurzem mit einem RFID-Pass demonstriert wurde.

Ich meine, einen Vorteil hat es ja, sollte ich meinen Pass verlieren, wird es "diverse" Menschen geben, die von meinem Pass ein "Backup" haben, so kann mir nichts verloren gehen. Gott segne RFID.

MfG
Gentoo
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11.08.2006 10:34 Uhr von zenon
 
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@gentoo: Da kann ich dir nur zustimmen - es läuft alles auf die totale Überwachung raus.

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