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Gerichtsurteil: Gebrauchte Software-Lizenzen dürfen nicht weiterverkauft werden

Das Oberlandesgericht (OLG) München hat am Freitag den Handel mit gebrauchten Software-Lizenzen untersagt.

Vor dem Gericht musste sich die Firma usedSoft verantworten, da sie Software-Nutzungsrechte von ursprünglichen Besitzern kauft, um sie dann weiterzuverkaufen. Der amerikanische Software-Anbieter Oracle hatte dagegen geklagt.

Das Gericht entschied, dass weder der Verkauf von gebrauchten Software-Lizenzen noch der Weiterverkauf von Software-Lizenzen rechtens ist. Damit wurde ein Urteil des Landgerichts München I bestätigt.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Verkauf, Software, Lizenz, Gerichtsurteil, Gebrauch, Gebraucht
Quelle: de.biz.yahoo.com

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2006 14:33 Uhr von M:H:S
 
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Toll Toll zu sehen, wie unsere Gerichte elementare Verbraucherrechte abschaffen. Warum bitte soll man Software nicht genauso wie Bücher bei Ebay weiterverkaufen können ?
Aber der dumme Konsument läßt ja heute alles mit sich machen. Siehe DRM-Müll bei Musikfiles (http://www.wirhabenbezahlt.de/...)
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06.08.2006 14:47 Uhr von gentoo
 
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Gott segne DRM und das Oberlandsgericht!
Intelligente, und vor allem sehr(!) kompetente Menschen sind beim OLG anzutreffen. Die haben eine kompetente Lösung gefunden, wie man die Industrie fördern kann.
Und wenn eine Firma die pleite geht, naja soll die halt noch mehr Bankrott machen weil sie die gerecht erworbenen Lizensen nicht mehr verkaufen können und dafür ebenfalls keine Verwendung mehr haben.

Wir steuern auf eine grossartige Zukunft zu!.

return 0;
// Gentoo
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06.08.2006 14:48 Uhr von T¡ppfehler
 
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Bei Oracle ist alles anders. Der Händler muß bei der Bestellung von Oracle-Lizenzenzen die Endkundenadresse mit angeben.
Der Oracle-Lizenzvertrag ist eine absolute Katastrophe.
Das kann man nicht auf alle Softwarelizenzen verallgemeinern.
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06.08.2006 15:05 Uhr von erkanltd
 
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Ein grund: mehr um Oracle Produkten einen großen Bogen zu machen oder sind die unersetzlich?
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06.08.2006 15:07 Uhr von torix
 
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@Ogino: Dumme Antwort: Schon mal dran gedacht, dass so wie es hier in der News steht auch stink normale Spiele davon betroffen sind die du einfach nach dem durchspielen ncith mehr weiterverkaufen kannst? Schließlich ist es bei Software wie bei Musik und Film üblich nur Lizenzen zu verkaufen und nicht das Produkt.
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06.08.2006 15:27 Uhr von Peter13779
 
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Krank: Dann können jetzt die fleißigen Anwälte ebay durchstöbern und harmlose Leute verklagen, weil diese ihre alte Software für nen schmalen Taler weiterverkaufen wollen. In was für einer kranken Welt leben wir eigentlich ?!?!?!?
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06.08.2006 15:38 Uhr von kirschholz
 
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Open Source: Jetzt erst recht. Schade nur, dass ich von der BRD gezwungen werde solche Richter mit meinem Geld auch noch zu bezahlen.
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06.08.2006 16:06 Uhr von ciaoextra
 
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tsts: demnächst auch noch verboten sein gebrauchtes auto zu verkaufen? wurde ja einst auch auf otto x registriert.
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06.08.2006 16:34 Uhr von The Roadrunner
 
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und bei software, die es nicht mehr neu gibt?! wie z.b. OS/2 Warp3 / 4?

Mich wundert es ganz nebenbei, dass ebay dann an der umsetzung des muenchner urteils noch nicht mitgewirkt hat, denn schliesslich haben sie noch immer den software-bereich drin gelassen; somit wuerden sie sich strafbar machen; oder war dsa urteil noch nicht endgueltig?
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06.08.2006 16:36 Uhr von ohl
 
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Jetzt erst recht - filesharing? Das ist ja wohl die reinste Verarschung dieses Urteil. Wer kauft sich jetzt noch Spiele um zu wissen, dass man quasi immer auf ihnen sitzen bleibt. Ich dacht man nennt das hier "soziale Marktwirtschaft". Aber alles andere ist der Fall.

Aber es bleiben einem ja noch Alternativen...!
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06.08.2006 16:50 Uhr von bjoernc
 
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Bitte die Info auf Usedsoft.de lesen: dort steht das lediglich der Handel mit Lizenzen untersagt werden die ausschließlich online übertragen werden verboten ist (betrifft Oracle Software). Software die auf einem Datenträger enthalten ist kann nach deren Aussage weiterhin übertragen werden.
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06.08.2006 17:16 Uhr von Spaßbürger
 
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@mikebison: Doch, Dein Auto darfst Du weiterhin verkaufen. Allerdings mußt Du vorher alle Software deinstallieren. Bloß ob jemand dann Deine fahruntüchtige Karre noch will ist eine andere Frage... ;-)
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06.08.2006 17:20 Uhr von WECKA
 
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so was blödes: hm wieso sollte das nicht gehen?? ich mein wenn ich eine software habe die ich nicht mehr brauche aus irgendwelchen gründen (die vielleicht arschteuer war) , warum sollte ich die nicht verkaufen dürfen?? da spart jem. bei dem kauf vielleicht ein kleines vermögen und ich hol wenigsten etwas raus besser wie nicht.
idioten
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06.08.2006 17:33 Uhr von Schwenno
 
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Wenn sich das Urteil nur auf die Oracle-Lizenzen bezieht, ist die News dann nicht etwas irreleitend?

Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, daß es plötzlich nicht mehr erlaubt sein soll, Spiele oder Programme, die man nicht mehr braucht, zu verkaufen. Was das für Ausmaße annehmen würde.. düster..

Also ich hoffe quasi, daß die News etwas zu reisserisch ausgefallen ist..
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06.08.2006 17:45 Uhr von ferry73
 
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was denn sonst noch alles: darf ich meine gebrauchte levis jeans weiterverkaufen oder muss ich dann mit einer klage rechnen?
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06.08.2006 17:46 Uhr von wounds
 
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Vergleiche mit Auto und sonstigem: Einige scheinen immernoch nicht kapiert zu haben, dass sie die Software nicht kaufen sondern eine Lizenz zum benutzen der Software erwerben.

Euch gehört die Software nicht, wenn ihr sie "kauft".
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06.08.2006 18:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Einen zusätzlichen Sinn macht die Sache wenn z.B. eine Firma aufgrund ihrer hohen Bestellmenge besonders günstige Lizenzen erhält.
Es kann nicht im Sinne einer Softwarefirma sein, dass diese Lizenzen dann einige Zeit später an Kleinbetriebe zu niedrigen Preisen weitergegeben werden, dennen es egal ist, dass sie immer eine Version hinterher sind.
Hat jetzt nichts direkt mit dem Urteil zu tun, war aber auch schon oft ein Problem.
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06.08.2006 19:13 Uhr von Silent-Pain
 
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Toll. Jetzt muss ich mir meine lizenz wohl woanders herholen. §$%´!** Gerichte! Und sowelche Leute werden von unseren Geldern bezahlt? Die großen Firmen scheinen mal wieder ihren Hals nicht voll zu bekommen!
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06.08.2006 19:57 Uhr von torix
 
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@Ogino: Ah, jetzt hat es bei mir geklingelt :D
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06.08.2006 20:41 Uhr von jesusschmidt
 
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spiele nicht betroffen! oracle-verträge sind schon ein wenig etwas anderes als dreimal ne eula bei nem spiel wegklicken. auch "normale" anwendersoftware hat mit dem urteil nichts zu tun.

für normalsterbliche ist das urteil kein problem - für sie reicht auch die kostenlose version, wenn es denn unbedingt oracle sein muss (ich bevorzuge postgresql).
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06.08.2006 21:02 Uhr von Mancus Nemo
 
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Mehr: Die News ist zu informationsarm. Liegt aber auch an der Quelle.

Mich würde mal die Urteilsbegründung interessieren und andere Details ...

Wenn es allerdings so allgemein ist sollte man wirklich gegen das Urteil klagen oder ... es muss endlich etwas in D passieren.
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06.08.2006 22:45 Uhr von mitobi.de
 
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In unserer schönen Welt, bekommen die Bösen immer Recht und die Guten nen Arschtritt - jetzt mal ernsthaft, mit welchem Gesetz soll so eine Entscheidung denn abgedeckt sein?
Tja na da kann Ebay ja wohl dann bald ma seinen Anlegern erklären, warum Sie auf einmal ne Milliarde weniger Umsatz machen ;-)
Naja läuft ja wie immer hier in diesem beschissenen Staat, es werden nur die Interessen derjenigen vertreten, die auch entsprechend Geld und/oder Macht haben. Die dumme Bevölkerung lässt sich alles gefallen, weil erstens der Großteil von solchen Entscheidungen nichts mitbekommt und zweitens von den restlichen Leuten nur 10% begreifen, was diese Entscheidungen auch in weiterer Konsequenz für das Leben aller bedeuten.
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06.08.2006 22:46 Uhr von coke1984
 
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Quelle falsch? Wenn man sich mal die Presseinformation auf http://www.usedsoft.de durchliest, dann steht dort, dass das OLG lediglich den Weiterverkauf von online erworbenen Oracle-Lizenzen verbietet, sobald eine CD mit Product-Key beiliegt, kann man laut Website Oracle-Software ganz legal weiterverkaufen. Sämtliche Software anderer Hersteller ist durch dieses Urteil überhaupt nicht betroffen. Denke kaum, die würden auf Ihrer Website Lügen verbreiten, wenn Oracle eh schon ein Auge drauf hat, sonst würden die denen direkt wieder ans Bein pinkeln...
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06.08.2006 22:55 Uhr von normalo78
 
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Diese News sollte wirklich geändert werden. In der derzeitigen Version entsteht ein vollkommen falscher Eindruck, wie die vielen Antworten beweisen.

Ändert doch einfach die Überschrift in Oracle-Lizenzen ab und gut ist.

Gruß
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06.08.2006 23:10 Uhr von pifan
 
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Genau lesen, sind "nur" "einstweilige Verfügungen": Das abschließende Urteil steht noch aus.

Siehe heise.de!
http://www.heise.de/...

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