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Die Telekom hat kein Monopol mehr auf die "Gelben Seiten"

Das Deutsche Patentamt hat der Telekom eine böse Niederlage zugefügt: Die Begriffe "Gelbe Seiten" und "Yellow Pages", die die Telekomtochter DeTe-Medien immer für sich beansprucht hatte, sind nach Auffassung des Amts keine Markennamen.

Beide Begriffe wurden aus dem Patentregister gelöscht und stehen damit allen Interessierten zur Verfügung.

Der Internet-Dienst GoYellow Media, gegen den die Telekom ständig prozessiert hatte, zeigte sich sehr zufrieden über die Entscheidung der Münchener Behörde, die die Juristen im übrigen nicht überrascht hat.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Seite, Monopol
Quelle: de.internet.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2006 01:19 Uhr von lukim
 
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gut so: gelbe seiten ist ja auch ein überbegriff und nicht nur genau das buch von der telekom!
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06.08.2006 01:25 Uhr von Gunny007
 
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was: Was soll daran jetzt gut sein. Die Gelben Seiten sind die Gelben Seiten. Da weiß jeder was gemeint ist. Keine Sau denkt an Go Yellow.
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06.08.2006 01:27 Uhr von lukim
 
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goyellow denkt eh keine sau, das mein ich ja auch nicht.

ich finds nur insgesamt gut dass so ein name frei verwendbar ist und nicht nur von der telekom!

GoYellow kennt doch kein mensch^^
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06.08.2006 17:11 Uhr von BreakingNews
 
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Böse Niederlage? Das hätte wohl eher in den Kommentar gehört! Ein Monopol zu haben ist was anderes als Markenschutz zu besitzen. "Branchenbücher" geben auch andere Unternehmen heraus.
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07.08.2006 08:14 Uhr von opppa
 
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Monopolisten: Den geldgeilen Telekomikern reicht es offenbar nicht, daß sie irgendwann in den letzten Jahrzehnten auf u n s e r e K o s t e n die Leitungen der letzten Meile angelegt haben.

Sie b e s c h e i ß e n das Publikum bei der Ausgabe von T-Online Aktien und versuchen mit allen Mitteln jede Position des Monopols zu verteidigen.

Darüber, daß der Vorgänger, die Deutsche Bundespost uns jahrzehntelang bei den Telefongebühren - im Auftrag der Bundesregierung, die mit dem Geld immer ihren Haushalt sanieren konnte - a b g e z o c k t hat, will ich hier garnicht reden.

Die gesamte Telekom ist doch nur durch Betrug unter Beihilfe der Bundesregierungen so stark geworden.

Es wird langsam Zeit, daß diesen Leuten endlich mal gezeigt wird, was echter Wettbewerb ist!
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07.08.2006 09:22 Uhr von Tommy69
 
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@oppa: Wer, bitte schön, soll die letzte Meile finanzieren wenn nicht der Nutznießer (=Telefonkunde)?

Über die Gebührenpolitik des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation (rip) mach Dir mal keinen Kopf.

Hat Dich jemand dazu gezwungen einen Telefonanschluß zu besitzen und benutzen?

T-Online:
War überzeichnet, und der Markt hat anfangs entsprechend reagiert (Kursanstieg).
Im Kommunikationssektor wird nicht viel erwirtschaftet und das KGV war von Anfang an viel zu hoch.
Wenn der Aktionär von sowas keine Ahnung hat: Finger weg von Aktien und das Sparschwein füttern.

Mit dem "Betrug" lehnst Du Dich heftig aus dem Fenster, wohl aus dem Schutz der Anonymität des Forums.
Belege, Beweise?

Verklage doch den Verein, oder halte einfach den Schnabel.

Die Deutsche Bundespost lieferte jedes Jahr Überschüsse in Höhe von ca. 2.5 Milliarden DM an den Bund.
Von einer Haushaltssanierung kann da nicht die Rede sein.

Wettbewerb ist wenn die Deutsche Telekom AG jedes Jahr 10.000 Mitarbeiter abbaut (im INLAND!) und diese mit ihrer eingeschränkten Wirtschaftskraft dem inländischen Markt nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen.
Die Telekom begann mit ca. 210.000 Mitarbeitern, hat bis dato 231.000 Mitarbeiter und im Gegenzug 110.000 Mitarbeiter (die meisten in D) abgebaut.

Einige davon mehren das Heer der Harz4-Empfänger.

So etwas nennt man Wettbewerb, auf Kosten der beschäftigten Menschen.
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07.08.2006 18:26 Uhr von marshaus
 
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wurde zeit: endlich mal was vernuenftiges und hoffe es werden noch mehr monopole fallen.
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07.08.2006 22:38 Uhr von md2003
 
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naja die Telekom muss sich mal wieder etwas stärker etablieren, sonst geht der Konzern noch den Bach runter! Die Konkurrenz ist groß - und die Probleme der Telekom ebenso!

Festnetzumsätze gehen zurück.....
DSL-Kundenanstieg niedriger als geplant....
T-Mobile - naja....

u.s.w.
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08.08.2006 07:38 Uhr von opppa
 
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Tommy69: 1) Die letzte Meile wurde von uns Verbrauchern über den von der Politik festgesetzten Preis finanziert. Die Politik hat dabei jahrzehntelang den Gewinn aus den überhöhten Preisen wie eine zusätzliche Steuer abgeschöpft Ich mache mir keinen Kopf, ich stelle nur fest, daß wir jahrzehntelang beschissen worden sind.

2) Niemand hat mich gezwungen, ein Telefon zu bestellen; aber leider ging es irgendwann nicht mehr ohne.

3) Als Betrug bezeichne ich eine Handlung, bei der der Betrüger jemanden durch Vorspiegelung falscher Tatsachen v o r s ä t z l i c h übervorteilt. Die Telekom hat sich durch die Ausgabe von T-Online-Aktien und die spätere E N T E I G N U N G der Aktionäre einen meiner Meinung nach ungerechtfertigten Gewinn von ca. € 18,00 (zuzügl. Zinsen) je Aktie Mit tätiger B E I H I L F E der Politik genehmigt. Man wird sich wohl daran gewöhnen müssen, wenn ich persönlich das als B E T R U G bezeichne.

4) Herrlich! Ich hätte gerne mal eine Erklärung, wie man durch den Abbau von 110.000 Arbeitnehmern die Beschäftigtenzahl von 210.000 auf 230.000 s e n k e n kann.
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08.08.2006 09:13 Uhr von Tommy69
 
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@opppa: Zu Punkt1: Der Computer war auch eine Erfindung bei der die Erstkäufer jahrzehntelang den technischen Fortschritt finanziert hatten.
Von Deinem Nick her solltest Du den eklatanten Preis- Leistungswiderspruch eines CBM8032 um 1982 kennen:
32 kBytes Arbeitsspeicher, 1 MHz CPU, ca. 4000 DM.
Heutiger Laptop: 1 GByte Arbeitsspeicher, 1,5 GHz CPU, ca. 1600 DM (800 Euro)

Zur Info: Kabelverlegearbeiten sind nicht billig und aus dem Ärmel schüttelbar.
Die Telekom hat sich mit dem Aufbau Ost in Höhe 2stelliger Milliardenbeträge verschuldet.

Zu Punkt3: Die "Enteignung" war ein Aktientausch; dieser wurde auf der Aktionärsversammlung so beschlossen.

Zu Punkt 4:
Man kann den Bestand der Mitarbeiter um 110.000 senken und gleichzeitig die Personaldecke erhöhen indem man inländische (z.B. DEBIS) und ausländische Unternehmen hinzukauft.
Die Mitarbeiter dieser hinzugekauften Unternehmen kann man ja nicht einfach "entsorgen".
Die Telekom hat einiges im Osten Europas hinzugekauft; bei Verwendung gleichwertiger Technologie wie im Inland und Beibehaltung der niedrigen Löhne steigt der Profit.

Inländische Mitarbeiter werden weggemobbt, z.B. durch Verlagerung der Arbeitsplätze (Fahrzeiten, Spritkosten) und Wegfall der Arbeit (soziale Mobbingkomponente).

Tommy69
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08.08.2006 09:20 Uhr von opppa
 
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Tommy69: Zu den Computerpreisen kann ich Dir noch ein besseres Beispiel bringen.
Ca. 1971 kostete eine IBM 360/65 - also ein Computer mit unglaublichen 65 KB Speicher - zusammen mit einiger Peripherie - Satte 2,5 Mio DM.
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09.08.2006 08:07 Uhr von zenon
 
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Richtig so! Schließlich heißen die überall auf der Welt so und das ist nicht die Erfindung unser ach so tollen großen Telekom...

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