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Sind gestillte Kinder später weniger anfällig für Stress?

Wissenschaftler des Stockholmer Karolinska Instituts haben in einer Untersuchung mit 9.000 Probanden des Jahrgangs 1970 festgestellt, dass Kinder, die als Babys gestillt worden waren, signifikant besser mit Stress umgehen konnten als Flaschenkinder.

Die Forscher wollten eigentlich ermitteln, wie Kinder mit der Trennung ihrer Eltern umgehen. Dabei stellten sie fest, dass diejenigen, deren Eltern sich im Verlauf der Untersuchung getrennt hatten, ängstlicher waren als Kinder aus intakten Familien.

Von den Trennungskindern konnten aber die gestillten deutlich besser mit der Situation umgehen als Flaschenkinder, die fast doppelt so ängstlich waren. Die Forscher glauben, dass sich Stillen positiv auf die Bewältigung von Stress auswirkt.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Stress
Quelle: www.pressetext.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2006 18:35 Uhr von mercator
 
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Dass die natürlichste aller Ernährungsmethoden für Säuglinge den anderen überlegen ist, ist wohl eine Binsenweisheit. Wenn man dann am gleichen Tag liest, dass 5000 Leser einer amerikanischen Zeitschrift, die eine stillende Mutter als Titelbild zeigt, "empört", und "schockiert" sind und von dem Bild Brechreiz bekommen, fällt es schwer, dieses Volk nicht für total kopfkrank zu halten.
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05.08.2006 18:55 Uhr von gatito
 
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hmm....: dann bin ich wohl eine ausnahme! ;) ....das trifft ja überhaupt nicht zu....
ich lgaub das liegt auch am charakter ob jemand ängstlich ist oder so....
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05.08.2006 20:45 Uhr von Phoebe5035
 
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ich bin ein flaschenkind: und meine eltern haben sich vor vielen jahren getrennt. trotzdem bin ich weder ängstlich noch stressanfällig. ich würde ja jetzt sagen: ausnahmen bestätigen die regel.
aber bisher gab es nur 2 kommentare von 2 ausnahmen ... gibts auch leute auf die das ergebnis dieser studie wirklich zutrifft?
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06.08.2006 00:52 Uhr von ankinick
 
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@ Phoebe5035: Es war lange Zeit nicht "in" seine Kinder zu stillen. Erst in den letzten 20 Jahren (schätze ich mal, ist allerdings nicht wissenschaftlich fundiert :-) hat sich das geändert.
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06.08.2006 19:46 Uhr von Lienna
 
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ebenfalls eine Ausnahme: bin ich.

Trennungs- und Flaschenkind. Und als ob dat noch nicht genug wäre, auch noch per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Garnicht auszumalen was ich für ein fauler und ängstlicher Mensch sein müsste.
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06.08.2006 22:20 Uhr von md2003
 
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tja a bisserl Muttermilch schadet eben nicht:-)
und eine intakte Familie kann ja auch nicht schlecht sein...........
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11.08.2006 22:42 Uhr von nabach
 
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Ein Grund mehr das Stillen zu fördern und zu unterstützen!
Helft den stillenden Müttern, das sie die Anfangszeit durch stehen!
Sie tun dies für die Kinder!!!!

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