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Aachen: Hartz-IV-Empfängerin sollte im Rotlicht-Milieu Prostituierte anwerben

Thea S., Hartz-IV-Empfängerin aus Aachen, bekam von ihrer Arbeitsagentur einen Vermittlungsvorschlag für einen Mini-Job im erotischen Bereich zugeschickt. Laut Stellenausschreibung sollte sie neue Mitglieder für eine Internetplattform anwerben.

Um ihre Arbeitslosenhilfe nicht zu gefährden, stellte sie sich bei der Medienagentur vor. Der Chef erzählte ihr dann, wie ihr Betätigungsfeld aussehen würde: Akquise von Prostituierten in den Rotlicht-Milieus von Aachen, Köln und Düsseldorf.

Die Prostituierten sollen dann ihre Dienste im Internetportal der Medianagentur anbieten. Von Thea S. wurde aber auch "persönlicher und körperlicher Einsatz" gefordert. Die Frau nahm sich einen Anwalt. Die Arbeitsagentur entschuldigte sich derweil.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Erbe, Aachen, Prostituierte, Rotlicht, Milieu
Quelle: www.berlinonline.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2006 17:21 Uhr von divadrebew
 
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Das erinnert mich an die Geschichte einer ehemaligen Kollegin, die 2001 vom Arbeitsamt Potsdam an ein Callcenter vermittelt wurde. Bei ihrem Vorstellungsgespräch stellte sich dann heraus, daß sie letztendlich Telefon-Sex von zu Hause aus betreiben sollte. Sie hat den Job nicht angenommen und die Leistungen wurden ihr gekürzt.
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04.08.2006 18:13 Uhr von 666leslie666
 
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Tja: Arbeit um jeden Preis

-->>http://serv1.imagehigh.com/...

Danke Schröder. :: ;-))

Mfg jp
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04.08.2006 18:16 Uhr von Troll-Collect
 
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Hat die Frau aber Glück gehabt: das der Fall so offenkundig und auch für die Medien interessant war. Sonst hätte sie ein Problem gehabt:

>>

...
Schlampt der Sachbearbeiter, sind es im Zweifelsfall die Hartz-IV-Empfänger, die das Nachsehen haben. Wenn sie eine angeblich zumutbare Arbeit ablehnen, wird das Arbeitslosengeld II gekürzt: bei der ersten abgelehnten Arbeit um 30 Prozent, bei der zweiten um 60 Prozent, bei der dritten ganz. Widerspruch dagegen kann eingelegt werden, hat aber keine aufschiebende Wirkung. Die Betroffenen bekommen also kein Geld mehr. "Zum Teil liegen solche Widersprüche dann über ein Jahr rum", berichtet Behrsing.
Was abgelehnt werden darf, hängt vom Einzelfall ab und damit vom Wohlwollen der Sachbearbeiter.
...
<<
http://www.taz.de/...
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04.08.2006 19:09 Uhr von TeleMaster
 
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Nunja Gehen wir halt alle "auf den Strich"; laut Verantwortlichen (wer auch immer die Verantwortung trägt, dass es überhaupt zu solchen Themen kommen muss) müsste das ja zumutbar sein (bitte nicht ernst nehmen; niemand soll mangels Geld seinen Körper verkaufen müssen).

Mal eine andere Frage; was wäre eigentlich mit jungen Männern; müssen die sich - so das Amt will - auch als Callboy verkaufen, oder dürfen sie es wenigstens mit gutem Gewissen ablehnen (also den "Job")?

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04.08.2006 19:18 Uhr von Troll-Collect
 
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@Telemaster: "was wäre eigentlich mit jungen Männern"

Die müssen als Söldner in einen der vielen zukunftsträchtigen Krisenherde gehen.
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04.08.2006 19:55 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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als statist für soldaten: heut im radio haben die berichtet dass das amt in rostock arbeitslose nach bayern schickt. um dort als statisten bei übungen der us army zu dienen
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04.08.2006 19:58 Uhr von teufelchen1959
 
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Bundeswehr: Die Bundeswehr darf meines Wissens niemanden einstellen, der sich lediglich zur Beendigung seiner Langzeitarbeitslosigkeit bewirbt. Im übertragenen Sinne hieße das dann also: keine ALG-II-Empfänger...

Das mit der Vermittlung von Telefonsex-Stellen unter dem Deckmantel von Call-Centers habe ich auch schon aus verschiedenen Richtungen gehört. Deshalb vermitteln die Arbeitsagenturen neuerdings nur sehr ungern Arbeitskräfte an Call-Center.

Aber ich möchte auch nicht grade im Sex-Kino oder im Puff saubermachen müssen.
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04.08.2006 20:02 Uhr von Teppichratte
 
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@TeleMaster: hoffendlich hast du damit nicht einem unserer Politkaspern einen Floh ins Ohr gesetzt.
Die bringen es fertig und setzen das um.
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04.08.2006 20:08 Uhr von Henniksen
 
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Boa: Was Menschen alles für Geld tun sollen.
Es gibt sogar Menschen die auf`m Bau für Geld schuften...
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04.08.2006 20:16 Uhr von indoxo
 
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Die beste Idee wäre doch Hartz IV Empfänger (zumindest die männlichen) als Söldner für die Bundeswehr anzuheuern, die dann in Krisengebiete geschickt würden, und vermutlich nicht mehr von dort zurückkommen würden...

Dann wäre das Problem Hartz IV (zumindest Teilweise) gelöst...

/Sarkasmus Off
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04.08.2006 21:04 Uhr von Justme27
 
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Die schicken auch Leute als Hausmeister, Putzfrauen und Empfangsdamen in Bordelle. Diese Jobs gelten als zumutbar, also was will man dagegen tun? Eine Frau hat dagegen geklagt, sie sei gläubige Christin und wolle nicht in einem Freudenhaus arbeiten - Abgeschmettert!
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04.08.2006 21:59 Uhr von P. Panzer
 
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Wahnsinn: "Von Thea S. wurde aber auch "persönlicher und körperlicher Einsatz" gefordert."

Wilkommen in Indien!

Oh warte Aachen ist ja in Deutschland!

Oh wie peinlich von mir!
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04.08.2006 21:59 Uhr von Jorka
 
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Ist schon: Wahnsinn was für ein Mißbrauch mit den Zumutungskriterien getrieben werden kann (und in meinen Augen sind solche "Jobs" Mißbrauch)

Armes Deutschland wo gehst du nur hin?
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04.08.2006 22:19 Uhr von teufelchen1959
 
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@Jorka: Wo so etwas auftritt, dass Arbeitslose in solche Jobs vermittelt werden, da war das bestimmt nicht im Sinne des Erfinders der Arbeitsvermittlung. Ich weiß nur von Leipzig, dass solche Stellen, bei denen festgestellt wird, dass es recht zweifelhafte Sachen sind, herausgenommen und nicht mehr angeboten werden.

Ich habe auch freiwillig schon drei Stellen aus dem Onlineangebot der Arbeitsagentur gemeldet, wo es sich einmal um eine Drückerkolonne und zweimal um Multi Level Marketing handelte. Die sind dann entfernt worden.
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04.08.2006 23:54 Uhr von Kid Rob
 
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@Teufelchen: Ich hab direkt von der Agentur schon sowas für Drückerkolonne gekriegt, und die haben das weiter drin gehabt.

Ausserdem: Ganz zu Anfang hat irgendwer beim Amt gesagt, das auch im Puff anschaffen zu gehen Zumutbar wäre, weil sich eine als Nutte vorstellen sollte...
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05.08.2006 02:20 Uhr von Borgir
 
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tja: das passiert wenn man die arbeitsagentur machen lässt. man ist echt verlassen...
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05.08.2006 12:24 Uhr von Gregsen
 
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mein gott seid ihr heulsusen: ein medienwirksamer fall, ich weiß. Aber tatsache ist, hier hat einfach irgendwer nen jobangebot bei der agentur für arbeit reingestellt und dazu geschrieben "Mitarbeiter Aquise für medienportal" Und das Arbeitsamt hat sich dann auch nicht die mühe gemacht im details nachzuforschen was es ist und einfach ne ALG empfängerin hingeschickt.

Nein meine Freunde, weder das Arbeitsamt noch beamte noch politiker sind an sich sind pauschal schlecht, böse und nur darauf bedacht jedem das leben schlecht zu machen.
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05.08.2006 17:31 Uhr von Ingo Berkel
 
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Mitarbeiter für Aussendienst gesucht: Ich habe mal eine Stellengesuch bei dem Arbeitsamt Burgdorf Region Hannover aufgegeben. Ich suchte Mitarbeiter auf Provisonbasis für Internetwerbung.
Hat keine 2 Tage gedauert da bekam ich die Auskunft vom Arbeitsamt: kein Fixum etc. so etwas können wir nicht vermitteln und auch nicht aufnehmen. Das Angebot wäre eventuell eine Chance für einen Arbeitslosen gewesen und seriös.
Aber pornoangebote die kann das Arbeistamt aufnehmen. Demnächst werden alle Mädchen zwischen 18 und egal zu Prostituierten gemacht. Nach dem Motto entweder du schaffst an oder kein Harzt IV
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05.08.2006 18:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Förderung und Zwang zur Prostitution ... sind strafbar - darunter zählt auch Telefonsex -
da beisst die Maus keinen Faden ab.
Egal wer einen solchen Job versehentlich aufgebrummt bekommt, kommt da mit sachlicher Argumentation heraus.
Notfalls muss man wirklich zum Anwalt - denn wenn einen das Arbeitsamt - nach Kenntnislage - wirklich zur Prostitution (auch Telefonsex) durch Leistungskürzung zwingen würde, sieht die Sache ganz düster für das Amt aus.

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05.08.2006 20:11 Uhr von petgo
 
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Warum haben die mich nicht dahin vermittelt? Ich bin auch als Mann (leider) Hartz IV Empfaenger, ich haette den Job angenommen.
Smile sagt petgo
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05.08.2006 21:33 Uhr von gBallay
 
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... wie der Blumenladen Folgende Story: Ein Blumenladen hier in unserer Stadt hatte "nebenbei" ein Sexportal im Internet betrieben. Mitarbeiter bekam er ebenfalls über die Arbeitsargentur.
Den Laden gibt es inzwischen nicht mehr - ob das Sexportal noch da ist, keine Ahnung.

Medienargenturen sind ebenfalls mit sehr viel vorsicht zu begegnen ! Entweder klauen sie Ideen, oder verkaufen selbst Arbeitslose an dubiose Geschäfte.

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06.08.2006 00:00 Uhr von md2003
 
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ich bin gespannt, wann Hartz-V eingeführt wird.....
Übrigens... bei Hartz-V werden Leute exekutiert, die keine Arbeit haben!
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06.08.2006 12:16 Uhr von petgo
 
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An Berliner_Pflanze: Also sicher scheinste auch nicht zu sein, natuerlich sind das Fahrenheit (ist so ueblich in den U.S.A.), also 200 Grad F sind ca. 95 Grad C, es gibt etliche amerik. Rezepte fuer Cookies, die backen zwischen 90-95 Grad C.
So, jetzt haste wieder was gelernt.
und:
Smile and be happy!
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06.08.2006 12:20 Uhr von Jorka
 
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@Petgo: Falschen thread erwischt? ;-)
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07.08.2006 19:23 Uhr von marshaus
 
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frechheit man koennte meinen das arbeitsamt ist ein amt fuer zuhaelterei geworden.

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