03.08.06 20:44 Uhr
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Umfrage: Die Mehrheit der Deutschen befürwortet eine Freigabe des Ladenschlusses

Eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), welche die Fachzeitschrift "Textilwirtschaft" veröffentlichte, ergab, dass sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen für die Einführung von verlängerten Öffnungszeiten ausspricht.

Sieben von zehn Kunden sind für unbegrenzte Öffnungszeiten und etwa die Hälfte der Befragten ist nicht mehr mit den derzeitigen Regelungen zufrieden. Sechzig Prozent der befragten 4.711 Personen würden gerne bis 22 Uhr einkaufen können.

Anscheinend haben viele Deutsche die Sonderregelungen während der FIFA-Weltmeisterschaft gut gefunden, denn vor zwei Jahren hatten noch nicht so viele Bürger den Wunsch nach längeren Öffnungszeiten.


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WebReporter: never.ever
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Umfrage, Laden, Mehrheit, Freigabe
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2006 20:52 Uhr von Lonni
 
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Und haben die Leute nach 20.00 Uhr mehr Geld in der Tasche. Sischer, Sischer...:))
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03.08.2006 20:53 Uhr von rheih
 
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Ladenschluss: Man kann doch heute schon von acht bis zwanzig Uhr einkaufen!!! Und wem das nicht reicht kann, der kann zur nächsten Tankstelle fahren und einkaufen...

Nach achtzehn Uhr sind die Läden doch meistens schon leer..., da geht doch eh´ kaum noch jemand einkaufen....

Klar bei der WM macht es vielleicht noch Sinn, aber im normalen Leben sicherlich nicht!
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03.08.2006 21:49 Uhr von carry-
 
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sinn oder unsinn spielt in dem fall keine rolle. es sollte jeder selbst wissen, wie lange er seinen laden offen lässt - das geht den gesetzgeber nichts an. aufhebung des ladenschluss heisst ja nicht, dass man rund um die uhr aufhaben muss, sondern darf.
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03.08.2006 22:46 Uhr von stellung69
 
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bei mir um die Ecke haben die Läden bis 20 uhr auf, da ist zwischen 17 und 19 uhr tote Hose, so kurz vor Feierabend sind sie brechend voll; das heißt, es kommen nicht mehr Leute einkaufen, sie kommen nur später, es bringt für die Läden also nicht viel.......
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04.08.2006 00:17 Uhr von Gunny007
 
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idioten: und wer denkt an die Leute die da arbeiten. Mütter die auch noch mal ganz gerne ihre Kinder sehen wollen, nicht nur kurz zum Frühstück.
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04.08.2006 00:27 Uhr von touken
 
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Wenn man es hochrechnet: Wahrscheinlich werden die Menschen wegen längeren Öffnungszeiten auch nicht mehr konsumieren, warum auch, sie haben ja nicht mehr Bedarf. Leute die nach 20 Uhr einkaufen tun das wohl eher aus Bequemlichkeit.
Höhere Kosten für Personal bei durchschnittlich gleichem Gewinn für die großen Supermarktketten. -> Mehr Billigarbeitskräfte... usw. der bekannte Teufelskreis.
Kleine Läden könnn da nicht mithalten und bekommen noch mehr Steine, ja Felsbrocken in den Weg gelegt.
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04.08.2006 02:22 Uhr von unclemaiden
 
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Trugschluss: Wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen ...
UND genau dort mal anfangen !
Also bei uns im Dorf machen die Geschäfte fast alle wochentags um 18:30 und Samstags um 13:30 Uhr zu. Einige wenige kleine Familienunternehmen (die im gleichen Haus leben) haben länger auf .... es muss sich also für die lohnen !
Die großen Kaufhäuser rechnen mit Sicherheit mit einem deutlich spitzeren Bleistift ob es sich lohnt (Strom, Heizung, Personal).
Wer schon mal in südlichen Ländern war, wird wissen, dass gerade die kleinen GEschäfte die Nutznießer sind !
Thema : Arbeitszeiten
Für Unmengen von Gastronomiebeschäftigten, Polizisten, Krankenhausbediensten, etc. etc. etc. ist Schichtarbeit vollkommen normal UND selbst der Pastor arbeitet am Sonntag !!
Manch eine Mutter wäre vielleicht auch froh, wenn sie etwas Geld verdienen könnte, während der Ehemann dann vielleicht schon wieder zu Hause ist und auf die Kinder aufpassen kann.

Man muss nicht unbedingt jeden Mist aus dem Ausland übernehmen, aber das was sich dort bewährt hat, muss man auch nicht NUR der Tradition willen ablehnen.

Wir sind doch ein Land der Versuche / Erprobungsphasen - lasst doch einen Versuch starten !
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04.08.2006 05:17 Uhr von umb17
 
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Montage: Also ich arbeite zur Zeit bei einer Montagefirma.... Im Juli hatte ich ganze 3 Tage frei und bin auf über 300 Stunden gekommen. Warum sind alle so entsetzt, wenn Verkäufer ihren körperlich soooo anstrengenden Beruf auch nach 20 Uhr verrichten müssen? Meine Kollegen, die den Job schon etwas länger machen, sehen es auch als ganz selbstverständlich an, Samstag und Sonntag durchzuarbeiten. Da beschwert sich auch niemand. Oder die Stromversorger... sollen die auch die Kraftwerke nachts abstellen, weil da keiner arbeiten will? Schichtdienst ist doch was ganz normales - nur von Verkäufern darf sowas nicht verlangt werden.
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04.08.2006 12:15 Uhr von think_twice
 
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weg mit dem ladenschluß: das würde vielen kleinen unternehmen eher nützen als schaden.

szeneläden zum beispiel haben vormittags meist null chance , da ihre kundschaft da noch schläft.

ladenbesitzer mit serviceanteil könnten vormittags kundenbesuche machen und ab nachmittag das ladenlokal aufschließen.

schaden wird es nur den händlern die nicht kreativ genug sind.

solange sich verkäufer für 3,50 euro freiwillig an die kasse setzen muß man sie auch nicht bedauern, den sie machen sich ihre job-zukunft selbst kaputt
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05.08.2006 23:58 Uhr von md2003
 
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Ladenschluss ist doch eh für den Arsch.....
da sind wir mal (fast) wieder das einzige Land der Welt, das so eine gequirlte Scheiße veranstaltet....

In anderen Ländern macht der Händler auf und zu wann er will - und fertig!
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06.08.2006 02:50 Uhr von swald
 
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touken: "Leute die nach 20 Uhr einkaufen tun das wohl eher aus Bequemlichkeit."

Ja und wenn ich als Kunde, wie 70 % der Befragten gerne (aus Bequemlichkeit) spät Einkaufe, bin ich dann ein schlechter Mensch?
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09.08.2006 23:25 Uhr von shadow#
 
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gerne: zum schutz der angestellten kann man ja entsprechende gesetzliche regelungen schaffen.
von vorteil wäre das vor allem für die leider mittlerweile nahezu ausgestorbenen familiären krämerläden, in denen der inhaber direkt über seinem laden wohnt, und dann auch ganz offiziell nach 20 uhr zur tür gehen darf wenn es an der tür klingelt. aber auch riesige kaufhäuser mit dreistelliger stammbelegschaft können nachts mit 2-3 angestellten auskommen - man muss nur wissen wie.
niemand MUSS öffnen, das weiterhin per gesetz zu verbieten ist allerdings unsinn.
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11.08.2006 08:44 Uhr von opppa
 
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Reglementierungswut: 1) Ich glaube nicht, daß eine Freigabe der Ldenöffnungszeiten irgendetwas bringen würde.

2) Aber ich bin strikt gegen die Regulierungswut der Politik, die mir vorschreiben will, wann ich einkaufen kann.

Das ganze Problem würde bei Freigabe der Zeiten ganz einfach und schnell vom Markt geregelt.
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11.08.2006 12:50 Uhr von moddey
 
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@swald: ->"...ich dann ein schlechter Mensch?..."


JA !!

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