03.08.06 16:26 Uhr
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Züchtung eines Kniegelenks aus Naturmaterial scheint möglich

Beim Ersatz eines Kniegelenks wird man in Zukunft eventuell ganz neue Wege gehen können. Die MHH (Medizinische Hochschule Hannover) ist gerade dabei, einen revolutionären neuen Weg auszuprobieren. Noch ist es ein Pilotverfahren - Ende des Jahres weiß man mehr.

Aus dem Beckenkamm des Patienten werden Knochenzellen entnommen und in einer Petrischale vermehrt, das heißt weiter gezüchtet. Im zweiten Schritt werden die Zellen auf ein Vlies aufgebracht, das genau der Kniegelenkform des Patienten angepasst ist.

Solch eine passgenaue "Zuchtunterlage" (Matrix) lässt sich mit Hilfe einer Computertomographie erstellen. Das künftige neue Kniegelenk entwickelt sich passgenau weiter und braucht nach sechs Wochen nur noch an der richtigen Stelle implantiert zu werden.


WebReporter: Helge Mücke
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Natur
Quelle: newsletter.doccheck.com

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