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Miami: Exilkubaner rufen zum Putsch oder zum Bürgerkrieg gegen Castro auf

Wenn es nach Jorge Mas Santos, Präsident der Kubanisch-Amerikanischen Nationalstiftung (FNCA), geht, sollte die Situation in Kuba dazu genutzt werden, Fidel Castro zu stürzen. Es sei Zeit für eine "militärische oder zivile Erhebung".

Die Gegner Fidel Castros kritisieren die Ernennung von dessen Bruder als Nachfolger. Er würde die Menschen Kubas als sein "absolutes Eigentum" behandeln.

Der schwer erkrankte Präsident Kubas (ssn berichtete) ist inzwischen nicht mehr auf der Intensivstation. Der Karneval auf Kuba, die Feier hätte am Freitag beginnen sollen, wurde dieses Jahr vorerst abgesagt.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bürger, Miami, Bürgerkrieg, Putsch
Quelle: www.welt.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2006 12:23 Uhr von la_iguana
 
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Ich habe den Eindruck, dass der Karneval nicht mit Rücksicht auf den kranken Castro, sondern mit Blick auf die „Gusanos“, die ihre Chance wittern, abgesagt wurde.
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03.08.2006 13:45 Uhr von Cpt.Proton
 
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zeit für einen Wechsel: Hoffentlich tut man es Spanien nach, daß auch nach einer langen Diktatur den demokratischen Weg einschlagen konnte.
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03.08.2006 14:09 Uhr von Cpt.Proton
 
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lol: >>>der einzige Staat auf dem der Sozialismus gut funktioniert<<<

wo sind die Ironie-Tags ?

lol
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03.08.2006 14:18 Uhr von Bibi66
 
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Na da "Exilkubaner rufen zum Putsch oder zum Bürgerkrieg gegen Castro auf "

Will da wieder mal wer in der Schweinebucht baden gehen?

Aber mal im Ernst... Ich weiss nix genaues, hab nur mal aufgeschnappt, das Raul eigentlich der Hardliner, die "graue Eminenz" hinter Fidel ist (so ne Art Martin Bormann auf kubanisch).
Angeblich soll auch der Tod von Camilo Cienfuegos immer noch nicht ganz geklärt sein (und Raul soll dabei seine Finger im Spiel gehabt haben). Auch das Verhältnis von Che und Raul soll nicht das beste gewesen sein (siehe Kritik von Che an der Auslieferung der "Revolution" an die Sowjets bzw. sein Bruch mit Kuba... Interessant auch, das Che erst nach seinem Tod als eine Art Aushängeschild für Kuba/revolutionärer Kampf etc. diente...)

Naja...

Hasta siempre, commandante *grins*
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03.08.2006 14:18 Uhr von la_iguana
 
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Ein Wechsel kann Kuba gut tun! Damit meine ich aber nicht solche Wechsel, wie in der News angestrebt. ich denke, dass Raúl Castru Ruz etwas flexibler und weniger "hardliner" als sein Bruder ist. Das könnte der Insel auch neue Partner bringen.
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03.08.2006 14:39 Uhr von la_iguana
 
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Etwas Bckground zum Thema: mit Enschätzungen über Raúl Castro gibt es hier:
http://www.globalpolicy.org/...
Brian Latell, a retired Cuba expert at the Central Intelligence Agency, agrees that Raul Castro will probably emerge as Cuba´s new leader. He makes the point in his new book, "After Fidel: The Inside Story of Castro´s Regime and Cuba´s Next Leader." But Mr. Latell says Raul Castro will not have the free hand that his brother has enjoyed in defending the revolution at the expense of the Cuban people. "After Raul takes over there will be a very, very widespread and deeply based pent-up demand for change - for political, social, and economic decompression," Latell says. "I think Raul is going to have to deal with that. Those are going to be among his gravest challenges."

Such pressures alone won´t be enough to force democratic reforms, Latell says. "My guess is that [Raul] is going to adopt a Chinese model, remaining tough politically - no democracy, no opposition parties - but [pushing for] a fairly wide economic opening," he says.

"Of course it is a slippery slope," the retired intelligence officer says. Raul Castro "knows what happened in the Soviet Union so he´s going to have to be very careful."

Ich denke nicht, dass Fidel wieder voll aktiv wird, was kommt - es bleibt spannend.
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03.08.2006 15:54 Uhr von Tasko
 
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Sind das die gleichen Exil-Kubaner: die in den amerikanischen Kuba-Papieren mitspielen sollten?
Die USA hat doch nur Angst vor Kuba, weil sie gegen dort stationierte Raketen praktisch wehrlos wären. Wenn Kuba unter USA-Kontrolle wäre könnten sich die USA voll und ganz auf ihre Ressourcensicherungspläne konzentrieren...
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03.08.2006 16:18 Uhr von Tasko
 
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@Chorkrin: Die USA wollen ja immer nur anderen drohen, aber ja nicht selbst reell bedroht werden...
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03.08.2006 17:11 Uhr von maki
 
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Solcher Abschaum würde übrigens: auch im "freien Westen" im Knast sitzen...

Das nur am Rande von wegens "die armen Oppositionellen im kubanischen Knast"...
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03.08.2006 17:37 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Castro ist ein Diktator und alle Diktatoren auf dieser Welt gehören entmachtet.

Das der Sozialismus dort gut funktioniert, ist ein Ammenmärchen.
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03.08.2006 17:49 Uhr von maki
 
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Na, da haste ja was zu tun "...alle Diktatoren auf dieser Welt gehören entmachtet."

Kannst schon mal in der BRD damit beginnen:

...VW, Schering, Bayer, Merck, Deutsche Bank, T-Online, Deutsche Bahn, EON, RWE...
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03.08.2006 18:46 Uhr von Davor
 
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Kann mir mal jemand sagen wo denn die !Demokratie! ist die so gut funktioniert??? Man könnte denken daß an dem Märchen des goldenen Westens noch irgendwas dran ist wenn man die emporgereckten Besserwessizeigefinger hier so sieht

und -

wäre ich Exilkubaner und würde jene Pfründe noch betrauern welcher ich verlustig gegangen bin würde ich auch Blut- und Kampfparolen rausjockeln und andere zum Krieg aufrufen

Dann würde ich, wenn die anderen die Drecksarbeit für mich gemacht haben, wichtig in der Ferne erscheinen und die Reste einstecken bzw. das Land mit dem Zaster aus dem Ausland aufkaufen

oder aber den Strohmann geben für andere die dafür Interesse haben - und da gibts nördlich von Kuba einige. Im Verständnis der USA war Kuba nie mehr als ein Satellit, der die Unverfrorenheit begangen hat auszuscheren - sowas verzeiht die USA nicht.

Und ganz selbstverständlich geht man davon aus daß es in die kosmologische Urordnung paßt daß Kuba wieder Satellit zu werden hat. Sie wollen ja bestimmt auch, die Kubaner....
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04.08.2006 01:36 Uhr von jesse_james
 
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Ja super die Idee, die Menschheit braucht: überall Krieg, Tod und Terror um überleben zu können !!!






PS:
Haben die Menschen schon mal daran gedacht miteinander zu reden ?!
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04.08.2006 03:25 Uhr von la_iguana
 
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Ein Wort zur Demokratie: "Nur der Schein ist wirklich rein" - oder nicht? Und Kuba wird sich auch irgendwann eine partizipativere Verfassung geben; das braucht der Mensch.
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04.08.2006 16:03 Uhr von Der Weiser
 
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CUBA: Glaubt und Traut den US. AMI Bush nicht. Er verspricht euch die Sterne vom Himmel zu holen.
Was er euch bringen wird, wird schlimmer sein als jetzt, die bitterste Armut die ihr euch je vorstellen könnt.

La Revolucion
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04.08.2006 18:19 Uhr von Lienna
 
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aso: zusammengefasst gibt es also nur 2 Möglichkeiten, nur schwarz und nur weiss:

- USA ran und rein lassen
- weiterhin Menschenrechte missachten

naja, kann uns ja auch egal sein. Cuba ist weit weg und WIR haben ja ne Demokratie, wenn auch leider nur eine indirekte.
Hauptsache Cuba verliert das Flair nicht, entstanden aus Revoluzageschichte, Anti-USA-Stimmung und ein wenig Zigarrenrauch. Toll!
(IRONIE)
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05.08.2006 02:00 Uhr von Davor
 
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lienna: wag doch mal bischen dialektik und sag uns was aus beiden Urthesen doch für eine glänzendere und edlere Synthese rauskommen soll

also die Verquickung von "Kuba soll wieder Freudenhaus und Casino der USA werden, ganz von ihrem Tropf abhängig" und "KUba soll nie wieder Freudenhaus und Casino der USA werden, by any means necessary"

übrigens wäre es mir neu daß unter Batista nicht auch Oppositionelle verfolgt wurden bzw. hingerichtet, oder daß Korruption erst durch Fidel Castro eingezogen ist.

All das war übrigens den USA herzlich egal.

Sieht SO die gute alte Zeit aus???

Wenn du mir sagst woher aus dieser schlechten Erfahrung welche Kuba also mit den USA und ihren Schergen in Kuba gemacht hat dieser pfannkuchigfreudebebende Jubelorkan kommen soll wenn die USA wieder einmal anheben zu gar fürchterlich gesalbten Worten im besonders moralischen Imperativ gehalten und wieder und wieder Sachen fordern die sie selber nicht fähig sind zu erfüllen wäre ich sicher auch etwas verständnisvoller was deine Neigung angeht dir selber (bzw. uns) in einer stickkissigdramatischen Klangfarbe die alles Übel der Weltl umreißt auf die Brust zu schlagen

Kuba soll seinen eigenen Weg finden. USA - Finger raus. Das ist Theorie.
Viel wahrscheinlicher aber ist daß die USA dazu verdammt ist unten zu destabilisieren und den Umsturz wenn nötig auch mit unterstützten Terroraktionen zu forcieren (man erinnere sich an die Flugzeugabschießer die heute locker und unbehelligt - als hundertfache Mörder! - in Florida ihr einträgliches Leben führen aber auf der andern Seite gibt man vor Krieg gegen den Terror zu führen hahahaha Jerry-Lewis-Slapstick ist Dreck dagegen - wenn es nicht blutiger ernst wäre) da man sich bereits viel zu lange und viel zu tief mit "Kuba" beschäftigt hat.


nix für ungut
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05.08.2006 06:02 Uhr von Lienna
 
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Davor: "zusammengefasst gibt es also nur 2 Möglichkeiten, nur schwarz und nur weiss?:

- USA ran und rein lassen
- weiterhin Menschenrechte missachten???"

Mit den Fragezeichen drückts die Sache, die ich sagen will eher aus. Ich habe lediglich die hier genannten Meinungen wiedergegeben und mich gefragt ob es nur diese beiden Lösungen gibt.
Ich bin weder für die eine noch für die andere Entwicklung.
Und richtig, Cuba soll seinen eigenen Weg finden!
In Sachen Soziales und Bildung ist Kuba anderen lateinamerikanischen Ländern weit voraus und das muss sich doch auf anderen Gebieten auch ändern können. Wie bspw. im Bereich der Menschenrechte, der Meinungsfreiheit...
Das Volk steht doch hinter diesem Anti-USA-Weg, das kann man doch auch ohne Unterdrückung nutzen und in den richtigen Weg lenken.

Nun eine Frage an Dich Davor, warum denken die Ami´s Deiner Meinung nach sich Kuba unter den Nagel reißen zu können? Was haben die Kubaner, was von so großem Interesse sein könnte? Denkst Du wirklich es liegt nur daran, dass die USA sich schon zu lange mit Kuba beschäftigt haben und sozusagen nicht mehr zurück können (und wollen)?
Und kann diese Blockade gegen Kuba überhaupt noch bestehen bleiben wenn innenpolitisch alles im Reinen ist? (Wo isses das schon... gemeint sind hier oberflächliche Reinheiten) Nicht dass damit der Grund der Blockade für die Ami´s wegfiele, aber er ließe sich noch schwerer rechtfertigen als ohnehin schon.
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07.08.2006 11:47 Uhr von realfortran
 
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osten: ihr braucht euch doch nur im osten deutschlands um zu schauen, da könnt ihr genau sehen, was passiert wenn die "demokratie" (dass ich nicht lache...) in ein land einzug hält...
kuba wird zum armenhaus, wenn fidel nicht mehr da ist, weil es dann nicht mehr lang dauert bis die "demokr$tie" die macht übernimmt, und wenn ich das schon höre: exilkubaner!!! das sind die, die kuba dann am meisten schröpfen werden.
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07.08.2006 12:06 Uhr von Cpt.Proton
 
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ja stimmt: Der Sozialismus ist der einzige Grund, warum die Menschen dort in Saus und Braus leben.... lol
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07.08.2006 12:17 Uhr von realfortran
 
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@Cpt.Proton: das hat überhaupt nichts mit saus und braus oder sozialismus zu tun, es geht einfach darum, dass es ihnen nach castro noch viel schlechter gehn wird (du kannst dich ja mal in haiti umschauen...)
ich war schon öfters in kuba und ich war immer mit dem rucksack unterwegs (obwohl das manchmal gar nicht so einfach ist) und hab dadurch viele menschen kennengelernt.

ich kann euch eins sagen: die wenigsten menschen sind derselben meinung wie die exilkubaner

wußtet ihr, dass es in kuba einen club der 125jährigen gibt?
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07.08.2006 13:59 Uhr von Cpt.Proton
 
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was hat Haiti mit Cuba zu tun.

Vergleich doch Italien mit Deutschland, weil in beiden das gleiche Wirtschaftssystem herrscht. Sicher ist aus der Distanz alles gleich wenn man nur will oder ?
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07.08.2006 14:01 Uhr von realfortran
 
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@Cpt.Proton: wenn du meinen beitrag richtig gelesen (und verstanden) hättest würdest du merken das ich kuba nicht mit haiti vergleiche....
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07.08.2006 15:13 Uhr von Cpt.Proton
 
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aber ja
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07.08.2006 15:24 Uhr von Lienna
 
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@realfortran: Du hast doch nicht wirklich mit jemandem gesprochen, kannste mir nicht erzählen.
Dat sindse immer diese Rucksacktouristen, nuuuur nicht mit der großen Welle mitschwappen, aber dennoch nix erleben.
Also sorry, aber es macht mir doch stark den Eindruck.

"ihr braucht euch doch nur im osten deutschlands um zu schauen, da könnt ihr genau sehen, was passiert wenn die "demokratie" (dass ich nicht lache...) in ein land einzug hält..."

Den Menschen geht es dennoch besser!
Ich bin Ossi, und ich kann Dir sagen, mir isses lieber ich hab 5 Jobs und muss umziehen usw., als dass ich mir meine Gedanken und meine Meinung verbieten lasse!
Und noch dazu nicht das Land verlassen darf.

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