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Heftige Diskussion um WHO-Vorschlag, DDT gegen Malaria einzusetzen

Der auf amerikanische Anregung gemachte Vorschlag der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO), das bis zu den 70er Jahren weit verbreitete, dann aber verbotene Insektizid DDT zur Bekämpfung der Malaria wieder zuzulassen, ist heftig umstritten.

Der möglichen Rettung von Millionen Menschenleben durch DDT stehen schwere ökologische Bedenken entgegen: Das hoch giftige DDT reichert sich in der Nahrungskette an und wird erst nach etwa 20 Jahren abgebaut. Es kann u.a. Leukämie auslösen.

Auch die männliche Fruchtbarkeit wird erheblich beeinträchtigt. So verschlechterte sich die Samenqualität von Bauern unter DDT-Einfluss deutlich: Das Ejakulat enthielt im Vergleich zu Untersuchungen aus den 50-er Jahren 80 % weniger Spermien.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Diskussion, Vorschlag, WHO, Malaria
Quelle: www.pressetext.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2006 21:49 Uhr von mercator
 
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DDT galt einmal als Wundermittel, bis man seine schweren Nebenwirkungen erkannte. Mit DDT die Malaria zu bekämpfen, das heißt wohl die Pest mit Cholera vertreiben wollen. Auf Alternativmethoden weist der Artikel hin.
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02.08.2006 23:22 Uhr von Kampfpudel
 
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Nach dem Motto: Wird ein Kranker getötet, ist er wenigstens nicht mehr krank...
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03.08.2006 01:04 Uhr von DarkMajesty
 
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nunja: sowohl leukämie als auch der unfruchtbarkeit kann man vorbeugen ... nur kostet das ja wieder geld. malaria kann tötlich sein, unfruchtbarkeit nicht
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03.08.2006 02:10 Uhr von rustikal
 
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Hintergedanken? So würde man nicht nur die Malaria bekämpfen können, sondern zugleich die Bevölkerungsexplosion dämpfen..
Also die WHO verstehe, wer wolle.
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03.08.2006 03:03 Uhr von exekutive
 
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dann lassen sich: wieder alle massenimpfen und siehe da, in 2-3 jahren gibt es wieder neue krankheiten, die angeblich auf irgendwelche affen zurückzuführn sind..

impfen nein danke..

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