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Fußball: Altintop-Brüder beklagen Rassismus in der Bundesliga

Die beiden für den FC Schalke 04 spielenden türkischen Nationalspieler Hamil und Hamit Altintop haben sich über die häufigen rassistischen Bemerkungen in der Bundesliga beklagt.

Durch Anfeindungen wie z. B. "Scheißtürke" fühlen sich die beiden in Gelsenkirchen geborenen Fußballer in ihrer Wahlheimat immer noch wie Ausländer. Dennoch möchten die beiden Brüder in Deutschland bleiben.

Zu unüberlegten Handlungen, wie z. B. dem berühmten Kopfstoß von Zidane während der Fußball-WM, würde sich Hamit nicht hinreißen lassen. Er hätte zu seinem Gegenspieler gesagt: "Pass mal auf Junge, das ist nicht in Ordnung."


WebReporter: Gucky
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Bundesliga, Bruder, Rassismus
Quelle: de.sports.yahoo.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2006 16:39 Uhr von Gucky
 
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Naja, leider werden immer so ein paar Hirnis rumrennen, die mit solchen Begriffen um sich werfen. Allerdings wäre ich mal gespannt, ob sich Hamit in einer ähnlichen Situation wie Zidane auch so beherrscht hätte, wie er vorgibt...
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02.08.2006 17:34 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@ author: Ich denke schon, damals beim Skandalspiel gegen die Schweiz war er ja einer der wenigen die versucht haben zu schlichten.

@News

Also dass finde ich jetzt nicht so tragisch, er bezieht sich hier auf Beleidigungen auf dem Spielfeld (da muss sich jeder Fußballer so nen Scheiß anhören, sogar ich in der Kreisklasse), meist ist das auch gar nicht so gemeint und nach dem Spiel wieder vergessen.

Anders ist das, wenn das Publikum so reagiert, soll er doch mal in die Italienische oder Spanische Liga, da war es in den letzten Jahren bei einigen Mannschaften an der Tagesordnung, dass das halbe Stadion farbige Spieler beschimpft hat. z.b. L(N)azio Rom wo sogar der Capitän nach seinen Treffern in die Fankurve rennt und den Hitlergruß zeigt.

Zu seiner Aussage "Er fühle sich hier immernoch als Außländer " fällt mir eigentlich nur eins ein:

Wer für die Türkische Nationalmannschaft spielt, kann sich nicht deutsch fühlen!

Das ist jetzt kein Vorwurf an ihn, aber meiner Meinung nach, kann man nicht sagen man wäre Deutscher aber spielt Fußball für eine andere Nation.
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02.08.2006 17:59 Uhr von kantonanton
 
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Zidane Vorbild: nur durch Gewalt kann man da was bewegen , klar in den Träumen heisst es wieder, GEwalt bringt nichts, in der Realität kann man aber nur mit gesundem Gewalt was erreichen.

Jegliche Gewalt ob wörtlich oder physisch hat auf dem Platz nichts zu suchen.

Es wundert mich deshalb auch nicht, warum er nicht für Deutschland spielt und auch viele anderen eher Deutschland meiden wenn sie woanders spielen können.

Im Gegensatz zu Frankreich haben wir das Glück/Pech wie es jeder nimmt, dass die Türken die Einwanderer sind udn nciht afrikaner wie Frankreich.

Die Türki bietet also als Fußballnation diesen eine gleiche ALternative und dumm ist wer nicht da spielt wo er als seinesgleichen angesehen wird.

Hali, Hamit, Talen Özil , Bastürk, Sahin , ales entgangene Fußballer , die eigentlich, wenn Deutschland ein offendes Land wäre, wohl auch für Deutschland spielen könnten.

Aber Deutschland ist eben leider nicht nur beim Proletariat rassistisch sondern auch oben bei den alten Funktionären.

Wenn ein Sahin sagt, die Deutschen hätten sich keine Mühe um ihn gegeben , dann sagt das alles.
Komisch, dass Arsenal London das Talent frühzeitig erkennt , aber die in Deutschland lebenden Scouter stellen sich blind, weil er halt türkischstämmig ist und nicht Hans Wurst heisst.

Insofern, mit Fußballdeutschland würde ich nicht mehr rechnen , diese eigentlich Deutschen Topspieler werden bilden sich hier aus und die Lorrbeeren darf dann die Türkei ernten.

Eine perverse Fehlpoltik des DFB aber auch der Kohl-Regierung, die Leuten , die Leuten die 17 Jahre heir leben keine Deutschan Pass erteilten.

Nun ist es zu spät.
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02.08.2006 18:02 Uhr von kantonanton
 
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Dabei ist: es sehr traurig , dass diese Misstände problemlos beseitigbar sind , indem man einfach Mikros positioniert oder per Videobeweis Lippenleser zu Hilfe nennt.

Hight Tech Methoden, wie Mikro im Trikot ist sogar problemslos möglich bei der heutigen Technik.
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02.08.2006 18:06 Uhr von kantonanton
 
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Aber: die Funktionäre wollen ja Rassismus symbolisch bekämpfen , nicht real.

Fifa Schwachsinn und Co.
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02.08.2006 19:34 Uhr von Griesgram_DU
 
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Ja ja: und was muß man sich von Türkischen Spielern auf Kreis oder Bezirksebene anhören,von "ich stechen dich ab" und " ich ficken deine Mutta" ist da auch alles dabei,sollen wir jetzt auch damit anfangen ?
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02.08.2006 21:23 Uhr von a thief
 
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@kantonanton: ach so Lippenseher meinst du?? Und dann hast du 2 Lippenleser die dir dann immer was anderes erzählen oder wie soll ich das jetzt verstehen? Ich meine da Laufen 22 Mann auf dem Platz rum und mit mikros kann das garantiert nicht alles überwacht werden. Also das halte ich ma für ne verdammt schlechte Idee
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02.08.2006 22:12 Uhr von quansuey
 
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@kantonanton: versuch doch bei Deinen nächsten Beiträgen den Duden zu benutzen, dann kann man eventuell verstehen was Du meinst. Das hat übrigens nichts mit Rassismus zu tun. Wer einen deutschen Paß hat, oder haben will, sollte sich in Wort und Schrift verständlich machen können.
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02.08.2006 23:04 Uhr von Ötschie
 
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So schlimm is das alles nich: So schlimm mit dem Rassismus ist das nicht in der Bundesliga.

Wenn ein schwarzer Spieler der gegnerischen Mannschaft am Ball ist, mag es vorkommen, dass von den "Fans" feindliche, rassistische Gesten gemacht werden, aber auch nur, weil es sich anbietet auf Grund seiner Hautfarbe. Ein Weißer wird dann zum Beispiel in Deutschland mit Hurensohn beschimpft, weil es ja auch nicht die Wirkung hätte ihn "Scheiß Nigger" oder sowas zu nennen. Die Leute sind keine Nazis, sondern wollen in dem Moment nur ihren Ärger zum Ausdruck bringen. Ganz wenige denken wirklich so ausländerfeindlich wie das manchmal rüberkommt.

Auch wenn man natürlich jegliche Form von Ausländerfeindlichkeit ernst nehmen sollte.
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02.08.2006 23:10 Uhr von Deniz1008
 
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So vile zum Thema Integration in deutschland.

mfg

Deniz1008
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03.08.2006 08:06 Uhr von Iceman05
 
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@Deniz1008: Jetzt fang hier besser nicht mit der Integrationsdebatte an, sonst halt ich dir mal nen gaaanz langen Vortrag darüber wer die größte Schuld an der Fehlenden Integration hat und das sind nicht die Deutschen. Aber ehrlich gesagt ist mir heute nicht nach danach. Also lass das Thema mal aussen vor.

Zum Beitrag:

Das ist vollkommen harmlos. Das ist eben Sport und im Sport ist es vollkommen normal das man da hin und wieder etwas überreagiert. Mir ist jedenfalls lieber wenn die sich alle auf dem Fußballplatz beschimpfen wie es nur geht als wenn sie sich auf der Straße oder nach dem Spiel richtig die Fresse polieren. Sport ist dafür gedacht um überschüssige Energie abzubauen und ob das jetzt durch Leistung oder durch Beleidigung passiert ist mir herzlich egal. Wer damit nicht umgehen kann und gleich weinend zu Mammi rennt mit einem "der hat mich beleidigt" gehört einfach nicht da hin. Soll er halt Synchonschwimmen machen oder Hallen-Halma.
Und das bei Beleidigungen die Schwachstellen des Gegners gesucht werden um ihn gezielt zu Provozieren ist jawohl selbstverständlich. Wer für die Türkei spielt hat einen Türkischen Pass - ist Türkischer Staatsbürger. Also kann er sich schonmal nicht beschweren das er auch Türke genannt wird. Das hat mit Rassismus eigentlich nix zu tun.

Ausserdem haben Fußballer wie z.B. die Altintops nur deshalb einen Türkischen Pass weil sie für die Deutsche Nationalmannschaft nicht gut genug wären.
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03.08.2006 10:40 Uhr von mercator
 
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Kantonanton und Nuri Sahin und Duden: Hast du dir eigentlich überlegt, was du da für einen Quatsch schreibst? Arsenal hat Scouts, die auf Nuri Sahin aufmerksam wurden? Na schön, Borussia Dortmund ja offensichtlich auch...Wenn schon, dann müsstest du dich über den DFB ärgern (so wie ich auch, weil es wirklich schade ist, dass man so ein Talent hat ziehen lassen, aber daran sind vor allem auch die Familienstrukturen bei den Sahins schuld). Der Vergleich mit Arsenal ist jedenfalls völlig fehl am Platz.

Übrigens: Einen Duden brauchst du sicher nicht unbedingt, aber ein bisschen sorgfältiger könntest du schon schreiben, damit es nicht so mühsam ist, deine Beiträge zu verstehen.

@ Deniz: Diesmal hast du es dir etwas zu leicht gemacht mit deinem Beitrag: Wenn z.B. ein David Odonkor, der doch vom Äußeren her nun alles andere als ein "richtiger" Deutscher ist, in kurzer Zeit zum Publikumsliebling werden konnte, dann zeigt das doch erst einmal, dass einer, der offenbar sich als Deutscher fühlt und integrationswillig ist, sofort integriert wird. Dass das Problem immer wieder bei Türken auftritt (und zwar zum allergrößten Teil bei Türken), sollte dir zu denken geben. Ich als älterer Mensch habe so gut wie nie Probleme mit Migranten türkischer Abstammung gehabt, ob mit deutschem Pass oder ohne, (und ich habe sehr viele solche Kontakte und freue mich darüber), aber frag mal deutsche Jugendliche, von wem sie auf der Straße angemacht werden oder - wie mein eigener Sohn - am Bahnhof ohne jeden Anlass mit dem Messer bedroht werden. Integration hat - das ist ja nun oft genug gesagt worden - eben zwei Seiten.

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