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"Posingbilder" von Kindern: Bald nicht mehr straffrei

Auf das BGH-Urteil, das das Fotografieren von Kindern in sexuell aufreizenden Posen als nicht strafbar bezeichnete, haben die Politiker schnell reagiert. Das "Posing" soll laut Justizministerium unter Strafe gestellt werden.

Die bisherige Regelung, die zur Folge hatte, dass bis zu 15% der Fälle von Kinderpornografie nicht verfolgt werden konnten (bei 13 Millionen Kinderpornoseiten im Netz), muss demnach schnellstens geändert werden.

Nach einem Vorschlag von Justizministerin Angela Kolb (Sachsen-Anhalt, SPD) soll die Formulierung nun dahingehend geändert werden, dass derjenige bestraft wird, wer ein Kind dazu veranlasst, sexuelle Handlungen vor anderen oder an sich vorzunehmen.


WebReporter: mercator
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind
Quelle: www.fr-aktuell.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2006 15:10 Uhr von mercator
 
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Da haben Politiker aber einmal schnell reagiert, und der Vorschlag aus Sachsen-Anhalt scheint mir recht sinnvoll. Das Problem dabei wird aber sein, wie genau man nun "sexuelle Handlungen" definiert - da werden findige Rechtsanwälte wahrscheinlich wieder irgendwelche Lücken finden.
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02.08.2006 15:50 Uhr von xmatz
 
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Falsch zitiert: Dem Abschlusszitat nach zu Urteilen soll sich anscheinend gar nichts ändern. Dies ist in der Quelle aber ganz anders dargestellt.
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02.08.2006 21:26 Uhr von Shrine
 
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Fehlinterpretation: >>
Die bisherige Regelung, die zur Folge hatte, dass bis zu 15% der Fälle von Kinderpornografie nicht verfolgt werden konnten
<<


Ähm... falsch.

Die bisherige Regelung hat lediglich zur Folge, dass 15% jener Fälle eigentlich keine solchen sind.


;-)
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02.08.2006 22:52 Uhr von sacratti
 
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Macht euch mal nicht ins Hemd: Pronographie und Posing haben wohl nichts miteinander zu tun, oder?
Wir hatten hier in der letzten Woche in einem Wochenblatt eine Abbildung von 2 nackten Kindern an einem Brunnen, es ging um die Abkühlung bei der brütenden Hitze. Der Piller des kleinen Jungen war wegretuschiert, ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Ob das nun ein Schnappschuss war, oder gestellt- geposed- bleibt völlig irrelevant, ich sehe da keine Pornographie drin, und was sich jemand dabei denkt, wenn er so ein Bild sieht, kann man wohl nicht unter Strafe stellen.
Gibt es nun eine signifikante Ansammlung solcher Fotos, diese berühmten FKK Heftchen- dann kann man davon ausgehen, dass es nur um die Darstellung nackter Kinder geht, und weg damít.
Ob man das nun auch noch bestrafen muss, ist eine andere Frage.
Aber, Päderasten- nicht Pädophile- geben sich mit so was nicht zufrieden, und wenn für diese LEute Bilder gemacht werden, dann wird dies eindeutig und damit eben auch strafbar.
Bald kommt jemand zu mir, und klagt mich an, weil ich ein Nacktfoto meines Sohnes geschossen habe. Er steht im Pool und guckt seinen Pillermann an. Soll das nun Pornographie sein- in USA ist das u.U. so, aber da werden auch 5 jährige wegen Doktorspielen ins Gefängnis gesteckt.
Also, mal halblang, wir brauchen nicht immer gleich ein neues Gesetz, nur weil ein paar Frusties mit natürlicher Sexualität nicht klar kommen.
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03.08.2006 00:01 Uhr von the_smile
 
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na das: ging ja wirklich schnell, nicht das ich die Kp Problematik herunterspielen will aber gibt es denn nichts wichtigeres als schärfere Gesetze gegen Fotos oder ´Killerspiele´ wo es ja immer sehr schnell mit neuen Regeln geht? Wie wäre es zB. mit einer konsequenteren Umsetzung bestehender Gesetze zb. im Sexualstrafrecht?
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04.08.2006 12:51 Uhr von Tasko
 
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@sacratti: "Bald kommt jemand zu mir, und klagt mich an, weil ich ein Nacktfoto meines Sohnes geschossen habe. Er steht im Pool und guckt seinen Pillermann an."

IIRC gab es so was schon. Da hat eine Frau die eigenen oder die Kinder ihrer Freundin abgelichtet, als die unmittelbar vorm Zubettgehen noch nackt rumgetollt haben. Da gab´s ´ne Anzeige wegen KiPo. Frag mich nix genaues, ist schon ´ne Weile her.

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