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Ein Kind lassen sich Eltern in Deutschland im Schnitt 549 EUR pro Monat kosten

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden lassen sich Eltern in Deutschland ihren Nachwuchs immer mehr kosten. So wurden im Jahre 2003 pro Kind im Schnitt 549 EUR monatlich ausgegeben (im Jahr 1998: 496 EUR).

Erhöhte Miet- und Benzinpreise, Auto- und Nahverkehrskosten waren die Hauptursachen für die gestiegenen Ausgaben. Grundsätzlich gilt: Je älter das Kind wird, umso kostspieliger wird es auch.

Für die Statistik wurden 53000 deutsche Haushalte befragt. Während Geringverdiener mit bis zu 1.717 Euro nur 325 Euro im Schnitt für ihre Kinder ausgaben,ließen sich Gutverdiener (über 5.427 Euro) ihre Sprößlinge fast das Dreifache (862 Euro) kosten.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Kind, Eltern, Monat, Schnitt
Quelle: n-tv.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2006 02:24 Uhr von no_trespassing
 
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Und da glaubt die Regierung, mit 154 EUR Kindergeld einen Anreiz für Kinder zu schaffen.

Aber die Differenz von 325 und 862 Euro ist schon bezeichnend und bedenklich.

Da sind wohl zahlreiche Privilegien in der Kalkulation mit eingerechnet - von Privatschule bis hin zum eigenen Auto.
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02.08.2006 10:38 Uhr von kollegeahmed
 
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Gutverdiener sollten gar kein Kindergeld erhalten.. wozu auch, wie der Name schon sagt, "Sie verdienen gut!"

Dafür das Geld vielleicht etwas gerechter verteilen ?

(Aber nicht an Arbeitverweigernde Sozialgeldempfänger !!!!)

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02.08.2006 10:47 Uhr von jesusschmidt
 
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und warum brauchen wir dann hartz4? wenn genug reiche schnösel ihren kindern soviel geld in den arsch blasen können, dass solche völlig unrealistischen statitikwerte entstehen, könnten die mal einen etwas größeren beitrag für ihr vaterland leisten.

streichungen im sozialsystem sind eigentlich gar nicht nötig. sind nur einfacher, weil die betroffenen relativ wehrlos sind.
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02.08.2006 10:49 Uhr von Tasko
 
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Differenz paßt auch ohne Privilegien: Ich habe Bekannte, bei denen beide Beamte sind. Und weil das Geld sicher (und in dem Fall auch reichlich) nachwächst, wird das Kind auch entsprechend eingekleidet. Alle Klamotten (natürlich Markenklamotten) müssen neu sein, auch wenn vorher feststeht, daß sie spätestens zwei Monate später nicht mehr passen...
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02.08.2006 11:09 Uhr von Skolle
 
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@Autor/Jesus: was genau ist "bedenklich" daran, dass einige für ihre Kinder "nur" 325€ ausgeben, andere (die sich das Geld VERDIENEN) 862€??
@Jesus
Gutverdieneer tun schon genug für ihr Vaterland: Sie schaffen Arbeitsplätze und zahlen deutlich mehr Steuern als wahrscheinlich DU.
@Tasko
und? schlimm? die kurbeln doch die Wirtschaft an, oder nicht? Aber wenn du die Verschwendung meinst, dann finde ich das natürlich auch übertrieben.
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02.08.2006 11:12 Uhr von Tasko
 
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@kollegeahmed: Was ist denn Deiner Meinung nach ein "Gutverdiener"?
Beachten solltest Du dabei auch, daß die Frau i.d.R. 3 Jahre zu Hause sitzt und nix verdient. Ob die Frau nach den 3 Jahren arbeiten kann, hängt vom Job ab. Einer flüchtigen Bekannten wurde Teilzeit angeboten: 16-20 Uhr. Gleichzeitig mag man natürlich nicht (mehr) in einer 2-Zimmer-Wohnung wohnen. Außerdem soll das Kind in einer halbwegs brauchbaren Umgebung aufwachsen, womit Billig-Viertel ausfallen.
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02.08.2006 11:54 Uhr von pippin
 
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@Tasko: Haben wir heute morgen wieder ein paar Löffel Klischee-Müsli gefuttert?

Nur weil du ein Beamtenpaar kennst, die ihr Kind quasi mit Geld überhäufen, sind in deinen Augen etwa alle Beamten so?
Meine Güte, nach platter und eindimensionaler gehts echt nicht.
*kopfschüttel*

Außerdem von "das Geld fließt reichlich" kannst du bei Beamten auch nicht mehr reden. Ich bin zwar selber keiner, aber als Beamter hat man heute bei weitem nicht mehr die Privilegien, die dir anscheinend noch im Kopf rumspuken.

Ganz nebenbei kenne ich mehr als ein Beamtenpaar, die ihre Kinder völlig "normal" einkleiden. Das geht auch ganz gut ohne Markenklamotten.
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02.08.2006 11:59 Uhr von Tasko
 
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@Matthias1979: Da ging es um arbeitverweigernde Sozialhilfeempfänger. Und das sind Schmarotzer.

Deutschland verdummt nicht nur, weil die Schule oder die Bildungspolitik bescheiden ist. Intelligenz ist IMO auch in den Genen verankert und auf Förderung angewiesen. Während die intelligenten Leute oftmals die Karriere wählen, anstatt im biologisch korrekten Zeitrahmen Kinder zu bekommen, sind sozial schwache und damit leider auch "minderbemittelte" (nein, erstens soll das nicht "behindert" heißen, sondern nur unterdurchschnittlich intelligent und zweitens ist nicht jeder sozial schwache "minderbemittelt", gibt ja auch andere Gründe, warum man zum Sozialhilfefall wird) entweder nicht fähig zur Verhütung oder sie stocken sich mit Kindern ihren Lebensunterhalt auf. Daraus wiederum folgt, daß es nun mal mehr Nachwuchs der sozialen Unterschicht und weniger Nachwuchs der sozialen Oberschicht inkl. ihrer genetischen Eigenschaften gibt. Außerdem erfahren Kinder aus sozial schwachen Familien weniger bis keine intellektuelle Förderung im Baby- und Kleinkindalter.
Leider können die Kinder der sozial schwachen nichts für ihre Existenz und pauschalisieren geht leider auch nicht.
Nochmal sicherheitshalber: Es gibt auch intelligente Leute, die aus irgendwelchen Gründen zu Sozialhilfefällen wurden und da nicht mehr rauskommen. Die kümmern sich wahrscheinlich besser um ihre Kinder als die "Klischee-Assis" oder auch manche "Normalos".
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02.08.2006 12:08 Uhr von Tasko
 
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@pippin: Ich verstehe nicht, was Du gleich wieder den Aufstand probst, weil ich ein ganz gut verdienendes Beamten-Paar kenne. Der Mann darf dafür auch fast jede Woche 6 Tage arbeiten. Das mit dem "sicher nachfließen" stimmt bei so ziemlich allen Beamten, während sich viele Angestellte und erst recht Selbständige wie Freiberufler Gedanken über die Zukunft machen müssen. Da geht man automatisch mit dem Geld anders um. Und das mit dem "reichlich nachfließen" habe ich extra für Leute wie Dich mit einem "und in dem Fall" eingeschränkt, weil mir schon klar ist, daß nicht alle Beamten im Geld schwimmen. Ich habe keine Ahnung, was Du für ein Problem hast, außer vielleicht mit dem verstehenden Lesen..
Wenn bei mir das Geld sicher und reichlich nachfließen würde, würde ich vielleicht auch mehrere Paare Kinderschuhe für 80€ pro Paar kaufen, die in zwei Monaten nicht mehr passen.
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02.08.2006 12:39 Uhr von Luthienne
 
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@ Tasko: "Da ging es um arbeitverweigernde Sozialhilfeempfänger. Und das sind Schmarotzer."

Und das sind, wie die Bundesargentur selbst festgestellt hat, 3-5% aller ALG2- Empfänger.
Arbeitsfähige Sozialgeldempfänger gibts nicht, wer arbeitsfähig ist, bekommt nämlich ALG2.
Ich kenne ne Menge Leute, die natürlich theoretisch gleich nen Job antreten können (da zähle ich mich auch dazu)- praktisch scheiterts an so banalen Dingen wie vernünftigen Kindergartenzeiten, einer fehlenden Qualifikation wie z.B. der Gabelstaplerschein (ich weiß, das Ding heißt eigentlich anders, fällt mir aber gerade nicht ein), und allgemein an der Weigerung der Sachbearbeiter, den Leuten Fortbildungen zu genehmigen (da kenn ich mittlerweile außer mir selbst zig Betroffene).

Ich kenne genau EINE Familie, in der niemand arbeiten möchte im Moment. Aber der Mann, der früher gut genug verdient hat, um seine Frau und die 3 Kinder ausreichend zu versorgen, ist durch eine nicht anerkannte Berufskrankeit zum Pflegefall geworden und hat voraussichtlich noch etwa 2 Jahre zu leben. Er war Forstarbeiter mit etlichen Zusatzqualifikationen und wurde von seiner Firma durch halb Europa geschickt, als er noch arbeiten konnte. Das älteste Kind ist 12, das jüngste 3, die Frau pflegt ihren Mann zuhause.
Man versucht in dem Fall doch tatsächlich, die Frau zum Arbeiten zu zwingen und begründet das damit, dass der Mann ja schließlich zuhause ist.. in einem Gespräch hat man ihr an den Kopf geworfen, dass sie ihn doch in ein Pflegeheim stecken soll wenn er so krank ist, dass er sich nicht um Haushalt und Kinder kümmern kann.
Mal ganz davon abgesehen, dass ein Pflegeheim für ihn um ein vielfaches teurer wäre als ALG2 für die ganze Familie (wobei ich denke, dass ein Sachbearbeiter mit Herz da auf jeden Fall auch Sozialgeld zusprechen könnte für die Zeit der weiteren Pflegebedürftigkeit des Mannes), lebt die Familie mitten in der Pampa und das nächste Pflegeheim ist 60 km entfernt.
Ob das nun Schmarotzertum ist- das sollte wohl jeder für beurteilen.
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02.08.2006 12:41 Uhr von summertime
 
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kollegeahmed: schon mal daran gedacht das es auch Gutverdiener gibt, die doppelt solange wie der normale Arbeiter für ihr Geld arbeiten ;)

Nicht meckern, sondern mehr arbeiten, dann haste auch mehr Geld. Wenn man dafür dann noch bestraft wird, wäre ja der Hammer...
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02.08.2006 12:50 Uhr von jesusschmidt
 
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@Skolle: ich zahle mehr als genug steuern. allerdings muss ich für mein geld ARBEITEN.
bei leuten, die mehr als 500euro für ihre gören verjubeln können, gehe ich nicht von (ehrlicher) arbeit als einkommensquelle aus.
mein "vaterland" ist mir eigentlich scheissegal. das war nur eine spitze bemerkung, da gerade leute mit geld ja anscheinend öfter zu nationalismus/patriotismus oder ähnlichem blödsinn neigen.
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02.08.2006 12:57 Uhr von Teppichratte
 
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@Tasko: Ab welchem Status, bzw Einkommen, dürften dann deiner Meinung nach Menschen Kinder in die Welt setzen?
Und was passiert mit den anderen? Zwangssterilisation?
Dann müssen wir aber aufpassen, dass die Welt nicht von vielen kleinen Bohlen oder Hilton überschwemmt werden.

Ich überlege gerade ob du nur asozial eingestellt bist, oder ob das schon eine Form der Soziopathie ist.
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02.08.2006 13:01 Uhr von Tasko
 
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@jesusschmidt: Aus "Hauptkostentreiber waren gestiegene Mieten und höhere Ausgaben für Treibstoff und Wartung des Familienautos sowie für den öffentlichen Nahverkehr." läßt sich schließen, daß es dabei nicht um direkte Augaben für Klamotten, Essen, Schule/Kinderbetreuung, Hobbies geth, sondern auch um die zugerechneten Anteile an Miete, Strom und Auto. Und wer 500€ im Monat für sein Kind übrig hat, ist noch lange nicht auf illegales Geld angewiesen. Es gibt ja auch Jobs, wo man auch mit ehrlicher Arbeit als Angestellter mehr als 2000€ netto verdient.
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02.08.2006 13:09 Uhr von Tasko
 
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@Luthienne: Ach komm, Du weißt doch ganz genau, welche Klientel mit den Schmarotzern gemeint ist.
Über gegenteilige Einzelfälle und unsere bornierten unsozialen Behörden brauchen wir nicht diskutieren. Und umgangssprachlich ist ALG2=Sozialhilfe, zumal ich auch zugeben muß, daß ich den Überblick verloren habe, wer unter welchen Voraussetzungen was kriegt.
Die Mütter-Problematik kenne ich selbst... Keine (brauchbare) Kinderbetreuung zu den potentiellen Arbeitszeiten, keine mit der verfügbaren Kinderbetreuung kompatiblen Zeiten...
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02.08.2006 13:10 Uhr von Tasko
 
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@Matthias1979: Auf Grund Deines Diskussionsstils und Deiner Unfähigkeit zum Lesen hast Du Dich als Diskussionspartner disqualifiziert.
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02.08.2006 13:26 Uhr von Tasko
 
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@Teppichratte: Nach Möglichkeit, wenn sie die Kinder selbst versorgen können. Ist aber ´ne schwierige Frage...

Ich hatte ´ne beim Schreiben erst auch eine Passage vor diesem Text, daß ich schon mal vorsorglich in Deckung gehe weil ich weiß, daß zumindest einzelne Passagen moralisch verwerflich sind... Aber um den Krieg mal anzuzetteln habe ich sie gelöscht. Vielleicht versucht ihr einfach mal objektiv und logisch zu überlegen und Emotionen und Moral außen vor zu lassen. Was hat der Staat und die Menschheit davon, wenn die Leistungsträger aussterben und die sozial schwachen sich vermehren wie die Karninchen, weil sie dann auf Grund der derzeitigen Regelungen über mehr Geld zum Leben verfügen? Die Kinder dieser sozial schwachen Familien werden wohl selten Leistungsträger der Gesellschaft, auch wenn es ein Teil von ihnen schaffen will und auch kann. Aber mangelnde Förderung im Kleinkindalter fordert IMO ihren Tribut in Form von schlechten Zeugnissen->keine Lehrstelle->Sozialhilfe...
Ich weiß auch, daß sich gegen diesen Trend nichts machen läßt, was moralisch auf breiten Rückhalt trifft.
Selbst wenn man ab dem 10. Kind das Kindergeld verweigern würde, würden manche aufschreien.
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02.08.2006 13:45 Uhr von D4v3
 
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@Matthias / kollegeahmed: Matthias
erstmal wäre es nicht assozial leuten die nicht arbeiten WOLLEN (die rede ist nicht von NICHT KÖNNEN) das komplette geld zu streichen! wenn sie nicht die nötige ausbildung haben verdienen sie es nicht so viel geld wie menschen die 13 jahre zu schule gegangen sind und dann studiert haben zu verdienen!


kollegeahmed
du bist wohl einer der nicht viel geld verdient. du scheinst neidisch zu sein. sonst würdest du so etwas nicht sagen. wenn du viel verdienen würdest, würdest du dir auch noch die zuschüsse vom staat einstecken. es wird doch gerecht verteilt, so weit ich weiß bekommt jeder das gleiche. und das ist gerecht. wenn schlechter verdienende mehr bekommen würden, wäre dies ungerecht.
Das ist das selbe wie bei den steuern. warum sollen "reiche" menschen durch erhöhte steuersätze bestraft werden, nur weil sie eben reicht sind?
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02.08.2006 13:57 Uhr von Teppichratte
 
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@Tasko: Dann möchte ich bitte mal deine Deffinition von "Leistungsträger" haben.
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02.08.2006 14:09 Uhr von Tasko
 
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@D4v3: "Das ist das selbe wie bei den steuern. warum sollen "reiche" menschen durch erhöhte steuersätze bestraft werden, nur weil sie eben reicht sind?"

Wegen dem Sozial-Neid? *duck*
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02.08.2006 14:15 Uhr von Tasko
 
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@Teppichratte: So ganz spontan ohne großartig drüber nachzudenken:
Leute die Firmen am Laufen halten (impliziert die fähigen Mitarbeiter der Firma, die nicht nur die Stühle kaputtsitzen)
Leute, die ihren Gehirnschmalz für Weiterentwicklungen einsetzen
Leute, die auf Grund ihrer Leistung und/oder des Verdienstes (und der damit verbundenen Abgaben) das Sozialsystem überdurchschnittlich mitfinanzieren.

Aber eigentlich kann man mittlerweile schon jeden mit hinzuzählen, der sich selbst finanziert und vielleicht sogar genug verdient, um seinen "Solidarbeitrag" zu leisten.
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02.08.2006 14:22 Uhr von Teppichratte
 
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@Tasko: Also Grundvoraussetzung ist für dich, dass sich derjenige der Kinder möchte, selbst ernähren, und seine Solidarbeitrag leisten kann?
Prima, Ob es dir nun gefällt oder nicht, wir werden in Zukunft mit einem großen Teil Menschen klar kommen müssen, die niemals am Erwerbsleben teihaben werden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Die dürfen dann also auch keine Kinder auf die Welt bringen?
Und wie willst du das verhiindern? Unter Strafe stellen? Zwangssterilisation?
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02.08.2006 14:53 Uhr von Tasko
 
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@Teppichratte: Ich schrieb ja schon:
"Ich weiß auch, daß sich gegen diesen Trend nichts machen läßt, was moralisch auf breiten Rückhalt trifft."

Ein Anfang, der den meisten aber auch schon nicht paßt, wäre ja, das Kindergeld auf zwei oder drei Kinder oder Geburten (das zweite/dritte Wunschkind könnten ja Drillinge sein) zu beschränken, um "Massenproduktionen" nur um der Sozialhilfe willen einzuschränken.

Aber drehen wir den Spieß doch mal um: Welchen Weg siehst du aus dem Dilemma? Oder ist es für Dich keins? Oder bist Du der Meinung "Never change a running system!", auch wenn es offensichtlich Richtung Absturz rennt? Und wie kriegt man unsere Karrieremenschen dazu, Kinder in die Welt zu setzen? In vielen Gebieten ist es schwierig oder gar nahezu unmöglich, Arbeit, geschweige denn Karriere, und Kind(er) unter einen Hut zu bringen.

Potentielle Lösungsvorschläge angreifen ist einfach, wie sieht´s mit eigenen Lösungsvorschlägen aus? Denn so, wie´s derzeit läuft, sollte es IMO nicht weitergehen.
Und noch mal zur Erinnerung: Auch ich weiß, daß man nicht alle Sozialhilfeempfänger über einen Kamm scheren darf, differenziere aber der Einfachheit halber erstmal nicht (ist zuviel sich wiederholende Schreibarbeit).
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02.08.2006 15:01 Uhr von Tasko
 
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@Teppichratte: Gefordert ist hier auf jeden Fall unsere Politik. Da das Geld eines Alleinverdieners i.d.R. nicht mehr für eine Familie reicht, brauchen Frauen ein Recht auf "kinderbetreuungskompatible" Arbeitszeiten (ich weiß, daß das mit den Frauen ein Klischee ist! ;).
Und daß die gesamte Wirtschafts- und damit Arbeitsplatzpolitik unserer Regierung ein klein wenig verbesserungswürdig ist, ist allgemein bekannt. Auch dort muß sich eben was ändern. Reformen können sich nicht auf ein einzelnes Teilgebiet beschränken.
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02.08.2006 15:45 Uhr von Teppichratte
 
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@Tasko: ich bin in der kompfortablen Lage kein gut bezahlter Politiker zu sein, ich brauche keine Vorschläge dahingehend zu machen wie es anders gehen könnte, würde ich mir auch niemals anmassen, und wenn hier User mit Patentlösungen nach dem Motto "man müsse ja nur......dann würde das und das passieren" aufwarten, genieße ich das mit großer Vorsicht (meist großes Blah Blah).

Ich kann aber durchaus sagen, was ich nicht richtig finde.

Aber du hast die Frage noch nicht beantwortet, dürfen deiner NMeinung nach Menschen, die nicht durch eigene Arbeit ihren Lebensunterhals sichern können, Kinder bekommen, wen nein, wie sollte das unterbunden werden.?

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