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Dopingsünder tricksen beim Urinieren - Reiskorn in der Harnröhre, Katheter etc.

Der Dopingkontrolleur Achim Wenske berichtete gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" aus seiner Berufspraxis bei der Kontrolle von Sportlern. Wenske erscheint immer unangemeldet, die Probanden werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

Wenske überwacht den Uriniervorgang genau, denn hier bieten sich den Sportlern viele Manipulationsmöglichkeiten. Ein in die Harnröhre eingeführtes Reiskorn kann die Urinprobe unbrauchbar machen, ebenso wie das Berühren des Urins mit den Händen.

Es besteht auch die Möglichkeit, sich fremden Urin mit einem Katheter in seine entleerte Blase zu leiten. Früher war dies eine sehr schmerzhafte Prozedur. Heute ist es weniger beschwerlich und kann innerhalb von 90 Sekunden durchgeführt werden.


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WebReporter: rudi2
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Doping
Quelle: www.abendblatt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2006 20:05 Uhr von gatito
 
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"fremden Urin mit einem Katheter in seine entleerte Blase zu leiten"
grausig!!!!!!!
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01.08.2006 21:11 Uhr von jesusschmidt
 
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hört sich alles recht gefährlich an: aber da man auch vom doping direkt verrecken kann, ist das risiko wohl annehmbar für die schuldigen.

eigentlich könnte der ganze quatsch doch erlaubt werden - wer zuviel todessehnsucht hat, soll sich doch zudröhnen bis zum geht-nicht-mehr. profisport ist heutzutage eh nix mehr wert. geht ja nur noch um kohle. ruhm und anerkennung treiben (fast?) niemanden mehr zu höchstleistungen an.
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01.08.2006 22:44 Uhr von Runeblade
 
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@jesusschmidt wie siehts aus, mein freund? sollen wir vielleicht die ganzen drogen auch legalisieren? is doch jedermanns eigene entscheidung ob er aus "todessehnsucht" das zeug nimmt? glaub mir, ich weiss wovon ich rede, hab selbst leider über ne ziemliche zeitlang drogen genommen und muss dir ganz ehrlich sagen, lass es drogen, amphetamine, sontige doping-preparate oder einfach nur kaffee oder zigaretten sein, alles macht in seiner art süchtig und kaum jemand klaren verstandes würde das zeug nach der ersten einnahme weiter einnehmen. und da is der punkt, der erste versucht, der erste erfolg im sport bzw. der erste high-moment und schon ist er da, der magische moment der dich dazu veranlasst, meist weiterzumachen. das suchtpotential ist das gefährliche, dazu zählt für mich eben auch die sucht die sich dadurch entwickelt, dass man sportliche höchstleistungen durch eben diese hilfsmitteln erreicht, die ohne wohl nur mit viel mühe oder vielleicht auch gar nicht erreichbar wären... unverantwortlich dein comment.
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01.08.2006 23:37 Uhr von nester
 
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@jesusschmidt: doping nicht immer gleich gefährliche droge.
wusstest du zum beispiel das ganz gewöhnlicher hustensaft oder kopfschmerztableten auch dopingmittel sind?
diese dürfen sportler nicht zu sich nehmen da sie leistungsteigernd sind. fält einem kranken nur nicht ganz auf weil e die leistung nur so weit steigert das man wieder gesund ist. nimmt man es aber in gesundem zustand erhöht es die leistung auch hier noch weiter. ebenso wie koffein. was allerdings erlaubt ist.
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02.08.2006 10:07 Uhr von KillA SharK
 
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das englische wort "drug" trifft es besser: als das deutsche Wort Droge,
darunter fallen sämtliche Substanzen,
die eine Wrikung auf den Organismus haben.

Also auch Kaffee, Tee, Zigaretten, Alkohol usw.

Das Doping zum Sport gehört, ist traurig,
es geht dann nur noch darum wer sich
erwischen lässt und wer nicht.

Böse Zungen sprechen ja auch schon von der "tour de Dope" oder der "Dope de France".

Und diejenigen, die am meissten Geld haben, können sich die neuesten und teuersten Mittelchen leissten,
für die es noch keine Testmethoden oder kein Verbot gibt.
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02.08.2006 10:53 Uhr von bergfreek
 
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Kirche im Dorf lassen: Dummerweise kommen nur die einzelnen Fälle in die Medien, wo jemand erwischt wurde. Diese Typen sind kriminell und haben keinerlei Ehrgefühl oder Wertevorstellungen. Dies ist aber - wie in der gesamten Gesellschaft auch - ein verschwindend kleiner Teil. Die überwiegende Masse - auch im Spitzensport - betreibt absolut sauberen Sport, und - ich widerspreche damit ganz ausdrücklich dem ersten Kommentar!!! - sie tun es nicht wegen Geld, sondern wegen dem Gefühl, aus dem eigenen Körper das Maximum rauszuholen und stärker, schneller, oder besser zu sein als andere!! Und zwar ohne Hilfsmittel, sondern ehrlich und gerecht gemessen.

Ich weiss, wovon ich rede, denn unsere Kinder waren beide im Hochleistungssport und ich kenne die täglichen Qualen, die sie meistens gerne auf sich genommen haben, um noch einen winzigen Tick besser zu werden.
Jedes Doping würde das Ergebnis dieser Arbeit an sich selbst aber verfälschen, die eigene reale Leistungseinschätzung völlig unmöglich machen und damit die ganzen Alltagsquälereien ad absurdum führen.

Wer - wie unser Sohn - schon im Juniorenalter als Nachwuchsfahrer (U23 Elite) im Jahr über 20.000 km mit dem Rennrad zurücklegt, der muss bei Wind und Regen, bei Schnee und Gluthitze auf den Sattel steigen und sich körperlich und psychisch wirklich stundenlang plagen. Doping ersetzt diese Quälerei ja nicht, das ist also kein Grund zu dopen. Nur wer nicht verlieren kann, wem Ehrlichkeit und Gerechtigkeit egal sind, wer kriminelle Energien hat und diese auch auslebt, wem das ehrliche Kräftemessen nach langer Vorbereitungszeit egal ist, nur der dopt.

Alle anderen arbeiten sauber, schinden sich tagein, tagaus und werden dann von vielen mit den wenigen Betrügern pauschal über einen Kamm geschert. Das tut ganz besonders weh, ich weiss es aus den Gesprächen mit meinen Kindern! Sie werden damit doppelt bestraft: von den Kriminellen bei der Leistungsmessung und von der oberflächlichen Gesellschaft hinterher auch noch.
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02.08.2006 11:00 Uhr von snow_wolf
 
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Sportsgeist oder nicht? Wenn man sich die ganzen Dopingfälle mal so vor Augen führt,dann fragt man sich doch insgeheim was denn bitte aus dem Sportsgeist geworden ist?
Da heißt es doch so schön: "Der Bessere soll gewinnen". Oder muß es jetzt heißen: "Derjenige der am besten schummelt wird gewinnen"? Wie ich meine hat das sicherlich nicht mehr viel mit Sport zu tun und wird auf lange Sicht immer mehr interessierte Fans vergraulen was die Zuschauerzahlen offensichtlich auch beweisen und wiederspiegeln.
Ich frage mich dabei ob denn keiner derjenigen,die gedopt haben,nachdenken was so eine Aktion mit ihrer Gesundheit anrichtet? Man ist ja nicht ewig jung und viele der Mittel haben ja recht unkontrollierbare Nebenwirkungen,die nicht unbedingt sofort zutage treten,sondern erst in einigen Jahren ihre Wirkung zeigen.
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02.08.2006 11:38 Uhr von Tyfoon
 
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@bergfreek: Muaahahaa, geiler Kommentar, selten so gut gelacht. Da fühlt sich wohl jemand auf den Schlips getreten?
Mal ganz im Ernst, Du kannst Deine rosarote Brille ruhig wieder abnehmen oder glaubst Du tatsächlich all das was Du hier schreibst? Übrigens ist hier die Rede vom Profisport, da geht es (noch) nicht um Amateursport bzw. Deine beiden Nachwuchsgrößen. Egal, glaub es oder glaub es nicht.
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02.08.2006 11:51 Uhr von Schwertträger
 
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@bergfreek: Mit der Einstellung schon nah dran am Doping.

"...aus dem eigenen Körper das Maximum rauszuholen und stärker, schneller, oder besser zu sein als andere!!"

Jemand, der das mit solch Kraft-, Trainings- und Leidensaufwand zu seinem Credo erhebt, ist in meinen Augen psychisch schon nicht mehr stabil. Da ist dann der Schritt zum Doping, wenn alles Leiden und alles Training nicht mehr reicht, um vor dem sportlichen Ende noch an die Spitze zu kommen, nicht weit.
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02.08.2006 13:28 Uhr von pentam
 
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@ nester: Koffein zählt in einigen Sportarten auch zum Doping. Sicher weiß ich es vom Fechten, da ich das selber gemacht habe. Es gibt aber sicherlich noch mehr.

Beim Sportschießen zählt Alkohol zu den verbotenen Substanzen. Man bekommt dadurch eine ruhigere Hand.
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03.08.2006 23:53 Uhr von DorianArcher
 
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Also das mit dem Reiskorn in der Harnröhre muss mir wirklich nochmal jemand genauer erklären...

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