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SdK berichtet über Gehälter der Top-Manager - Geringerer Anstieg als zuvor

Die Gehälter der Top-Manager in Deutschland sind im Jahr 2005 nicht mehr in dem Maß gestiegen wie in dem Jahr davor. So stieg das Gehalt der Manager der 30 größten an der Börse vertretenen Konzerne um elf Prozent. Im Jahr davor waren es noch 15,3 Prozent.

Das bedeutet ein jährliches Gehalt von 3,8 Millionen Euro. Das Gehalt der Arbeiter dagegen stieg 2005 nur um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was gleichzeitig den geringsten Anstieg seit fünf Jahren darstellt, so das Statistische Bundesamt.

So hat der durchschnittliche Arbeitnehmer 40.000 Euro im Jahr verdient. Die Chefs der Dax-Konzerne verdienten zusammen 486 Millionen Euro, 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Bester Verdiener ist Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit 11,9 Millionen Euro.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Manager, Top, Gehalt, Anstieg
Quelle: de.biz.yahoo.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2006 16:27 Uhr von Borgir
 
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Schon heftig welche Summen die verdienen. Der kleine Arbeiter bleibt weitestgehend auf der Strecke, kann kaum noch die immer weiter steigenden Rechnungen für Strom und Wasser zahlen und die paar wenigen Manager leben in Saus und Braus.
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01.08.2006 19:53 Uhr von DiscoBox
 
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Nun, sie machen ihren Job auch nicht falsch, denn irgendwo wird ihr Gehalt ja auch als eine Art Provision gerechnet, und die Deutsche Bank wäre jetzt sicherlich nicht so groß, wenn dort nicht ein paar kluge Köpfe die richtigen Millionen zum richtigen Zeitpunkt zum richtigen Zweck eingesetzt hätten. Zwar habe ich Mitleid mit den Ausgebeuteten Leuten, aber ich bin nicht Missgünstig den Managern gegenüber.
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01.08.2006 22:11 Uhr von swald
 
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DiscoBox: Keine Frage bei der Veranwortung und den erwirtschafteten Beträgen sind sehr hohe Gehälter gerechtfertigt, nur kommen mir die Steigerungsraten schon frech vor.
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01.08.2006 22:33 Uhr von Troll-Collect
 
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@DiscoBoy - *prust*: das ist doch wohl nicht dein Ernst?

Sicherlich gibt es auch den einen oder anderen Manager, der wirklich gut ist und sein Geld wert.
Etwa den früheren Lufthansa Chef (Namen vergessen), der aus einem maroden Staatsbetrieb ein lukratives Unternehmen gemacht hat. Und das _ohne_ Kündigungen.

Die meisten sanieren sich und ihre Unternehmen aber nur auf Kosten anderer (Unternehmen, Mitarbeiter oder Staat), liefern ihre Kennzahlen lediglich als Ausdruck ihrer Skrupellosigkeit.

Mich Gesundstoßen, indem ich mich auf Kosten anderer durchsetze, einfach nur weil ich der Stärkere bin und es kann, ist keine Kunst.
Ich hätte auch kein Problem (körperlich) damit, das Großmütterchen vor mich in der Schlange beiseite zu stoßen, damit _ich_ das letzte Stück aus dem Sonderangebot bekomme. Ist verwerflich, aber im Prinzip auch nichts anderes als das, was in der "Neuen sozialen Marktwirtschaft" abgeht.

Aber ofmals kriegen die Nieten in Nadelstreifen nicht einmal das gebacken:

>Wenn hochqualifizierte Arbeitsplätze angeblich aus Kostengründen ins billigere Ausland verlegt werden, "dann geht das oft auf Fehlentscheidungen eines überforderten Managements zurück". Dieses Fazit zieht Hans-Jörg Bullinger, Chef der Fraunhofer-Gesellschaft,<
http://www.welt.de/...
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02.08.2006 00:44 Uhr von summersunset
 
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Prügelpuppen: Ich glaube, die bekommen einen Teil ihres Geldes auch dafür, dass sie den Kopf hinhalten müssen. Und zwar was die ganzen Verunglimpfungen usw. angeht. Ich persönlich würde es nicht so toll finden, andauernd beschimpft zu werden.
Die wirkliche Spitzenverdiener sind nämlich gar nicht die Chefs. Bei der DB ist der Spitzenverdiener nicht Ackermann, sondern deren bester Aktienhändler (ein Inder, Name vergessen). Der verdient bei Erfolg schon bis zu 30 Millionen pro Jahr. Und wieso interessiert´s kein. Weil er nicht in der Öffentlichkeit steht.
Ist ja leider wirklich so, wenn es nicht in irgendeinem Medium ausgebreitet wird, weiß es praktisch keiner.

Naja, zur eigentlichen News. Die Gehälter sind schon ein wenig hoch ^^ Also ich würde mal sagen 1 Millionen Euro Grundgehalt und der Rest Provisionen. In den heutigen Gehältern sind ja auch schon Provisionen enthalten, aber ich glaube, noch nicht in dem Rahmen.
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02.08.2006 02:18 Uhr von DiscoBox
 
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Schön, troll, und nun den Erfinder der Gerechtigkeit spielen. Sieh es einfach ein: die Welt ist nicht fair, rücksichtsvoll und "menschlich"

Nimm mal an, das letzte Stückchen was auch immer wovon du geschrieben hast, wäre das letzte etwas, was du auf einer Verlassenen, kahlen Insel als Nahrung hättest - jetzt kannst du natürlich den Robin Hood machen, und es sonstwem überlassen. Dein ergebniss: Du hast gewissenhaft gehandelt, und vollführt, was man dir in deiner guten Erziehung geprädigt hat.

Und nun ? was dann ? dann kratzt du einfach mal ganz banal gesagt ab. Und nun leg es mal auf die Goldwage - wer soll leben, hm ? hast nicht DU letztenendes mehr davon, wenn DU am leben bleibst ? Oder gefällt es dir lieber, 2 tage noch ein gutes Gewissen zu haben, und dann ins Graß zu beißen? Es wäre deine Wahl.

So ein fairdenker wie du war ich auch, und das ist garnicht so lange her... und eben solche leute sind es, die über die bösen Ackermänner der Nation meckern, während sich diese genüsslich einen ins Fäustchen lachen, auf der Copa Cabana (hoffentlich richt geschrieben) sonnend mit kühlem Drink in der Hand.

Was willst du ? Gewissen ? oder Erfolg ? Entscheide dich, wovon du unter dem Strich mehr hast.
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02.08.2006 03:36 Uhr von Gumbex
 
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@disco box: Was willst du ? Gewissen ? oder Erfolg ?

denk mal erfolg ist auch mit einem reinem gewissen zu vereinbaren aber davon mal abgesehen ist das beides eh nur kopfsache. sicher ich hab mir schon oft gedacht was wäre wenn ich einfach asozial bin und ich mich ohne rücksicht auf mein wohlbefinden konzentriere aber man kann auch glücklich sein ohne großen erfolg und ich will nicht mein beruflichen erfolg zum lebensziel machen. denn schliesslich arbeite ich um zu leben und nicht umgekehrt. nur es ist wie gesagt halt eine frechheit gegen dem rest der bevölkerung. klar ihre managerarbeit ist mehr wert muss höher honoriert werden und das soll auch immer so sein aber so ein unterschied??? davon mal abgesehen ja welt ist nicht fair i know aber nur weil großteil sich dem verein undankbarer arschlöcher anschließt braucht das noch lange nicht der rest der welt zu machen wir brauchen sicher nicht die perfekt welt zu schaffen aber versuchen sollten wir es. denn schließlich geht es nicht im leben wer am meisten besitzt, am schnellsten rennt oder am meisten verdient? oder hab ich das was falsch verstanden ;-).
es ist halt traurig das der wert eines menschen anhand seiner finanzen eingestuft wird und nicht am wert des menschen selbst. diese welt ist halt toll weil sie sich von den niedergetrampelten ernährt aber die ansicht ändert sich wenn man selber unten liegt ;-), wenn du pech hast oder dumm bist passiert es vielleicht. weiß nicht ob den spruch "shit happens" noch cool findest wenn mal jemand deine freundin oder frau strak fährt und das dann sagt. man muss nicht den heiligen helfer auf erden spielen aber ganz blind und rücksichtslos durch das leben rennen ist ein wenig hurensohn-like find ich. das muss jeder selber entscheiden.

achja bevor jemand fragt bin kein berater, psychologe, pfarrer, hippi oder dergleichen.

ps: w3hr r3chdschr3!bF3hl3r f!nd3t dahhhrfff s!3h b3h4lt3n s0l4ng d3r s!nn dehs T3xt3s v3rst4nd3n wurd3h r3!cht 3s d3nn d4s !st s1nn unt zw3ck d3r s4che

peace
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02.08.2006 03:46 Uhr von Gumbex
 
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@Gumbex textverbesserung: "wenn ich einfach nur asozial bin und ich mich ohne rücksicht auf andere mich nur um mein wohlbefinden kümmere? da könnte man in dem ein oder anderem beruf viel geld verdienen"

habt rücksicht bin müde da verschreibt man sie mal gerne und editiert den text falsch so das er gar keinen sinn mehr ergibt ;-)
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02.08.2006 11:49 Uhr von Tyfoon
 
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@DiscoBox: Du vergisst in Deinen Ausführungen aber dass die Herren Manager nicht ums pure Überleben kämpfen, in deren Fall ist und bleibt es pure Gier.
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02.08.2006 13:06 Uhr von eherzel
 
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das Verhältnis: es ist unverhältnismäßig, das solche Leute das 100-200fache eines normalen Arbeiters bekommen, so etwas kann man nicht rechtfertigen, weder mit Verantwortung, noch mit Erfolgen.

Verhältnismäßig meiner Ansicht nach wäre das 10fache, also so um die 500.000 im Jahr, mehr braucht Mensch wirklich nicht zum Leben und mit dem eingesparten Geld könnte man schon wieder sehr viele Arbeitsplätze schaffen!
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02.08.2006 13:10 Uhr von MMafio
 
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@discobox: Weisst was das schlimme an der Sache is, du hast recht, mir is klar das das Arschloch es viel besser hat auf dieser Welt und trotzdem werde ich keins. Weil im Endeffekt sieht man das du es noch nicht verstanden hast. Wenn wie du meinst alle irgendwann so gierig sind und skrupellos dann wird 1. ein dritter Weltkrieg ausbrechen und dann nützt dir auch Reichtum nix mehr wenn alles atomar verseucht is weil wir alle zu gierig waren und alles wollten. oder 2. die Umweltverschmutzung so gross wird das es kein Spass mehr macht auf diesem Planeten zu leben oder 3. und das is das ALLER wichtigste Argument. Was nützt dir Reichtum und Macht, wenn du irgendwann in nem Palast wohnst aber um dich herum nur noch ein fettes Gherro herrscht. Eine Welt wo 0,1 % in Gold baden und 99,9 % nichmal sauberes Wasser besitzen und im Kaff leben, sowas willst du ?? ja ich weiss klingt utopisch aber genau in die richtung gehts. Luxus funktioniert irgendwann nicht mehr weil wenn alle menschen ausgebeutet sind, dann gibt es niemanden mehr der die diese Luxusgüter herstellt, produziert und verkauft weil ja dann alle nur noch im Ghetto leben und ums überleben kämpfen. Wir brauchen zwar keinen Kommunismus oder Sozialismus aber stell dir vor, man könnte es auch so handhaben das man versucht alle Menschen in Deutschland auf ein Niveau von: ein haus, ein auto, gutes einkommen und gewisser luxus bringen könnte und dann könnten ALLE gemeinsam durch fortschritt und technik ihren lebensstandard auf ein niveau bringen, wo jeder 3 autos, 2 häuser, whirlpool, sauna und sonstwas hat und das geht dann immer so weiter wenn man brav zusammenarbeitet aber ich schätz mal du bist zu engstirnig und rein sozial mässig zu unterentwickelt um überhaupt an so eine einfache möglichkeit zu denken. NENE du glaubst natürlich schön brav weiterhin ans system. Wir müssen ALLE konkurieren und um jeden arbeitsplatz kämpfen damit sich politiker und reiche den arsch ablachen können wie wir versuchen uns eine Kaste nach der anderen hoch zu arbeiten. Nach 20 jahren kommste oben an, hast dein Gewissen irgendwo vor 10 jahren liegengelassen und ausser materiellen Dingen hast du so gut wie nix ausser falschen Freunden. du willst so ein leben, viel spass aber es wird immer menschen geben die daran glauben das es auch anders geht und man gemeinsam anstatt gegeneinander arbeiten kann, vielleicht lernst du das auch noch irgendwann.
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02.08.2006 19:13 Uhr von Muta
 
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Zur seltsamen Insel-Parabel: >> wäre das letzte etwas, was du auf einer Verlassenen, kahlen Insel als Nahrung hättest - jetzt kannst du natürlich den Robin Hood machen, und es sonstwem überlassen. Dein ergebniss: Du hast gewissenhaft gehandelt, und vollführt, was man dir in deiner guten Erziehung geprädigt hat.
Und nun ? was dann ? dann kratzt du einfach mal ganz banal gesagt ab. <<

Nun wenn man das Inselbeispiel - "sobald ich was abgebe, teile und zusammenarbeite muss ich sterben" - entlarvenderweise als Parabel zu unserer Gesellschaft sieht, vielleicht.
Passender ist aber doch folgendes imaginäres Zahlenbeispiel:
Zwei Personen (A und B) einigen sich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit (egal in welchem Bereich): Wenn beide fair miteinander umgehen, erwirtschaftet jeder 150 Taler zusätzlich (zusammen 300). Betrügt A hinterlistig B, bekommt A 250 Taler und B hat garnichts von der Zusammenarbeit (und umgedreht). Versuchen beide den anderen zu hintergehen, haben beide garnichts von der Zusammenarbeit (=0).

Sprich: Wenn einer völlig gewissenlos vorgeht, dann profitiert er nur auf Kosten Anderer. Und wenn jeder sich daran ein Beispiel nimmt, wird jedem am Ende geschadet.

Daher ist es selbstverständlich so, dass man das Vorgehen lieber Verhindern als Kopieren sollte.

Mal abgesehen davon, dass es entgegen der Annahme (Zitat) >>Gewissen ? oder Erfolg ?<< doch wohl auch Möglichkeiten gibt ohne Gewissenslosigkeit ein glückliches Leben zu führen^^.
Wobei man freilich bei einigen Personen in diesen Foren und ihrer opportunistischen Moralvorstellung (erlaubt und gut ist alles womit sich Geld machen lässt) froh sein muss, das auf Mord und Raub noch Strafen bestehen.

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