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Kuba: Fidel Castro gibt Macht auf unbestimmte Zeit an Bruder Raul ab

Der kubanische Präsident Fidel Castro hat seine Machtposition wegen einer Darmoperation, der er sich unterziehen muss, vorläufig an seinen Bruder Raul abgetreten.

Castro, der am 13. August 80 Jahre alt wird, ist fünf Jahre älter als sein Bruder Raul, welcher schon in der Öffentlichkeit als Nachfolger Castros benannt wurde.

Die Operation folgt nur einige Wochen auf einen Bericht der US-Regierung, in dem steht, dass die USA sich in Kuba für die Etablierung einer Übergangsregierung einsetzen würden, wenn Castro sterben sollte.


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WebReporter: ben82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zeit, Bruder, Macht, Kuba, Fidel Castro, Raúl
Quelle: www.cnn.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2006 03:58 Uhr von ben82
 
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Ich hoffe, dass ich alles richtig übersetzt habe.
Bei Fehlern, bitte darauf aufmerksam machen, dann korrigiere ich das.
---

@topic:
Nunja, seit 59 an der Macht ... geht eine Ära (auch wenn sie nicht so der Knaller ist/war) zu Ende?
Man wird sehen, was die - eventuell schon nahe - Zukunft bringt.
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01.08.2006 10:32 Uhr von Lonni
 
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Wie schon bemerkt: Der „Knaller“ war die Regierung sicher nicht. Habe mich jedoch in Kuba (nicht nur im Hotel) sowie in anderen Karibikstaaten umgesehen. Eins muss man bei allem schlechtem lassen. Ich habe wenige in Blechhütten (wie anders üblich) wohnen gesehen. Schulbildung sowie ärztliche Versorgung ist in Kuba üblich. Nach der Ära Castro wird wohl ein anderer Wind herrschen und es wird wie überall werden. Die „Reichschweine“ und die Blechhüttenbewohner ohne Zähne im Mund und ohne Bildung. Kann man sehen wie man will. Was ist jetzt besser.
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01.08.2006 10:44 Uhr von realfortran
 
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hoffentlich macht er`s noch`n weile, ich würd`s ihm gönnen, wie schon gesagt und selbst gesehn, in keinem karibikstaat geht es den menschen besser...
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01.08.2006 10:47 Uhr von horror1
 
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selbst: wenn leute in blechhütten leben würden,wäre das kein zeichen das die diktatur dafür verantwortlich wäre.
schon mal in den usa die armen gesehen?
und das ist das reichste land der erde.
wie kann es sein das in einem reichen land armut wie in der dritten welt herrscht?
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01.08.2006 11:04 Uhr von Lonni
 
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Am besten: Die „Befreier“ USA übernehmen den kleinen Staat. Dann können wie früher üblich die Bonzen zum fick… rüber fahren und den Rest als Sklaven wieder aufs Feld schicken. Ach ja. Öl gibt es ja auch noch zu holen. Ich denke die freuen sich schon richtig auf die Marktwirtschaft. Die haben zwar nicht viel. Aber dass was sie haben nimmt ihnen keiner weg. Und darauf sind die Kubaner stolz.
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01.08.2006 11:09 Uhr von gabbagandalf
 
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auch wenn: es kein perfektes beispiel für demokratie und menschenrechte ist, kann man da wohl besser alt werden als an vielen anderen orten. Außerdem wäre die wirtschaftliche Lage bedeutend besser wenn die USA nicht ihr, von der UNO als gegen die Menschenrechte verurteilte, Handelsembargo verhängt hätten.

Zu Castro selbst er hätte sein Amt viel früher abgeben sollen und die KP hätte einen neuen Vorsitzenden ernannt, dann wäre nicht nur in Kuba als Held gefeiert worden und nicht als diktator verpönt.
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01.08.2006 11:34 Uhr von Curse
 
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@ gabbagandalf: Informier dich mal über Geschichte, dann weisst du, wieso es dieses Embargo gibt.
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01.08.2006 11:55 Uhr von maki
 
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Wieso es dieses Embargo gibt? Hmmm...
*grübel*

Massenvernichtungswaffeln?
Urananreicherung?
"Demokratie" einprügeln?

Oder nicht doch einfach nur, weil die Bacardischweine zu viel Macht in Teufels Heimat haben und ihren alten Ausbeuterstatus zurückhaben wollen...?
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01.08.2006 13:13 Uhr von johagle
 
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Curse: <<<<Informier dich mal über Geschichte, dann weisst du, wieso es dieses Embargo gibt.>>>

Ach bitte curse... erklär uns die Welt...

@maki

<<<Massenvernichtungswaffeln?>>>

Klar.. es geht um die chemischen Gifte die in kubanischen Zigarren die ganze Welt verpesten! Schau dir einfach die Raucher von dem Zeug an! Beispiel Schwarzenegger... ganzes Gehirn zerfressen!

<<<Oder nicht doch einfach nur, weil die Bacardischweine zu viel Macht in Teufels Heimat haben und ihren alten Ausbeuterstatus zurückhaben wollen...?>>>

LOL... nene... das siehst du falsch! Guantánamo Bay platzt aus allen Nähten ... man muss expandieren den das Geschäft mit der „Umerziehung“ blüht! Und in dem Zusammenhang kann man dann gleich die Billig-Bordelle wieder eröffnen die dieser Castro unverschämterweise einfach geschlossen hat!
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01.08.2006 14:30 Uhr von maki
 
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Asche auf mein Haupt :-): Ja, die bösen Cohibas (und deren Lungentorpedoschwestern) hatte ich glattweg vergessen...

Curse faselt bestimmt von den US-Atomwaffen, die irgendwann mal in der Türkei stationiert wurden - hab bis heute nicht begriffen, warum man dafür Kuba an die Eier wollte. ;-)

Bisschen Offtopic, ich weiss, aber die Frage stellt sich mir schon lange: Hiess die "Schweinebucht" eigentlich schon immer so oder wurde die freundlicherweise nach den CIAnführern des damaligen Desasters benannt? ;-)

Kriegt man übrigens gleich wieder das Grosse Kotzen, wenn man sich mal kurz zu Wikipedia verirrt ( http://de.wikipedia.org/... )

Zitat1: "Am 17. Februar 1961 fragte Kennedy seine Berater, ob man „den Sturz Castros mit Waffenlieferungen in Verbindung“ bringen könnte. „Könnte man nicht behaupten, das eigentliche Angriffsziel wären moderne Düsenbomber und Raketen, die Amerikas Sicherheit bedrohten?“ (zit. nach B. Greiner. Kuba-Krise)"

Zitat2: "Zur Vorbereitung der Invasion bombardierten am 15. April 1961 amerikanische B-26-Flugzeuge drei kubanische Flugplätze. Die Bomber waren mit kubanischen Hoheitszeichen versehen worden und sollten den Anschein einer Gegenrevolution erwecken."
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01.08.2006 14:50 Uhr von Rhicey
 
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@ Æshættr: Ich verstehe nicht wie man den Kerl auch noch so preisen kann. Klar, die USA sind hier ganz sicher nicht das leuchtende Vorbild (in so vieler... in fast jeder Hinsicht).

Aber Castro, der sich seit jahren zwangsmäßig an der Macht hält? Und wird er jetzt krank / muss operiert werden, gibt er die Macht mal eben an seinen Bruder ab.

Wo da irgendeine Vorbildfunktion von diesen Quasi-Diktatoren ist, mögchte ich wirklich mal wissen.
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01.08.2006 15:07 Uhr von maki
 
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Wie sagte Birne immer so schön? "Entscheidend ist, was unten rauskommt" - oder so ähnlich...

Scheiss auf Diktatur oder Regierungsschef auf Lebenszeit, entscheidend ist, wie es den Menschen geht, und durchschnittlich gesehn leben die Kubaner besser als Bush seine Untertanen.
Das bezieht sich nicht auf materielle Werte, sondern auf Lebensqualität, bevor jetzt irgendein Arsch die durchschnittlichen Geldvermögen der kapitalistischen Länder ins Spiel bringt.
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01.08.2006 15:48 Uhr von Rhicey
 
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@ Maki: Wieso immer nur die wohl miserabelste "Demokratie", sprich die USA, zum Vergleich?

Hier in Europa sind eine Menge netter Länder, in denen auch nicht alles supertoll ist, aber um Längen besser als in einer sich für den Urlaub gerade noch eignenden Inseldiktatur. Überraschung - wir leben mitten in einem!

Und weiterhin - wenn man die persönliche Freiheit der Menschen betrachtet, dann leben die Menschen in Kuba nicht soooo toll. Man darf die Insel ja nichtmal verlassen, wenn man will! Was unterm Strich also rauskommt, it vielleicht besser als in anderen Ländern - aber da ist ganz sicher mehr drin, auch und insbesondere ohne Castro.
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01.08.2006 15:49 Uhr von Lienna
 
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unverständlich: finde ich hier die Sympatien für Castro.

Zu den News, leider wird/würde sich auch durch komplette Übergabe an den Bruder Raul in dem Land nichts ändern. Die Menschen tun mir Leid.
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01.08.2006 16:06 Uhr von johagle
 
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Lienna: <<<unverständlich finde ich hier die Sympatien für Castro.>>>

Kann ja sein das du das nicht begreifst... aber genau das ist der Grund warum er sich seit über 40 Jahren an der Macht hält ohne mit Panzerlimousinen durchs Land zu bewegen... ER IST BELIEBT ... auch bei uns und trotz der Hetze... und das kann man von unseren Politikern nicht behaupten! Und... er hat keine Aufsichtsratsposten sondern lebt nur für seinen Traum.
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01.08.2006 16:10 Uhr von realfortran
 
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möglichkeiten: es gibt nicht viel möglichkeiten, was aus dem land wird, wenn er denn endgültig abtritt, entweder es wird dort bald aussehen wie in haiti, oder die usa freun sich über eine größere gefängnisinsel.....
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01.08.2006 16:31 Uhr von Lonni
 
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@Lienna: Sicher haben es die Menschen unter einer Diktatur nicht immer leicht. Ich war damals mir unter den ersten, die 1989 auf der Straße waren. Und glaube mir. Es gibt nicht nur einen Tag im Jahr, wo ich dies bereue...

Den Menschen das Weiße aus den Augen genommen. Für ein Leben in Freiheit.Hinterher ist man immer schlauer.
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01.08.2006 21:23 Uhr von johagle
 
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Lonni: darf ich deinen Beitrag ausschneiden und an die Wand hängen? :-)
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01.08.2006 21:58 Uhr von Lienna
 
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@johagle: ich glaube Du lebst in einer anderen Welt oder?

"aber genau das ist der Grund warum er sich seit über 40 Jahren an der Macht hält ohne mit Panzerlimousinen durchs Land zu bewegen... ER IST BELIEBT "

vielleicht, aber nuuur vielleicht könnte es auch daran liegen, dass Widerstände sofort im Keim erstickt werden, in Form von Inhaftierungen o.ä.?
Denk mal drüber nach!

@Lonni
dann kannst Du - logisch gedacht - Castro nicht "beliebt" finden.
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01.08.2006 22:44 Uhr von johagle
 
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Lienna: <<<vielleicht, aber nuuur vielleicht könnte es auch daran liegen, dass Widerstände sofort im Keim erstickt werden, in Form von Inhaftierungen o.ä.?>>>

Ach was? Und du meinst die kommen dann in KZs wie Guantanamo? Dort wo die Amis ihre Kritiker inhaftieren? Nur Bush lässt die Kanaldeckel zuschweissen und das Volk von den Fenstern vertreiben! Kann es sein das DU in einer anderen Welt lebst?

Natürlich treibt dieses kleine Dorf in Gallien den Römern die Zornesröte auf die Stirn... ist es doch die letzte moralische Opposition die es in der Welt gibt. Eine Opposition die zeigt, dass ein anderes Leben ausserhalb von Gier und Habsucht möglich- und KEINESWEGS zum Scheitern verurteilt ist!

Es ist auch durchaus möglich das Politiker das Volk vertreten und nicht die Firmen die sie bestechen. All das ist ein Virus der Amiland schon an den Rand der Existenz getrieben hat aber immer noch lebt.
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02.08.2006 04:03 Uhr von Lienna
 
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johagle: ich bin keinesfalls pro-USA eingestellt, wohl eher das Gegenteil ist der Fall. Aber mein erster Gedanke gilt nunmal dem Volk. Das Andersdenkende nicht geduldet werden ist ja nunmal keine Erfindung meinerseits. Und er hätte das Volk auch ohne diese Unterdrückung hinter sich, schließlich haben alle dasselbe Ziel, die Unabhängigkeit.
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02.08.2006 08:32 Uhr von johagle
 
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@Lienna: <<<Aber mein erster Gedanke gilt nunmal dem Volk. >>>

…. womit du dich deutlich auch von unseren Politikern unterscheidest.

Amerika war natürlich nur ein Extrembeispiel… genauso gut hätte ich Deutschland nehmen können. Versuch mit einem KPD- oder NPD-Mitgliedsausweis in den Öffentlichen Dienst zu kommen! Schon wirst du sehen, das unsere Meinungsfreiheit auch ihre Grenzen hat! Du bist nur solange ungefährlich, solange du die Macht des Kapitals nicht berührst… nur sooo weit! JEDES System der Welt lässt dir soviel Meinung zu, bist du seine Existenz gefährdest... und so ist es auch in Kuba! Als die Grünen Fundis in den 80ern im Bundestag auftauchten war das Geschrei zuerst gross… da war von Problemen mit der Verfassung und der Geheimhaltung die Rede ….erst als sich herauskristallisierte, das sie nach und nach durch die Realos ersetzt wurden und somit bestechliche Vertreter der Bio- und Ökoindustrie in den Bundestag einzogen waren sie kontrollierbar!

Nette Geschichte die sich alle paar Jahre wiederholt ist, das Castro damit droht alle Systemkritiker und Wirtschaftsflüchtlinge, Richtung Amiland zu entlassen, wenn die Amis wieder mal zu aggressiv werden… aber das ist wohl nicht im Sinne der Amis. Danach ist meistens monatelange Stille.

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