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Libanon: Israel bombardiert trotz Waffenstillstand weiter

Trotz dem vereinbarten Waffenstillstand im Libanon schreiten die Kämpfe stetig fort. Wegen der Untersuchung des folgeschweren Angriffs auf die Stadt Kana, sollte Israels Offensive für 48 Stunden eingestellt werden.

Nach Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Olmert müssen die Angriffe jedoch so lange fortgesetzt werden, bis die radikal-islamische Hisbollah ihre Raketenangriffe eingestellt hat und die beiden entführten israelischen Soldaten freilässt.


WebReporter: Jonnnas
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Waffe, Libanon
Quelle: focus.msn.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2006 08:34 Uhr von Krusinator
 
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Olmert: hat recht, es kann nicht angehen, dass das isralische Volk aufhören soll sich zu verteidigen, nur weil sich die Terroristen unter den Leuten verstecken. Die Hisbollah muss ausgerottet werden.
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01.08.2006 08:48 Uhr von Madmandan
 
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@krusi: "ausgerottet"? klingt hart. vor allem, wenn man die konsequenz deiner Ausrottungsforderungen bedenkt.

denn die ist die ausrottung des libanesischen volkes.
und völkermord zur selbstverteidigung? interessante strategie. nur leider illegal, verachtenswert und moralisch das allerletzte. aber wenn deine meinung auch die meinung der machthabenden israelis ist, dann kann ich mir denken, wieso die die UN bombardiert haben. die steht bei völkermorden etwas im weg.

Mad
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01.08.2006 08:48 Uhr von the dreamer
 
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richtiig! ES muss endlich aufhören. Aber sicherlich kommen gleich ein paar komentare ein, die die Israllis als heimtückische Mörder bezeichnen. das weiss ich jetzt schon.
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01.08.2006 09:09 Uhr von Jonnnas
 
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Jonas: Hilo
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01.08.2006 09:11 Uhr von Madmandan
 
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@dreamer: wenn du mit "die israelis" deren soldaten im libanon meinst, dann muss ich dir leider sagen... es sind mörder. mörder von terroristen, aber dennoch mörder.
und auch mörder von unschuldigen männern (unter anderem un-soldaten), frauen und kindern, sowie bombardierer von hilfskovois und flüchtlingsrouten.

die israelische führungsebene stellt sich also als genau so verkommen heraus wie die, die sie bekämpfen wollen.

Mad
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01.08.2006 09:24 Uhr von the dreamer
 
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naja: wenn du es von diesem Standpunkt aus betrachtest sind dann alle Soldaten, die im Krieg sind oder waren, MÖRDER. Doch du solltest auch bedenken, dass diese Soldaten die Befehle befolgen, die leider in den meisten Fällen von den Politikern beeinflusst sind.
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01.08.2006 09:32 Uhr von Madmandan
 
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@dreamer: nun ja. ein mörder, der sich von anderen zum mord anstiften lässt, ist deiner meinung nach also kein mörder? natürlich sind hier auch die verantwortlichen zu verurteilen. aber wenn man bereitwillig einem befehl folgt, auf einen un-stützpunkt zu schießen, weil es einem befohlen wurde, dann kann man sich nicht aus der verantwortung nehmen. oder kann man bei der israelischen armee nicht kündigen?

die sache sähe natürlich anders aus, wenn die soldaten nicht wissen auf wen oder was sie da gerade schießen. aber das dürfte bei der bombardierung von wohngebieten nicht der fall sein.

Natürlich gilt das Gesagte für beide Seiten. Steck die Verantwortlichen aus Israel und die Verantwortliche nder Hamas/Hisbollah und Konsorten in einen großen Sack und hau mitm Knüppel drauf. Du triffst immer den richtigen, denn alle haben Blut von Zivilisten an ihren Händen, und das nicht zu knapp.

Mad
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01.08.2006 09:42 Uhr von Generalstreik
 
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dreamer: Kleiner Tipp. Blätter mal in der Genfer Konvention und der Haager Landkriegsordnung. Hier wird ausdrücklich festgestellt dass verbrecherische Befehle, die gegen jedes Kriegs- und Menschenrecht verstossen, von den jeweiligen Soldaten nicht ausgeführt werden müssen.
Falls du jetzt fragst was verbrecherische Befehle seien, so nenne ich beispielsweise den Einsatz von Giftgas (wie von der BBC vor 3 Jahren recherchiert) oder das bewußte Beschiessen von UN-Posten und Flüchtlingskonvois.

Eine nachträgliche Verteidigung der Soldaten, nur Befehle ausgeführt zu haben, schützt sie vor keinem künftigen Kriegsverbrecherprozess. Dies bildete u.a. die Grundlage für Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher.

Du hörst schon richtig, nach geltendem Kriegsrecht müssten Soldaten diese solche Taten begehen vor das UN-Kriegsverbrechertribunal gestellt werden. Wen wunderts das die USA dieses Gremium nicht anerkennen und eine Auslieferung amerikanischer Soldaten verbieten. Wie es mit Israel aussieht entzieht sich meiner Kenntnis. Dies bezieht sich natürlich auf reguläre Armeen, die Hisbollah ist ja da eher eine paramilitärische Gruppierung. Schwer zu sagen wie der beizukommen ist. Aber für reguläre Armeen, wie der Israels bspw. gilt Kriegs-u. Völkerrecht. Punkt.
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01.08.2006 10:00 Uhr von the dreamer
 
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@Generalstreik: sicher ist nur eins, dass das Blutvergiessen weiter geht bis eine der beiden Parteien entweder aufgibt, was eher unwahrscheinich ist oder die Hisbolah zerschlagen wird, was ebenfalls sehr schwierig sein müsste, denn wenn soviele zivilisten sterben steigt die Wut des Volkes auf den Besatzer und mit ihr der Wille die Hisbolah zu unterstützen. In einem muss ich dir zustimmen, die Kriegsverbrechen müssen mit harter Hand bestrafft werden. Doch es bringt nichts wenn die UN diesen Krieg einfach beendet, denn keine der Parteien wird sich das Blutvergiessen gefallen lassen, so traurig das auch ist, wird wohl keiner die Vergangenheit auf sich ruhen lassen und das Blut fliesst auch weiterhin in Strömen
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01.08.2006 10:05 Uhr von the dreamer
 
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ach und noch was: Es ist leider an der Tagesordnung, dass die USA und viele andere, sich nicht an die Spielregeln halten. Damit meine ich die Genver-konferenz( Verordnung)
Und der UN sind leider öfters die Hände gebunden.
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01.08.2006 10:14 Uhr von Generalstreik
 
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dreamer: Tja, leider habe ich auch keine absolute Lösung für den Konflikt in Nahost. Aber sicher ist eines. Bewegen müssen sich beide Seiten. Wenn beide Seiten auf ihren jeweiligen Standpunkt beharren und nur darauf warten das der andere den ersten Schritt macht, dann wird dort niemals Ruhe einkehren.

Letztendlich sollten beide Seiten akzeptieren, das Israelis und Araber dort gemeinsam in der Region leben. Man muß sich eben damit abfinden und das beste aus der Situation machen, auch wenn man seinen Nachbarn nicht mag. So etwas nennt man dann Koexistenz.

Verlierer sind schon seit eh und je die einfachen Bürgern auf deren Rücken solche Konflikte ausgetragen werden. Erst werden Israelis und Araber ideologisch gegeneinander aufgehetzt und dann dürfen sie auch noch die Zeche in Form von Steuergeldern und ihrem Blut bezahlen.
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01.08.2006 10:51 Uhr von the dreamer
 
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@Generalstreik: Ich stimme dir zu und mehr braucht es gar nicht gesagt zu werden
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01.08.2006 11:54 Uhr von souljam
 
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bomben überall: wo sol das noch hinführen wenn ich hier schreibe was mal tun sollte dann bin ich nicht besser als die den krieg führen aber mir wär danach oder einfach die politiker in den ring sollen die es doch unter sich ausmachen meint ihr nicht
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01.08.2006 14:19 Uhr von jesse_james
 
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@the dreamer: "Doch du solltest auch bedenken, dass diese Soldaten die Befehle befolgen, die leider in den meisten Fällen von den Politikern beeinflusst sind."

Das würde doch unterstellen das eine Armee ein Kasperletheater wäre, wo jeder hinkönne ohne sich zuvor Gedanken darüber gemacht zu haben was es bedeutet SOLDAT zu werden.


Jeder der in eine Armee eintritt, weiß das er Befehle befolgen muss auch welche die ihm nicht gefallen werden, selbst wenn diese Befehle den Konventionen entsprechen.


Wer das nicht tun will, wird kein Armeeangehöriger !!!


Nur dort wo Wehrpflicht gilt, haben viele keine Chance dem Armeedienst zu entkommen.
Aber in jeder anderen Armee, bzw. in jedem anderen Armeeteil wo es Berufssoldaten gibt, IST KLAR was es heißt, was es bedeutet, Soldat zu sein !!!

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