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Doping-Skandal: Offenbar erhebliche deutsche Beteiligung

Die spanische Zeitung "El País" berichtet unter Berufung auf Polizeiinformationen, dass der Doping-Arzt Fuentes eine bestimmte EPO-Variante von einem Arzt aus einem deutschen Krankenhaus bezogen haben soll.

Dieses Präparat soll nicht nachweisbar sein. Angeblich ist Fuentes Kopf eines Netzwerks, das den europäischen Dopingmarkt beherrscht. Er soll nach seiner Verhaftung seinen Abnehmern geraten haben, ihre "Behandlung" in Deutschland fortzusetzen.

Ermittelt werde auch gegen Floyd Landis, der nach Aussagen von Teammitgliedern statt zum Rennen in Amsterdam nach Deutschland gereist sei - möglicherweise, um sich mit dem betreffenden Arzt zu treffen.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Skandal, Doping, Beteiligung
Quelle: portale.web.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2006 22:23 Uhr von mercator
 
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Wieso sollten auch ausgerechnet die Deutschen mit ihrer hoch entwickelten Medizin und Pharmaindustrie nicht vom allgemeinen Dopingkuchen essen wollen - es ist halt ein Millionengeschäft!
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01.08.2006 09:06 Uhr von Cybertronic
 
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Die sollen doch: endlich alle Dopingmitel zulassen, wer sich physisch eben kaputt spielen will, für einen neuen Weltrekord, dann bitteschön. Hauptsache neuer Rekord und wenn einer drauf geht, dann hat die BILD auch noch was davon und der Zuschauer findet es unterhaltsam *g*
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01.08.2006 09:35 Uhr von DerFrischi
 
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Ist doch gut: so kommt ein wenig Geld nach Deutschland. Wenn ein Sportler meint, er müsse sich dopen, dann doch bitte bei deutschen Ärzten ;-)

Nee mal ehrlich, diese ganze Doping-Geschichte nimmt langsam überhand. Einerseits würd ich schon sagen, man sollte das Doping erlauben, dann können die ganzen Deppen sich gern zu Tode dopen. Aber den wirklich fairen Fahrern gegenüber (die gibt es mit Sicherheit) wäre das nicht gerecht.

Andere Lösung wär abolut konsequente Strafen gegen dopenede Fahrer auszusprechen. Wer einmal gedopt ist, ist raus aus der Tour...für immer. Jeder Fahrer wird jedes Rennen getestet. Und wenn die Fahrer wieder rumheulen und streiken...sie haben es nunmal nicht anders gewollt. Noch einen Doping-Skandal würde die Tour nicht überstehen.
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01.08.2006 09:40 Uhr von Toyah42
 
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Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen: wer dopt sollte den Rest seines Lebens an keinem sportlichen Wettbewerb mehr teilnehmen dürfen.
Egal, welche Disziplin es betrifft.
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01.08.2006 09:43 Uhr von grimpi
 
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wenn alle dopen: dann ist es ja wieder fair unter den fahrern ;-)
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01.08.2006 09:48 Uhr von zenon
 
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@Autor: So ein Millionengeschäft? Pharmaindustrie, hä?
Ich sehe du hast richtig Ahnung...

Wenn du nur ein bißchen um diese Affäre Bescheid wüßtest hättest du das nicht als große Marktlücke gesehen.
Im ARD Brennpunkt Bericht am Tag des bekannt gewordenen Skandals um Landis wurde von verhältnismäßig geringen Summen für den Arzt berichtet.
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01.08.2006 10:09 Uhr von Garviel
 
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@zenon: Erstens macht Kleinvieh auch Mist, und zweitens gibt´s die große Kohle nicht für den behandelnden Arzt, sondern für die Mittelchen selbst. Insofern ist das schon ´n ganz hübscher Batzen Geld, der auf diese Weise bei Bayer&Co. landet...
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01.08.2006 10:13 Uhr von zenon
 
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@Garviel: Dann zeig doch mal auf wie - ich kann auch unbegründete Behauptungen aufstellen und das bleiben sie auch bis du mich eines Besseren belehrt hast...

Belehr mich!
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01.08.2006 10:21 Uhr von Tyfoon
 
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Ich bin auch der Meinung: dass jeder Teilnehmer darauf überprüft werden müsste und bei einem positiven Ergebnis der Ausschluß desjenigen erfolgen sollte, und das ganze sollte konsequent durchgezogen werden.
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01.08.2006 11:11 Uhr von G4llardo
 
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Gallardo: Ja ich teile die Meinung des Autors, doch müssen Gesetze verabschieded werden, die Doping hart bestrafen.
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01.08.2006 11:17 Uhr von DarkMajesty
 
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war doch klar: das wesendlich mehr leute da drin stecken als bekannt ist. die meisten bekommen die einfach nicht.
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01.08.2006 12:49 Uhr von Garviel
 
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@zenon: Was willst du eigentlich? `ne Quittung dafür, wieviel eine Packung anabole Steroide plus eine Flasche zur Verschleierung selbiger kostet? Da muss ich dich enttäuschen. Da ich leider nicht mit drin im Sumpf stecke, kann ich dir auch nicht sagen, wieviel du für die einzelnen Mittelchen bezahlen musst - aber dass Medikamente umso teurer sind, je illegaler ihre Anwendung ist, sollte selbst dir eingängig sein.
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01.08.2006 13:15 Uhr von mercator
 
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@Zenon: Du aber bist der absolute Durchblicker - nachdem du einmal ferngesehen hast...
Lesen bildet - ich habe nicht von dem einzelnen Arzt gesprochen, sondern von der Pharmaindustrie, denn irgendjemand stellt die Präparate ja wohl her - oder meinst du, Jan Ullrich, Renato Basso, Floyd Landis, Justin Gatlin, die Gewichtheber usw. brauen sich ihr Zeug in ihrem privaten Kellerlabor zusammen? Profisport ist schon längst ein Millionengeschäft, an dem die Pharmaindustrie reichlich mitverdient. Aber sicher haben deiner Meinung nach auch die Leute vom ZDF (oder ist für dich nur die ARD seriös?) keine Ahnung, wenn sie sagen, dass sie überlegen, die Tour de France nicht mehr zu übertragen, weil sie kein Geld mehr für eine Pharma-Leistungsschau ausgeben wollen?
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01.08.2006 13:24 Uhr von ba-seele
 
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ich kapier nicht: wiso nicht bei jedem sportlichen ereignis ALLE sportler getestet werden. das schafft arbeitsplätze und die doper sind von vornerein RAUS. dann kann man sich die dämliche diskussion anschließend auch sparen.
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01.08.2006 13:47 Uhr von Kampfpudel
 
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@zenon: Ich denke mal, daß die behandelnden Ärzte nicht nur ihr Grundhonorar verdienen, sondern auch direkt an den Erfolgen und Prämien des Sportlers beteiligt sind, da sie dessen Sieg durch genau auf den Sportler abgestimmtes, nicht nachweisbares Doping überhaupt erst möglich machen.
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01.08.2006 14:49 Uhr von vsd33
 
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Das AUS für den Radsport: Sollte sich in den Köpfen der Sportler (nicht der Ärzte, Trainer usw.) nicht bald ein Umdenken einstellen, wird dieser Sport sich nie wieder von den schlechten Schlagzeilen erholen.
Es gehört jede (auch noch so geringe) Substanz verboten. Was zählen muß, ist nur der Körper alleine ohne jegliche Hilfsmittel.
Wenn sich dies nicht im Sport durchsetzt, wird es noch viele andere Sportarten geben, die als unsauber entlarvt werden.
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01.08.2006 14:52 Uhr von ciaoextra
 
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Doping: mit Drogenmißbrauch und Drogenhandel gleichstellen und so dann auch rechtlich die Chance haben, an die Hintermänner (Ärzte, Pharma-Industrie) zu gelangen und diese als Drogendealer zu bestrafen.

Außerdem sollte jeder überführte Dopingsünder wegen Betrugs angezeigt und auf Lebenszeit der Teilnahme an Wettbewerbe verboten werden.
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01.08.2006 15:04 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@ ciaoextra: > mit Drogenmißbrauch und Drogenhandel gleichstellen und so dann auch rechtlich die Chance haben, an die Hintermänner (Ärzte, Pharma-Industrie) zu gelangen und diese als Drogendealer zu bestrafen. <

Wie soll das gehen ? Auf der Liste mit verbotenen Substancen stehen auch Mittel die z.b. in Hustensaft oder ähnlichem enthalten sind. Soll die Herstellung dann Verboten werden ? Apotheker und Arzt ab in den Knast?

Und bei unserer Pharma-Lobby brauchst du dir eh keine Gedanken machen, dass jemals ein Gesetzt gegen die Herstellung in Kraft treten wird.
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01.08.2006 22:15 Uhr von quansuey
 
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Wenn doch nur bei HIV und Krebs: genau so intensiv geforscht werden würde wie bei Mitteln, die das menschliche Leistungsvermögen beeinflussen und nicht nachzuweisen sind!! Aber Sponsoren und die grossen Gelder der Werbung sind eben verlockend.
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03.08.2006 10:47 Uhr von mercator
 
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@quansuey: Der Beitrag war wohl eben schnell aus der Hüfte geschossen. Die Etats für AIDS-und Krebsforschung nehmen bei den Pharmafirmen einen Spitzenplatz ein - nicht weil die Firmen so edel und menschenfreundlich sind, sondern weil etwa ein Impfstoff gegen AIDS oder eine Breitbandtherapie gegen Krebs ein Milliardengeschäft werden könnten.

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