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Studie zeigt: Brutale Computerspiele bewirken Desensibilisierung gegen Gewalt

Computerspiele, die mit Gewalt und Aggression arbeiten, bewirken eine Abstumpfung gegenüber Gewalt. Sie scheinen auch dazu beizutragen, dass Spieler mit Gewalt etwas Positives verbinden. Das zeigt eine Studie amerikanischer Psychologen.

250 Studenten nahmen an der Studie teil. Ein Teil der Probanden spielte ein Spiel mit aggressivem Inhalt, der andere Teil versuchte sich an harmlosen Vidospielen. Vorher wurden Werte wie Puls und elektrischer Hautwiderstand gemessen.

Danach sahen alle ein Video mit Sequenzen aus Polizeibildern, Gerichtssälen, Schießereien und Kampfszenen. Auch hierbei wurden die Werte gemessen. Die Reaktionen waren deutlich geringer bei denen, die zuvor ein Spiel mit aggressivem Inhalt spielten.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Computer, Gewalt, Computerspiel, Brutal
Quelle: www.wissenschaft.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2006 15:15 Uhr von Thothema
 
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Ist das nicht schon längst untersucht? Wundert mich, dass erst jetzt so eine Studie durchgeführt wurde. Und es scheint mir auch nicht notwendig. Der gesunde Menschenverstand reicht, um so eine Auswirkung zumindest bei vielen der SpielerInnen ahnen zu können.
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31.07.2006 15:58 Uhr von jesusschmidt
 
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totaler unfug. was soll diese studie bewirken? letztendlich geht es nur darum spieler von shootern und ähnlichem zu diskreditieren.

wieso sollen eigentlich die ballerspieler desensibilisiert sein, wenn sie stärker auf die gewaltbilder reagieren als die teletubbie-fraktion. der dritte absatz sagt doch genau das gegenteil.
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31.07.2006 16:17 Uhr von Enny
 
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traue keiner Studie: Traue keiner Studie die du nicht selber gefälscht hast. Nicht wahr ?
Das eine ist nur ein Spiel. Das andere aber ist die Realität.
Beides kann man nicht auf eine Stufe stellen.
Das wird aber immer wieder versucht.
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31.07.2006 16:24 Uhr von Gucky
 
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Uralter Quark

denn solche Studien gibt es schon seit Jahren. Außerdem sind solche Untersuchungen nicht geeignet, um eine Langzeit beeinflussung festzustellen. Es ist doch logisch, dass wir nach einem Film mit Happy-End glücklich aus dem Kino gehen oder nach einem Actionfilm erstmal selbst die Bäume aus dem Boden reißen könnten.

Es ist schon erstaunlich mit welchen einfachen Mitteln hier Manipulation betrieben wird...
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31.07.2006 16:29 Uhr von Kid Rob
 
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Interpretationssache!! Man kann in dieses Ergebniss hineininterpretieren was man will, Desensibilisierung oder nicht, das ist scheissegal.

Wenn einer ausrastet und Leute umbringen will, dann bestimmt nicht alleine durch Spiele, und die dann dafür verantwortlich zu machen ist wie den Soldaten zu bestrafen, der die Atombombe auf Nagasaki bzw Hiroshima geworfen hat.
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31.07.2006 17:08 Uhr von bannman
 
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Studie sagt nichts aus Und jetzt?
Haben sie weniger Herzklopfen gehabt, als sie ein Video sahen? Was sgat das aus?
Vielleicht bedeutet das ja das sie in einer realen Situation besonnener reagieren, weil sie nicht total am Rad drehen, und austicken.

Der Mensch kann auf vieles sensibilisiert werden.
Gift, Gewalt, Erregbarkeit usw.

Und tritt der gleiche Effekt nicht auch bei Gewaltfilmen auf? Beziehungsweise Nachrichten, in denen man Kriegsbilder sieht?
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31.07.2006 18:02 Uhr von ooo
 
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Computerspiele machen in aggresiv: Und werd das Gegenteil behauptet bekommt sofort eins aufs Maul!!!!
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31.07.2006 18:09 Uhr von Kid Rob
 
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@ooo: Ich glaube, das sollte jetzt witzig sein.
Aber sei dir bitte im klaren, das die Medien genau auf sowas draufspringen und dein übertriebenes Gehabe auf alle Spieler übertragen und so hinstellen, das das völlig normal sei...
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31.07.2006 18:16 Uhr von Borgir
 
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Kompletter Unsinn: Spiele haben damit nix zu tun. Genauso wie sie nix für irgendwelche durchgeknallten Amokschützen können. Früher hieß es , Heavy Metal sei verantwortlich für die GEwalt auf der Welt, heute sind es die Computerspiele. Es müssen eben immer Ausreden für des Menschen kranke auswüchse herhalten. Schlimm sowas.
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31.07.2006 18:45 Uhr von Inf_23
 
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Also ich glaube schon. Es wird ja nicht behauptet, dass Computerspiele für die Gewalttaten dieser Welt verantwortlich sind. Es wird nur gesagt, dass brutale Computerspiele die SENSIBILITÄT gegenüber brutale Szenen schwächt genauso wie es brutale Filme auch tun.
Ich glaube sehr wohl daran, dass Menschen die oft und lange brutale Spiele spielen durchaus in der Gefahr sind, dass ihre Hemmschwelle gegenüber Gewalt sinkt. Wenn noch andere Faktoren dazukommen, dann können labile Menschen eine Gefahr für sich und andere darstellen. Vor allem bei Kindern können die Spiele einen grossen Einfluss haben. Wer ins Erwachsenenalter gekommen ist wird auch nicht mehr beeinflussbar sein.
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31.07.2006 18:53 Uhr von gabbagandalf
 
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also: ich glaube nicht das Computerspiele da eine große rolle spielen, da kein spiel egal wie gut dir grafik ist es real erscheinen lässt.

Eine bedeutend größere Rolle spielen denke ich Filme wie Saw oder Hostel.
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31.07.2006 19:01 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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@jesusschmidt: Ich glaube, du hast die News bzw. den dritten Absatz nicht verstanden.

@bannman:
"Und tritt der gleiche Effekt nicht auch bei Gewaltfilmen auf? Beziehungsweise Nachrichten, in denen man Kriegsbilder sieht?"

Ich kann nur für mich sprechen, aber meine psychische, wie körperliche Reaktion auf Kriegsbilder aus den Nachrichten und Gewaltszenarien aus PC-Spielen ist definitv unterschiedlich. Sie muss im Grunde genommen zwangsläufig bei jedem verschieden sein, weil man bei Shootern selber interagiert und bei Videos eben nicht.

Ich halte eine Verteufelung von Shootern für ebenso sinnlos wie viele andere. Allerdings halte ich es ebenso für falsch und dumm, jegliche "Kritik" an Shootern abzuwehren bzw. zu ignorieren. Das Maß ist das was zählt.
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31.07.2006 19:10 Uhr von Teppichratte
 
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Überflüssige Studie, die eigentlich auch jede Diskussion überflüssig macht, die die spielen wird man eh nicht überzeugen, und die andern spielen ja nicht.
Selbst wenn die Studie stimmen sollte, es würde sich nichts ändern, den Verkauf könnte man zwar verbieten, läßt sich aber nicht unterbinden, außerdem ist da viel zu viel Kohle im Spiel als dass man das verhindern könnte.

Also kann man nur versuchen, Kinder so zu erziehen, dass sie den Mist gar nicht erst brauchen.
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31.07.2006 23:00 Uhr von ika
 
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oh echt? dann sollten wir sowas wie ne altersbegrenzung einführen.. ach halt.. haben wir ja schon ..

*gähn*
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01.08.2006 00:37 Uhr von Detti1
 
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Schwachsinn: Dann sollte man erwähnen, das die Tageschau auch Abstumpft.
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01.08.2006 00:49 Uhr von Helga 38
 
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Diese Argumentation benutzen doch auch Pädophile: Auch die "armen" Pädophilen behaupten doch immer, dass ihre Sammel-Leidenschaft von Kinder-Pornos nur dazu dient, die eigenen Gelüste "harmlos" zu befriedigen. Ansonsten hat das ja überhaupt keine mentalen Auswirkungen.

Die gewalttätigen Ego-Shooter wurden übrigens ursprünglich von Militär-Psychologen mitentwickelt, um besonders friedliche und pazifistische Soldaten zu züchten, die in kritischen Situation zuerst nachdenken und nicht sofort mit antrainierten Reflexen reagieren.

Wie toll das gelungen ist, sieht man ja an den "modernen" US-Soldaten mit ihren Glanztaten in Abu Ghureib oder Guantanamo.
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01.08.2006 01:13 Uhr von Kid Rob
 
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Die meisten: die was gegen Shooter habe sind sowieso schon so alt, das sie den Sinn hinter dem Spiel eh nicht verstehen.
Genauso war das bei ihnen, als der Rock´n´Roll aufkam, heute sind´s halt Computerspiele.

...Geschichte wiederholt sich, manchmal halt nur mit anderen Fakten/Hintergründen...
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01.08.2006 08:36 Uhr von jesusschmidt
 
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@eL LOcO ANdi stimmt fast. nachdem ich die quelle gelesen habe, konnte ich den 3. absatz hier endlich verstehen. satzbau und ungünstiger zeilenumbruch versauen die möglichkeit, den satz zu verstehen. oder aber die nachricht wurde später editiert und ich habe sehr wohl das richtige gelesen. wäre ja auch nicht das erste mal. leider werden hier nachträgliche änderungen ja nicht gekennzeichnet...
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01.08.2006 09:03 Uhr von muro52
 
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@jesusschmidt: Zitat: letztendlich geht es nur darum spieler von shootern und ähnlichem zu diskreditieren.

Spieler von Shootern u.ä. diskreditieren sich selbst, da braucht es keinen anderen. Spiel also ruhig weiter.

Zitat: ... der dritte absatz sagt doch genau das gegenteil.

Selbst das vermagst du nicht zu erkennen. Der Adrenalinpegel steigt, wenn man etwas aufregended oder "geil" findet. Deshalb diese Reaktion.

Das das Ergebnis klar ist und auch nicht anders sein kann, muss doch jedem, der Denken kann, einleuchten. Jemand, der jahrelang Schmerz ausgesetzt ist, hat eine hörere Schmerztoleranz. Der Mensch GEWÖHNT sich - so einfach ist das. Die das leugnen, zeigen nur ihre "Dummheit".

Grüsse
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02.08.2006 12:27 Uhr von nester
 
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also wenn: man den testpersonen erst kriegs- und gewaltbiler aus dem altag gezeoigt hätte und sie dann gewaltspiele spielen lassen hätte wären sie für das im videospiel passierende sensibilisiert, oder etwa nicht? und dann wären ganz fix die nachrichtenerstattung an allem schuld. ich jedenfall bin schon kein stück mehr schockiert wenn mir im fehrnsehen bilder von toten und blutüberströmten aus dem irak/iran oder sonswoher gezeigt werden. man kann auch kaum noch mitfühlen wennn 3000 in 2 einstürzenden hochhäusern sterben oder 250.000 durch eine flutwelle. spiele gewaltätige spiele aber erst seit knapp 2 jahren. also erst nach diesen ganzen ereignissen...
das ist durch medien aller art alles so normalisierrt worden, dass es kaum jemanden stört. die maenge an gewalt die jeden tag auf der welt passiert ist doch eh nicht mehr aufzunehmen. und eigentlich ist es dann doch gut sensibilisiert zu sein, sonst würde hier doch jeder zweite nach einer viertel stunde tagesschau am rad drehen.
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02.08.2006 12:46 Uhr von Buster_
 
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Warum glaubt das keiner: Bei vielen Kommentaren habe ich den Eindruck man muss sich rechtfertigen.
Es gibt inzwischen mehrere Studien die einen Zusammenhang sehen. In allen wird aber auch erwähnt das nicht jeder der brutale Computerspiele konsumiert auch automatisch gewalttätig wird.

Ich war vor zwei Tagen mal wieder im Kino (15 Uhr Vorstellung), der Film war gem. FSK ab 12 freigegeben. Allerdings war mehr als die Hälfte der Zuschauer sicher unter 10 Jahren, zu einem großen Teil in Begleitung von Erwachsenen. Wenn Kinder schon in jüngsten Alter mit Gewalt konfrontiert werden, egal ob im Kino, durch Computerspiele oder im Internet, kann ich mir gut vorstellen das es zu einer Desensibilisierung gegen Gewalt kommen kann.
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02.08.2006 22:05 Uhr von swald
 
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jesusschmidt: "wieso sollen eigentlich die ballerspieler desensibilisiert sein, wenn sie stärker auf die gewaltbilder reagieren als die teletubbie-fraktion."

In der Nachricht steht es so:
"Die Reaktionen waren deutlich geringer bei denen, die zuvor ein Spiel mit aggressivem Inhalt spielten."
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03.08.2006 15:24 Uhr von bannman
 
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@Helga 38: Ich lach mich weg. Egoshooter wurden vom Millitär entwickelt... haha.
Und Sämtliche Weltraumballerein von der Nasa, um später mal gute Piloten zu haben.

Die Army ist erst sehr spät auf den Zug aufgesprungen. Ich glaube das war 2002 oder so.

Und wie kannst du Kinderpornografie mit Action-Spielen vergleichen?
Fehlt nur noch das du gleich den Nazi-Vergleich bringst.

Es bestreitet keiner, das so etwas desensibilisierend auf Bilder anderer Gewalt wirken kann, aber es ist einfach lächerlich,
1tens sowas auf Gewalt zu beziehen, die nicht virtuell stattfindet.
2tens Das auf Computerspiele zu beschränken.

Klar gibt es Spiele die sind widerlich & unmenschlich, aber das ist ein Bruchteil in der Gesamtheit, genau wie bei Filmen, Büchern, Zeitschriften und anderen Medien.

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