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USA: Ärmeren Jugendlichen wird der Internet-Zugang erschwert

Mit 410 zu nur 15 Gegenstimmen hat das US-Repräsentantenhaus vor wenigen Tagen ein Gesetz verabschiedet, das Minderjährigen, die auf öffentliche Zugänge angewiesen sind, den Zugang zu weiten Teilen des kommerziellen Netzes blockiert.

Es geht gegen die "Community-Websites" wie MySpace, aber auch gegen alle anderen, auf denen man Profile anlegen kann. Diese dürfen nun aus Kinderschutzgründen nicht mehr von öffentlich geförderten Terminals angewählt werden.

Das würde vor allem die Armen treffen, die über Schul- und Bibliotheksrechner surfen. Wie das praktisch funktionieren soll, steht nicht im "DOPA"-Gesetz, das sehr schlampig formuliert wurde, wie Fachleute sagen.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Internet, Jugend, Jugendliche, Zugang
Quelle: www.spiegel.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2006 14:34 Uhr von snickerman
 
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Erneut muss der Kinderschutz wegen einiger Pädophilen-Vorfälle dafür herhalten, das Internet stärker an die Kandare zu nehmen. Die Folgen (auch vielleicht für ssn?) sind noch gar nicht absehbar!
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31.07.2006 14:47 Uhr von Schwertträger
 
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Schritt für Schritt geht´s voran. Erst sind´s die Armen, die sich schlecht wehren können, denen bestimmte Seiten verwehrt werden, weil die Regierung ja genau weiss, was los wäre, wenn man jetzt schon auch Privathaushalte angehen würde.
Die geht man erst an, nachdem sich das in an den öffentlichen Zugängen als Normalität eingebürgert hat. Und dann auch genau mit dem Argument "das hat sich im öffentlichen Raum bewährt und da hat sich doch auch keiner beschwert, also setzen wir das jetzt auch für den privaten Rahmen um".
Anfänglich gibt´s dann noch Ausnahmen, um die Nörgler ruhigzustellen, und dann werden auch die Stück für Stück zugemacht.

Totalitarismus für Halbfortgeschrittene.
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31.07.2006 14:54 Uhr von realfortran
 
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damit geht die verdummung der eigenen bevölkerung in die nächste runde, armes amerika
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31.07.2006 18:18 Uhr von Borgir
 
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ein einfacher weg: die ärmeren schichten dumm zu halten und weiter mit einfachen mitteln blenden zu können. unfassbar was amerikaner alles mit sich machen lassen.
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02.08.2006 14:39 Uhr von HunterS.
 
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@ Borgir: ich weis ja nicht ob man dümmer wird, wenn man nicht auf MySpace surfen kann...

Ich sehe nur ein Problem in der schlampigen Formulierung, sodass das Gesetz ausgenutzt werden könnte.

Woher soll der Otto-Normal Ami davon erfahren, wenn keinerlei interesse der Medien besteht?

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