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Allen Carr, Autor der Abgewöhn-Bibel "Endlich Nichtraucher", an Lungenkrebs erkrankt

Vor 23 Jahren, als damals 50-Jähriger, gewöhnte sich Allen Carr das Rauchen ab und widmete sein Leben fortan dem Kampf gegen die Nikotinsucht. Siebzig Nichtraucherkliniken und zahlreiche Selbsthilfe-Bücher machten Carr zum Millionär.

Sein Buch "Endlich Nichtraucher" kann man wohl als Standardwerk bezeichnen. Jetzt wurde Carr aber offenbar von seiner Vergangenheit eingeholt, denn bei einem Routinecheck wurde Lungenkrebs bei ihm festgestellt.

Vor dem Sieg über seine Sucht hatte er täglich um die 100 Zigaretten geraucht - und das über einen Zeitraum von über 30 Jahren. Carr jedenfalls gibt nicht auf - hätte er damals munter weitergepafft, sei er schon längst tot, sagt er.


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WebReporter: rudi2
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Autor, Lunge, Bibel, Allen
Quelle: www.blick.ch

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2006 10:30 Uhr von HolyLord99
 
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Ironie: nennt man sowas wohl xD
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31.07.2006 11:37 Uhr von adsci
 
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wieso ironie? er hat geraucht und damit hat er sein risiko erhöht, dass es zu erwarten ist, dass er erkranken wird, wenn er kein glück hat. 30 jahre paffen und dann aufhören und für immer gesund zu bleiben ist ja auch nicht zu erwarten. ich finde er hat glück gehabt, dass er so ein alter erreichen konnte.

ich habe tiefen respekt vor leuten die es schaffen sich das rauchen abzugewöhnen. und umso weniger vor leuten die rauchen und damit stolz angeben. irgendwie ist das nicht besonders schlau sondern eher feigheit. man ergibt sich halt dem schicksal und redet es schön weil man zu schwach und faul ist sich dagegen zu wehren. übergewichtige menschen machen das auch manchmal. mir kann keiner sagen, dass rauchen sich so lohnt, dass man dafür alles in kauf nehmen würde. rauchen ist ziemlich langweilig.
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31.07.2006 11:58 Uhr von apricum
 
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Langweilig? Naja ich würde eher sagen unnötig. Ich bin selber Raucher und habe das Buch gelesen. Hat mir aber nicht viel geholfen. Es klärt eigentlich nur über das Rauchen und die Nikotinsucht auf.
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31.07.2006 12:23 Uhr von i.kant
 
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Als Gelegenheitsraucher seh ich das shcon fast als Ironie des Schicksals .. gut ok ... die Menge die er geraucht hat, lässt wohl auch denn dümmsten auf die idee kommen das das irgendwann mal mit nem Tumor enden wird ... is trotzdem ... ironisch ... wobeis noch ironischer kommt wenn er hundert wird ...

ich als glücklicher gelegenheitsraucher seh das ziemlich kontrovers ... damit angeben halte ich für völlig unnötig ... wer prahlt schon mit dem eigenen ende ?
darüber lästern ... fällt unter die rubrik ... beleidigung, denn es ist legal und ich kann so viel rauchen wie ich will ...
was mich beim thema rauchen allerdings am meisten stört, ist die tatsache das taback, nikotin etc. gegenüber von marihuana sowas von verharmlost wird, das es tatsächlich jugendliche gibt, die denken, dass zigaretten weniger gefährlich und weniger als einstiegsdroge zu betrachten sind ...
da seh ich in unsrem staat dann doch mal wieder das aufklärungsproblem ...
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31.07.2006 12:29 Uhr von summertime
 
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früher oder später: erwischt es eben doch alle Raucher. Ich habe viel zu viel Spaß am Leben als das ich mein Risiko erhöhe früher zu sterben.

Entweder habe ich verdammt viel Glück oder ich bin eben nie krank, weil ich nicht rauche, extrem selten mal was trinke und einiges an Sport mache.
In knapp 30 Jahren hatte ich nie mehr als einen kleinen Schnupfen alle drei Jahre und sonst kenne ich Ärzte und Krankenhäuser nur von außen, keine Allergien, garnichts. Leider bin ich auch nicht unsterblich, aber ich muss mir zum Glück wenigstens nicht noch ständig um die Gesundheit Sorgen machen.

Ich kann es nur jedem empfehlen so gesund wie möglich zu Leben. Gesund heißt vor allen Dingen auch nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Das gehört mit zu den wichtigsten Dingen im Leben.
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31.07.2006 12:43 Uhr von Davor
 
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summertime: hab nen Bekannten der früher Judo-Europameister war (Junioren) -

lebte wie ein Asket - sportlicher in Ernähren und Alltagsgebahren wie er ging nicht.

Gebe Gott daß er seine Leukämie besiegt :-(((

Er ist übrigens 30
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31.07.2006 13:04 Uhr von tabbenbaer
 
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@summertime: ich hoffe nur, dass du dich nicht eines tages selbst für diesen dümmlich-arroganten kommentar schämen und orfeigen musst...
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31.07.2006 13:43 Uhr von In Extremo
 
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Die Alte Weißheit: Sportler leben nicht länger, sie sterben nur gesünder.

kann man doch auch aufs Rauchen projezieren.
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31.07.2006 14:24 Uhr von jens3001
 
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@chorkrin: Du sagst es!

Wenn die Zeit eines Menschen vorbei ist, dann ist sie es eben.
Es ist nicht die Frage wie lang man mit bzw. ohne Rauche, Saufen, sonstiges lebt.
Vielmehr WIE man lebt.

Mein Grossvater war starker Raucher. Zigarren, Pfeifen, alles... aber er ist 80 Jahre alt gewesen und hat bis zum letzten Tag gearbeitet. War topfit und ist dann doch an einem Herzinfarkt gestorben.
Eine Tante von mir hat Zeit ihres Lebens weder geraucht, noch viel getrunken und hat sich meist relativ gesund ernährt.
Was war? Sie ist mit 56 gestorben. An Krebs.

Wie gesagt. Es kann sein, das Raucher, Säufer, etc. durchaus relativ alt werden. Es kann auch sein das sie früh sterben.
Das Gleiche gilt für diejenigen, die allgemein gesund leben.

Die Gewissensfrage die sich jeder selbst stellen muss ist nunmal WIE er seine Zeit auf Erden verbringen will.
Möchte er körperlich und geistig fit sein, durchtrainiert, sportlich oder doch lieber die ganzen "Sauereien" des Lebens geniessen.

Persönlich versuche ich ein Mittelding zu finden. Ich esse sehr gerne, mache aber auch gerne Sport. Lasse mich gerne mal gehen, bin aber auch so konsequent und 2 - 3x pro Woche mehrmals Sport.
Ich bin nicht topfit aber auch nicht total schlapp.

Generell sollte jeder so leben das er persönlich sich wohl fühlt. Sich von Krankenkassen, Ärzten, etc. vorschreiben zu lassen wie man sich am Besten verhält hat keinen Sinn.
Wie man sieht ist das Leben kurz genug. Wenn man jetzt nicht das macht was einen dazu bringt sich wohl in seiner Haut zu fühlen... wann dann?
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31.07.2006 15:52 Uhr von Lienna
 
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@Chorkrin: auch meine Zustimmung haste.

Man kann sich ein Leben lang all die spaßbringenden Dinge verbieten, die schädlich sind. Manche machen das und sind glücklich dabei, andere wiederum zwingen sich etwas auf, was sie im Endeffekt kränker macht als hätten sie weiter geraucht/getrunken.

Ich habe nen Freund der ist absoluter Gesundheitsfanatiker, isst bewusst, treibt bis an seine Grenzen Sport und würde niemals etwas machen, was ihm schadet. Ich bewundere ihn, aber ich sehe auch seine Verbissenheit und ob die nicht irgendwann etwas in ihm auslöst?

Zu Allen Carr, traurig, dass es trotz der "Erleuchtung" zu dieser Krankheit gekommen ist.
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31.07.2006 16:04 Uhr von jesusschmidt
 
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das leben ist ein hund: du hast gelebt wie ein asket
gingst eher früh ins bett als spät
du hast jetzt raucherbein und lungenkrebs
keiner weiss wie sowas geht

das leben ist ein hund!

(wizo)
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31.07.2006 17:14 Uhr von Kandis2
 
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Was bin ich froh dass ich mit dem Scheiß nie angefangen habe.
Nein danke ... und komm mir keiner mit Vorteilen beim Rauchen, das ist reiner Selbstbetrug.
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01.08.2006 04:11 Uhr von Borgir
 
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man soll es nicht glauben: und ich wollte es auch nicht glauben, aber nach lektüre dieses buches habe ich vor drei jahren aufgehört. bitter dass gerasde der krebs bekommt. ironie des schicksals oder wie sagt man da. vielleicht ist ja ncoh was zu machen. unwahrscheinlich aber möglich.
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01.08.2006 10:38 Uhr von adsci
 
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ich finde es geht nicht um einzelfälle. klar hat mancher trotz rauchen glück und ein anderer trotz gesundem leben pech. trotzdem ist das doch kein argument zu sagen es wäre egal. interessant ist doch wieviel raucher prozentual gesehen krank werden und wieviele gesund-lebende. klar muss jeder sterben, aber wer meiner rauchenden nachbarin beim sterben zugesehen hat weiß das er anders enden möchte. ohne beine und den ganzen tag am heulen, weil mans bereut ist kein würdiges ende. lieber das gewissen zu haben das beste für sich und seine umwelt getan zu haben. wenns einen dann doch erwischt muss man wenigstens sich nicht selbst die schuld daran geben.

ich rauche jede nacht canabis und tabak passiv, besonders im sommer, weil mein fenster zur terrasse des kettenrauchenden nachbarn raus geht. nicht gerade förderlich. aber zumindest kann ich nicht viel gegen machen.
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02.08.2006 12:13 Uhr von vst
 
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ironie des schicksals: summertime
Und wenn du jetzt dein Leben als Asket verbringst und mit 50 den Löffel abgibst?
Hast du dann was davon?
Ich rauche, trinke Alkohol, rauche ab und zu einen Joint, esse gut, habe gerne Sahne in meinem Sößle und der Spaß kommt auch nicht zu kurz.
Bin jetzt 51 und war noch nie richtig krank, habe selten einen Schnupfen, so gut wie nie die Grippe.
Mein Arzt verdient keinen Cent an mir.
Meine Krankenkasse freut sich.

Wie sagte mir mein Freund (Arzt)?
Lieber intensiv leben und mit 70 sterben, als intensiv gesund sein und mit 80 sterben.
*g*

adsci
Da hat deine Nachbarin Pech gehabt.
Es gibt viel weniger Bein ab Patienten die rauchen wie man denkt.

Da halte ich es lieber wie Jens.
Gut Essen, gut leben, ein wenig Sport.

Wohlfühlen.
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02.08.2006 14:24 Uhr von Garviel
 
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Und, als Ergänzung zu vst, alles nicht so verbissen sehen (s. Beitrag von Lienna).

Übrigens hab ich irgendwo mal gelesen, dass sich die Lunge bei Ex-Rauchern im Laufe der Jahre relativ gut regeneriert. Insofern ist gar nicht mal sicher, ob der Lungenkrebs bei Carr wirklich mit seinem Ex-Rauchen zu tun hat, oder ob es halt einfach passiert ist.

Gute Besserung!!
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20.11.2006 16:58 Uhr von angie3333
 
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stimmt! ich persönlich halte es ähnlich. Ich möchte keine 90 Jahre alt werden und mich mein Leben lang beschneiden müssen, sei es nun im Essen, sei es im Rauchen oder trinken. Ein bisschen Lebensqualität muss schon sein.

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