31.07.06 08:44 Uhr
 840
 

Schutz vor RFID-Missbrauch in Entwicklung

RFID-Chips finden heute schon unter anderem im neuen Reisepass Verwendung, auch die Europäische Zentralbank denkt darüber nach, Geldscheine mit diesen passiven Transceivern zu versehen. Dies verunsichert natürlich viele Menschen.

Darum arbeitet ein niederländischer Forscher derzeit an einer Möglichkeit, das ungewollte Auslesen der Chips zu verhindern. Der "RFID-Guardian" soll die Signale der Lesegeräte empfangen, mit verstärkten, falschen Signalen antworten, und so stören.

Eine Selektion der "übertünchten" Signale kann auch getroffen werden, sodass z. B. der Ausweis lesbar bleibt, jedoch sonst nichts, da die restlichen Chips durch andere Lese-Signale aktiviert werden als der RFID des Ausweises.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Kid Rob
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Missbrauch, Schutz, Entwicklung, RFID
Quelle: www.onlinekosten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: Atheisten sind intelligenter als religiöse Menschen
Bundesforschungsministerin: Das Deutsche Internetinstitut kommt nach Berlin
Teneriffa: Spuren eines 130-Meter-Tsunamis gefunden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.07.2006 02:16 Uhr von Kid Rob
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ok, wen errinert das Prinzip noch an Monthy Python's Wikinger? "SPAM, SPAM, SPAAAM!!" :)
Ich empfehle, die Quelle zu lesen, da steht weiterer Hintergrund zu dem Thema. Einzig und alleine die Betrugsmöglichkeiten an automatisierten Kassen stören mich...
Kommentar ansehen
31.07.2006 09:32 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Ganze RFID stört mich Denn welche Industrie, Regierung oder Gewerbe ist daran interessiert eine Goldgrube an Informationen brach liegen zu lassen?

Mit RFID lassen sich so viele Möglichkeiten nutzen an Informationen zu kommen das es für jeden der Informationen möchte ein Unding wäre die RFID-Chips zu "verschlüsseln".

Seitens Regierung wird es heissen:
"Nein. Die Betrugsmöglichkeit, sprich das für die Identifizierung wichtige Informationen nicht lesbar sind ist zu gross."

Seitens Industrie:
"Auf gar keinen Fall. Wenn ich das verschlüssele wie soll ich dann rausfinden ob Kunde A sein Joghurt regelmässig bei Lidl kauft oder doch bei mir. Wie soll ich wissen ob er ein guter Kunde ist oder eher Gelegenheitskäufer?"

Offiziell:
"Also gut. Dann machen wir das halt."

Inoffiziell:
"Wie sollen die Leute denn kontrollieren ob sie einen *sicheren* RFID-Chip haben oder doch vollkommen gläsern sind? Machen wir Werbung dafür das die Chips nicht überall auslesbar sind, dann stehen wir positiv da UND können trotzdem alles ausspionieren."

So wirds enden. Es ist echt zum kotzen.
Kommentar ansehen
31.07.2006 10:41 Uhr von Faibel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und deshalb basteln wir uns ganz schnell einen RFID-Zapper. *G*

https://events.ccc.de/...
Kommentar ansehen
31.07.2006 12:21 Uhr von summertime
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ist doch genial: man kommt in ein Geschäft und wird komplett gescannt bzw. alle RFID Daten die ich bei mir habe. Anschließend kommt man nach Hause und der Briefkasten schwappt über ... so ein Zufall.
Kommentar ansehen
31.07.2006 12:35 Uhr von pippin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@summertime: Das ist jetzt aber eine böswillige Unterstellung!
Sowas würden die RFID-Befürworter doch niemals nie nicht tun!
*ironie aus*
Im Grunde ist die RFID-Technik gar nicht verkehrt.
Aber die Überprüfung dessen, was wirklich gemacht wird und was mit den Daten geschieht, die da gesammelt werden, ist einfach nicht machbar.

Was den Schutz vor Missbrauch angeht, da glauben die Macher doch selber nicht dran, dass es einen wirksamen Schutz geben wird.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird das wieder ein Hase-und-Igel-Spiel zwischen Industrie und "Hackern".
Kommentar ansehen
31.07.2006 13:11 Uhr von the_smile
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
lol: ich hab eine ganz einfache Lösung dafür einfach solchen Mist weglassen das braucht doch kein Mensch. Und wer es doch braucht kann sowas ja freiwillig benutzen aber wieso MUSS es irgendwann jeder haben wenn sowas in den Reisepass etc. integriert wird? Ist doch nur ein weiter Schritt Richtung Überwachung und Kontrolle und nur der Benutzer ist der Dumme weil er nicht weiß was mit seinen Daten passiert.
Kommentar ansehen
31.07.2006 15:12 Uhr von mcgrasi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nun: man sollte sich fragen, wo diese chips landen werden. noch sind sie für massiven einsatz zu teuer, d.h. auf joghurtbechern lohnt es sich nicht unbedingt. und es geht hier mehr ums prinzip: über den reisepass-rfid mag beim einkaufen die identität ausgelesen werden können, wenn die betreffende person den pass dabei hat. da sind herkömmliche kundenkarten a) legal und b) kostengünstiger.
Kommentar ansehen
31.07.2006 15:45 Uhr von Kid Rob
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Shadowrun, irgendwer? Industrie gegen Hacker... Jo, voll ins Schwarze.

Im Endeffekt sollte es ein globales Gesetz geben, das RFIDs nur an bestimmten Stellen in der Kleidung zulässt, und wer trotzdem woanders einen hinbabbt, kriegt Probleme. Aber dafür sind die ReGIERungen wiedermal zu geschmiert.

Bei den restlichen Dingen mach ich mir keinen Kopf, man kann ja schliesslich Funkwellen unterbindende Gegenstände verkaufen (z.B. für den Geldschein und die Ausweise den Isolierten Geldbeutel oder für den Wocheneinkauf die entsprechende Tragetasche).

Ich zwing meine Mutter dazu, die payBack Karte mit Alufolie zu umwickeln, auch wenn´s nich viel helfen wird.
Kommentar ansehen
01.08.2006 15:13 Uhr von jesusschmidt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Kid Rob: wenn deine mutter ne payback-karte hat, is ihr eh nicht mehr zu helfen... ;)

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Eurojackpot geknackt: 50,3 Millionen Euro gehen nach Rheinland-Pfalz
Lebensgefährlicher Unfall in Bad Oeynhausen - Gaffer rücken mit Gartenstühlen an
Hannover: Aluhut-Mahnwache gegen den Auftritt von Xavier Naidoo bei Festival


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?