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Lahr: Im kommenden Frühjahr schließt das Zigarettenwerk wegen Steuererhöhungen

275 Arbeitsplätze sind betroffen, wenn die Imperial Tobacco Group im Frühjahr schließt. Sowohl Mitarbeiter als auch Gewerkschaftsvertreter wurden bereits darüber informiert. Bis März 2007 soll die Schließung dann umgesetzt worden sein.

140 weitere Arbeitsplätze werden durch eine Werksschließung in Liverpool fehlen. ITG erhofft sich dadurch Einsparungen für 2007/08 in Höhe von zehn Millionen Euro. Noch wird nach sozialverträglichen Lösungen für alle Mitarbeiter gesucht.

Ein Urteil vom Europäischen Gerichtshof wird als Grund für Schließungen genannt. Danach sollen zukünftig Single Packs neu besteuert werden. Bisher wurden diese wie Zigarren besteuert, zukünftig erfolgt die Besteuerung aber wie bei Zigaretten, was dann eine geringere Nachfrage zur Folge haben wird.


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WebReporter: DarkMajesty
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Zigarette
Quelle: www.n-tv.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2006 00:36 Uhr von DarkMajesty
 
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Nun, wie macht man ein Land am besten kaputt (pleite) man steigert die Steuern auf Produkte die beliebt sind, damit sie nicht mehr gekauft werden.
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29.07.2006 11:19 Uhr von Jimyp
 
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Sehr gut und hoffentlich folgen bald die nächsten Werke.
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29.07.2006 11:23 Uhr von vst
 
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genau: weg damit. und die arbeitslosen schicken wir in den kongo. als freiwillige.

und wenn die tabakmanufakturen zu sind, gehen wir auf alles los was alkohol produziert.

destillerien, brauereien ...

und wenn wir den pösen purschen alkohol erledigt haben gehen wir aufs auto los.

wieviele unschuldige kinder sterben jährlich bei autounfällen.

und wenn wir alles lahmgelegt haben und 40 millionen arbeitslose haben werden wir wieder zu einem reinen agrarstaat und pflanzen unsere töffelchen selber.

aber nicht mitm trecker, sondern mit ochsen. wie früher.

hurraaaa, zurück in die steinzeit.
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29.07.2006 11:37 Uhr von supermeier
 
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Wie wär´s: mit einer Nichtrauchersteuer?
Als Ausgleich für die Milliarden die sie dem Staat mutwillig und vorsätzlich in egoistischsterweise vorenthalten?
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29.07.2006 11:48 Uhr von swald
 
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VST: Wenn du irgendwann mal das aufhören geschafft hast und nicht mehr an Aussagen wie "es schmeckt mir einfach" oder "wenn ich wollte könnte ich..." festhält, wirst auch du eine andere Haltung zu dieser Thematik haben.
;-}
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29.07.2006 11:52 Uhr von discobox
 
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SSN-typisches Geplauder @ alle vor mir: Der erste vertritt die Offensichtlichste Meinung, die die die Meisten vertreten.

Dann kommt als zweiter der große Um-die-Ecke-Denker, der natürlich meint alle negativen Seiten der Meldung aufgedeckt zu haben, und das alles in einer gnadenlos mitreißenden satire der Welt mitteilt.

Und dann kommt auch gleich der dritte kurz-Komiker hinterher, der mit einem witzig-spritzigen vorschlag, der vor ironie-kitsch tropft, auch noch seinen Senf dazu gibt.

Oh man, wie dieses Gerede manchmal nerven kann - vorallem, weil es jedesmal schon offensichtlich ist, bevor man auf die News klickt.
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29.07.2006 11:54 Uhr von discobox
 
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Nachtrag: Sry für die Rechtschreibfehler, habe es erst im Nachhinein gesehen.
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29.07.2006 12:46 Uhr von peteradolf86
 
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GUT SO! Wer immer noch glaubt dass Raucher dem Staat geld bringen lebt in einer Traumwelt. Die Kosten die ein Raucher dem Staat verursacht sind weit höher als das was er zuvor mit Steuern von ihm eingenommen hat! PS: Ich war auch mal Raucher
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29.07.2006 12:50 Uhr von POMMES_1989
 
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jaaaa :): nieder damit scheiß auf die arbeitsplätze da gibts alternativen.
aber mit sowas sollte man kein geld verdienen das ist augenwischerei die steuereinnahmen sind höher als die ausgaben für die gesundheit
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29.07.2006 16:58 Uhr von Kampfpudel
 
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@vst: Du glaubst also, daß uns das Nichtrauchen zurück in die Steinzeit versetzen würde? Bißchen sehr weit hergeholt, findest Du nicht?

Der Mensch wird ohne die Sucht geboren, und es wird niemand gezwungen, mit dem Rauchen anzufangen. Die Schwächen der Menschen, wie Minderwertigkeitskomplexe, Dazugehörigkeitsbedürfnisse und der Gruppenantrieb, haben dafür gesorgt, daß sich diese gesundheitsfeindliche Unart, gefördert von einer gewaltigen Industrie, erst etablieren konnte.
Und wer Geschäfte mit dem Tod macht, und sei es nur die Anstellung in einem Tabakkonzern, muß sich nicht wundern, eines Tages von der Gesellschaft mit Arbeitslosigkeit bestraft zu werden. Zum Glück sind bei der heutigen Automatisierung der Tabakproduktion nur verhältnismäßig wenige Menschen davon betroffen.

Nenne mir EINEN sinnvollen (!) Effekt des Rauchens, der nicht auch durch Nichtrauchen erreicht werden kann.
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29.07.2006 17:11 Uhr von Troll-Collect
 
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@kampfpudel: "Nenne mir EINEN sinnvollen (!) Effekt des Rauchens, der nicht auch durch Nichtrauchen erreicht werden kann."

- Tabaksteuer für den Staat
- Dividende für Aktionäre der Tabakindustrie
- Und im Schnitt 8 Jahre kürzere Rentenbezugsdauer bei Rauchern für stabile Rentenbeiträge
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29.07.2006 17:18 Uhr von Cenor_de
 
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Ich finde auch scheisse: daß die ganzen Kutscher arbeitslos geworden sind, und die Telefondesinfizierer auf der B-Arche landeten.
Rauchen ist nicht sinnvoll und es macht krank.

menschen werden vernünftiger, wenn auch so langsam, daß man es kaum bemerkt, daher gibt es berufe und Professionen, die aussterben.

ich möchte auch die ganzen Arbeitslosen henker nicht vorm Arbeitsgericht sehen, und wenn die henkergewerkschaft in den DGB aufgenommen wird, dann werd ich aber sauer.
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29.07.2006 18:22 Uhr von P. Panzer
 
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Wahnsinn! immer noch das"wir brauchen Arbeitsplätze" denken!


Mh? Dann wählt doch die PDS mit Julia Bonk! Dann bekommt ihr viele Arbeitsplätze im Drogenbusiness!

Aber irgendwelche Arbeitsplätze sind wichtiger als die Gesundheit bzw. Lebensqualität der ganzen Gesellschaft?


Ach ja und mit tun jetzt schon die vielen Arbeitslosen Kassirerinnen und Videothekaren der Zukunft leid da diese immer mher durch Automaten ersetzt werden!

Ich glaube auch das es den meisten mehr ums rauchen geht anstatt auf Arbeitsplätze, oder?
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30.07.2006 01:07 Uhr von eros007
 
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und wie so oft: Wie so oft regen sich alle auf, dass durch das Rauchen mal wieder Arbeitsplätze draufgehen und - weil weniger Leute rauchen - auch die Steuereinnahmen des Staates sinken.

Wenn jetzt die Steuereinnahmen des Staates gesunken sind (wegen der letzten Erhöhung der Tabaksteuer), heißt das ja, dass die Leute weniger Geld für Zigaretten ausgeben. Das heißt, mehr Geld für andere Zwecke wird ausgegeben. Da bei den meisten anderen Güter der Staatsanteil (d.h. der Anteil dessen, was an den Staat geht) deutlich geringer ist ("nur" 19% Mehrwertssteuer), heißt das, dass mehr Geld in die Wirtschaft fließt. Ergo werden anderswo mehr Arbeitsplätze geschaffen, als wegen ausbleibenden Rauchens draufgehen. Und wegen der sinkenden Staatseinnahmen macht ihr euch doch sonst auch keine Gedanken, oder? Es liegt doch in der Natur des Menschen, dem Staat möglichst wenig von seinem Geld abzugeben. P.Panzer hat Recht, den meisten Kritikern hier geht es wohl nur um das Rauchen und nicht um die fadenscheinigen Argumente, die immer wieder hervorgebracht werden.
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31.07.2006 12:28 Uhr von mutschy
 
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@eros007: Ich weiss nicht, inwiefern du buchhalterisch bewandert bist, aber die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ist ein reiner Durchlaufposten. Der Unternehmer erhält den Steuersatz vom Kunden u muss ihn an den Staat abführen. Es bleibt nicht mehr Geld im Unternehmen, im Gegenteil: Wenn er heute nur 16% Vorsteuer geltend machen kann, aber ab nächstes Jahr 19% abführen muss, macht er sogar nen Verlust, wenn er die Artikel dieses Jahr kauft. Daher werden viele Unternehmen in nächster Zeit die Preise anheben, um nich alleine auf den Kosten sitzenzubeliben. So siehts aus.

Zum Thema:
Ich bin Raucher u stehe dazu. Und ich rauche Fertig-Zigaretten, ab u zu auch mal diese Single-Packs. Aber wenn diese genauso teuer werden wie normale Zigaretten, werd ich wohl nur noch Fertig-Zigaretten rauchen.
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31.07.2006 14:15 Uhr von realfortran
 
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wird zeit: das wird zeit, denn tabakproduzenten sind nichts anderes als drogendealer unter dem deckmantel der lagalität....

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