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Pubertät könnte kontrolliert werden - Forscher wollen ein Medikament entwickeln

Wie schon bei ssn zu lesen war, beginnt die Pubertät immer früher. In der "New Science" ist zu lesen, dass schon sechsjährige Mädchen die erste Periode bekommen. Mit dem Protein Kisseptin wollen Forscher das "Pubertäts-Problem" in den Griff bekommen.

Schwierig ist es, mögliche Folgen für das Gehirn abzuschätzen, wie sie schon bei Hormontherapien bekannt sind. Eine frühe Pubertät kann neben den bekannten Auswirkungen auch zu gesundheitlichen Schwierigkeiten beitragen und das Krebsrisiko erhöhen.

Peter Glucksmann von der Universität Auckland schlägt in der "New Science" einen anderen Ansatz vor. Man solle Jugendlichen helfen, "mit ihrer biologischen Reife umgehen zu lernen".


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Medikament
Quelle: www.wienweb.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2006 15:42 Uhr von Thothema
 
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Da stimme ich Herrn Glucksmann zu. Alles was unangenehm und eventuell auch sinnvoll ist (und wir es nur noch nicht überblicken) durch Medikamente zu "lösen" ist ein gefährlicher Weg.
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28.07.2006 15:53 Uhr von The_free_man
 
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@Autor: Dass sechsjährige Mädchen schon ihre Periode bekommen und ihnen Titten wachsen ist sinnvoll?

Dem kann ich nicht wirklich zustimmen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wozu es Revolutionstechnisch sinnvoll ist, dass sechsjährige schwanger werden. So bedroht und gezwungen sich schnell zu reproduzieren ist die menschlische Rasse nun wirklich nicht.

Eher im Gegenteil! Die Natur müsste runter regulieren, sodass Mädchen erst viel später Zeugungsfähig werden, weil es eben viel zu viele Menschen gibt.
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28.07.2006 15:56 Uhr von MiA.MaX
 
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irgendwas muss getan werden ! es wird immer extremer...
heute sehen schon 12 jährige so aus wie früher die 16 jährigen.

und das es sogar noch weiter runter geht... wie es in der news steht kann definitiv nicht gut sein.

wenns da mal regulationsmöglichkeiten gibt, wär das sicher nicht verkehrt !
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28.07.2006 16:12 Uhr von Schwertträger
 
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The_free_man: Du unterschätzt die Natur! Runterregeln bzw. modifizieren würde sie nur, wenn durch Überbevölkerung sehr viele Menschen sterben.

Solange es der Spezies gut geht, ist die Natur darauf ausgerichtet, so viele wie möglich davon zu produzieren, solange sie ernährt werden können und Lebensraum haben.

Da der Mensch in seiner Intelligenz immer weiter Wege findet, um es seinen Nachkommen gut gehen zu lassen, gibt es keinen Grund, nicht immer mehr Vermehrung zu versuchen.

In Gegenden, wo der Hunger regiert, werden zwar auch Mädchen früh reif, aber in deutlich geringerem Masse. Ausserdem sterben sie bei den frühen Geburten sehr häufig. Die Natur regiliert sich also schon.

Aber wer will hierzulande schon seine siebenjährige Tochter bei einer Geburt verlieren bzw. sie als reine Gebärmaschine sehen, die nach der Geburt von zwei bis drei Nachkommen durchaus im Sinne der Natur im Alter von 22 Jahren schrottreif ist??

Solange wir an den Rahmenbedingungen herumpfuschen und etwas gegen die natürlichen Folgen haben, sollten wir nicht nach Beweggründen der Natur fragen. ;-)

Aber ich find´s auch sinnvoller, den sechsjährigen Mädchen ihre körperlichen Veränderungen zu erklären und sie enger an die Leine zu nehmen, als sie mit Hormoncocktails vollzustopfen, deren Folgen erst viel später eintreten und deren Einnahme sie, wenn sie dann später volljährig sind, rückwirkend verdammen.

Aber man kann ja testen. Es gibt bestimmt genügend Freiwillige, die ihre Tochter lieber medikamentös verlangsamen lassen. :-)
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28.07.2006 16:26 Uhr von JaPPe
 
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@Vorredner: Ihr habt meiner Meinung nach alle in gewissen Maßen recht.

Aber ich will mal einen Vergleich mit der Natur versuchen:
Die meisten Tiere haben eine gewisse "Nest-Zeit", in der sie von ihren Eltern betreut und "unterrichtet" werden. Diese Zeit unterscheidet sich je nach Tierart, ist aber deutlich kürzer als beim Menschen, die ca. 15 bis 20 Jahre beim Menschen sind AFAIK einmalig.

Insofern sieht es für mich so aus, als würde sich der Mensch dem Tier annähern, was ja nach den Wurzeln eigentlich auch stimmt.

Wenn man jetzt mal Darwin noch dazunimmt, dann kommt man auf die Anpassung, dass die Menschen früher "reif" werden ist also die Anpassung an die Umstände (welche auch immer), was zu besseren Bedingungen führt (Gesetz des Überlebens des Stärkeren / besser Angepassten).


Das sind jetzt nur ein paar Gedanken, die mir dazu so gekommen sind - wieviel davon nun Wahrheit ist, wieviel nur Spekulation - ich weiss es nicht, aber vlt. gibt es ein paar neue Denkanstöße.


Aber um auf den Artikel zurückzukommen - ich denke, dass diese "frühere Reifen" entweder von uns Menschen verursacht wurde, dann liegt es an unseren Erziehungsmaßnahmen und wir sind selber Schuld, oder von der Natur vorhergesehen wurde, wogegen wir dann nichts tun können.

Für meine zukünftigen Kinder bin ich GEGEN Hormoncocktail, dann lieber "immer" beaufsichtigen, dass die kleinen keinen Sch... bauen.
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28.07.2006 17:08 Uhr von Schwertträger
 
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@JaPPe: Nö, an der Erzieung wohl nicht die könnte so schlecht keinen positiven Einfluss dieses Ausmasses auf die Körper haben, denke ich.

Aber die gute Ernährung, die Menschen immer älter werden lässt, sowie die - paradoxer Weise - recht angstfreie Umgebung könnte das schon bewirken.

Oder man geht den umgekehrten Weg, macht den Stress und die Hektik dafür verantwortlich, wie auch in der Nahrung enthaltene Chemikalien und die Vielzahl der unbeherrschbaren, kleinen Ängste, die an die Stelle der eigentlich lebensbedrohlicheren, aber weniger zahlreichen grossen getreten ist. Dann würde der Körper versuchen, sich zu reproduzieren, ehe er wegen irgendwelcher Beeinträchtigungen oder beeinflussender Geisteshaltung nicht mehr dazu kommt.

Ganz provokativ: Gibt es ein Rassengedächtnis (Rasse jetzt nicht auf "deutsch" beziehen), dass es registriert, dass die meisten Lebewesen verflixt alt sind und es somit einen Kindermangel hierzulande gibt? dann wäre es eine logische Reaktion, den Körper in einer geistig eher unkontrllierten Phase reif werden zu lassen. ;-)
(Da der Effekt aber auch in statistisch jüngeren Völkern und Staaten auftritt, denke ich aber eher nicht, dass das zutrifft).
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28.07.2006 20:23 Uhr von Artemis500
 
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Schon mal drüber nachgedacht, dass es für Mädchen auch nicht grad angenehm ist sich in der Grundschule mit Menstruationsproblemen rumschlagen zu müssen?

Ganz abgesehen davon dass jede Frau nur eine begrenzte Anzahl Eizellen hat - irgendwann ist Sense.Je früher die Pubertät einsetzt, desto früher ist auch wieder Schluss mit Fruchtbarkeit.

Ich bin auf jeden Fall dafür, die Pubertät zu verzögern, wobei ich allerdings der Ansicht bin, dass diese Frühreife was mit den Hormonen zu tun hat die uns überall untergejubelt werden (im Essen, im Trinkwasser, etc)

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28.07.2006 20:35 Uhr von Schwertträger
 
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@Artemis: "Schon mal drüber nachgedacht, dass es für Mädchen auch nicht grad angenehm ist sich in der Grundschule mit Menstruationsproblemen rumschlagen zu müssen?"

Ist das mit 13 anders oder besser?
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28.07.2006 20:38 Uhr von Rpnya
 
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@Artemis: ganz genau der Meinung bin ich auch...
Dadurch, dass sehr viele Frauen die Pille nehmen, kommen auch sehr viel´weibliche Hormone in das Grundwasser, da man sie nicht herausfiltern kann.
Das Grundwasser ist Grundlage für jedes unserer Nhrungsmittel, somit kommen die Kinder viel früher in die Pubertät...
Aber von sechs Jahrer hab ich bis dato noch nicht gehört... erschreckend
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29.07.2006 16:51 Uhr von Lustikus
 
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wird dann ja mal Zeit: über die bisherige Volljährigkeitsgrenze nachzudenken... ist ein wenig überholt denke ich.

Und zum Artikel: Also von dem Cocktail halte ich ebenso wenig wir pumpen schon genug Meds in uns rein!
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29.07.2006 16:58 Uhr von Schwertträger
 
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@Artemis und rpnya: Ist irgendwie auch unlogisch: Fällt mir jetzt erst bei wiederholtem Lesen Eurer Beiträge auf:
Auf der einen Seite macht Ihr Euch Sorgen, dass diese Veränderungen (mit) auf die Hormonverseuchung des Grundverseuchung zurückzuführen ist, und das Übel daher erst im Eingriff von aussen zu suchen ist, aber auf der anderen Seite habt Ihr nichts dagegen, NOCH MEHR Chemie und Hormone einzusetzen, um die Pubertät zu verzögern??
Wobei es möglich ist, dass bei der Produktion dieser Chemikalien evtl. noch mehr Hormone ins Abwasser gelangen? Oder als Ausscheidungsstoffe von den pubertär gebremsten Mädchen?

Irgendwie...., so irgendwie passt da was nicht.
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29.07.2006 17:00 Uhr von Lustikus
 
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wird dann ja mal Zeit: über die bisherige Volljährigkeitsgrenze nachzudenken... ist ein wenig überholt denke ich.

Und zum Artikel: Also von dem Cocktail halte ich ebenso wenig wir pumpen schon genug Meds in uns rein!
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29.07.2006 17:03 Uhr von exekutive
 
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lal: das würde garantiert völlig in die hose gehen.. bestimmt werden die kinder davon steril oder sowas in der art....kommen dann erst mit 25 in den stimmenbruch ^^

eine welt voller mutanten hätte aber sicher auch irgendwo gute seiten...
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29.07.2006 19:51 Uhr von firestormtiger
 
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@ Lustikus: "über die bisherige Volljährigkeitsgrenze nachzudenken... ist ein wenig überholt denke ich."

Sonst gehts aber noch? Seid wann bedeutet die Fähigkeit halbwegs Sex zu haben auch entsprechende Reife/Erfahrung/mentale Stabilität= Erwachsen zu sein?

Man sollte eher Mittel und Wege erforschen die Hormone aus der Nahrung/Wasser rauszukriegen. Kindheit sollte man nicht verkürzen. Mutter Natur lässt ja nicht ohne Grund erst ausgewachsene Säuger für die Vermehrung sorgen...
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29.07.2006 21:01 Uhr von Borgir
 
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Unsinn: das sollte man mal schön bleiben lassen. Das sechsjährige Mädchen bereits in der Pubertät sind ist die Ausnahme. Man sollte aus einer Mücke keinen Elefanten machen. Zu was eine frühe Pubertät führen kann ist wahrscheinlich ein Witz gegen die Nebenwirkungen einer Hormontherapie in dem Alter.
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29.07.2006 22:15 Uhr von Rpnya
 
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@Schwertträger: Also, ich hab meinen Komentar nochmal durchgelesen und nichts gefunden, was darauf hindeuten könnte, dass ich dafür bin, dass den Kindern Chemie gegeben wird...
Selbstverständlich fände ich es nicht gut, wenn den Betroffenen einfach etwas gegeben wird...
Übrigens habe ich mal einen Beitrag im Fernsehen gesehen, in dem es um einen niederländischen Jungen ging, für den schon immer klar war, dass er/sie kein Junge ist.
Nachdem die Mutter akzeptiert hat, eine Tochter zu haben, hat sie sich dafür eingesetzt, dass ihr Kind umoperiert werden kann (es wurde betont, dass die ganze Familie lang und reiflich überlegt hat und diesen Entschluss zusammen gefasst hat).
Das wurde aber rechtlich nicht erlaubt, weil er/sie noch zu jung war, aber der Arzt hat ihr/ihm Medikamente gegeben, die verhinderten, dass der Junge in die Pubertät kam, bis eine Operation möglich wäre...
Vorteil war auchnoch, dass sie dadurch natürlich viel weiblicher aussah und zwischen ihren Freundinnen überhaupt nicht auffiel (mit Ausnahme, dass die Oberweite fehlte).
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30.07.2006 13:21 Uhr von Schwertträger
 
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@Rpnya: Mit diesem Satz. "@Artemis

ganz genau der Meinung bin ich auch..."


Da nicht weiter differenziert wird, welchen Teilen von Artemis Aussage Du zustimmst, impliziert das eine Zustimmung zum gesamten Beitrag von Artemis.

Dessen Satz "Ich bin auf jeden Fall dafür, die Pubertät zu verzögern" - wiederum ohne nähere Differenzierung - impliziert dann im Zusammenspiel mit der News, dass er die erwähnten Proteine als wohl probates Mittel für eben diese Verzögerung nicht ausschliesst.
:-)


Die meisten hier bevorzugen ja immer kurze Beiträge (was eher für einen Chat, nicht aber für ein Forum sinnvoll ist), allerdings ist es dann um so schwieriger, in seinem kurzen Beitrag nicht viele Lücken zur Fehlinterpretation offen zu lassen.
Man versuche also so genau wie möglich zu beschreiben, was man meint. ;-)

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