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Antwerpen: Lebensretter in ärztlicher Betreuung - Er wird nun zur Kasse gebeten

Mohamed Miri aus Antwerpen bewahrte eine Frau vor dem Ertrinken. Bei der Rettungsaktion gelangte schmutziges Wasser in seinen Körper, so dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Der Mann soll nun die Fahrt mit dem Krankenwagen bezahlen, weil er als Patient befördert wurde. Der Ambulanzdienst schlug ihm wegen seines Geldmangels vor, einen Kredit in Anspruch zu nehmen.

Mohamed Miri bekam die Adresse der jungen Frau. Der Lebensretter möchte sie nicht aufsuchen und auch kein Geld von ihr. Er bekam von einem Sprecher des Rettungsdienstes zu hören, dass ihn noch die Krankenhausrechnung erwarte.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leben, Kasse, Lebensretter
Quelle: www.20min.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2006 13:28 Uhr von Katerle
 
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Wieso muss der Mann für seine Rettungstat noch bezahlen? Für seine mutige Tat müsste er eher noch was bekommen. Über soviel Bürokratie kann man nur den Kopf schütteln.
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28.07.2006 14:07 Uhr von xxp
 
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sowas kann in Deutschland nicht passieren. Wenn man, unverschuldet, einen Rettungswagen benötigt, muss man diesen NIE selber zahlen. Anders ist es, wenn man sich maßlos besäuft und sich somit durch eigene Dummheit Reif für den Krankenwagen macht. In solchen Fällen kann es durchaus passieren, dass einem 300 Euro in Rechnung gestellt werden. Soviel kosten nämlich in etwa Rettungseinsätze mit Tatütata ;)...
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28.07.2006 15:07 Uhr von powerpiet
 
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@xxp: tja in deutschland könnte es dir "nur" passieren das du, weil du keinen zehner inner tasche hast, im krankenhaus garnicht behandelt wirst... ist natürlich viiieeel besser denn dadurch werden ja eine ganze menge behandlungskosten eingespart...
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28.07.2006 15:11 Uhr von ausnahmefall
 
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Nee, powerpiet bei einer Notfallbehandlung, die diese ja gewesen ist, braucht man auch keine 10€ hinlegen...
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28.07.2006 15:15 Uhr von Zenon v.E.
 
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ganz normal: Für sowas gibt es normalerweise eine Krankenversicherung. Wenn er keine hat und kein Geld hat, wird dann eben auf Antrag der Staat einspringen und die Kosten bezahlen.

Er muss ja nicht für die Rettung zahlen, so wie du es in deinem Kommentar ausdrückst, sondern für seine eigene Behandlung.
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28.07.2006 19:49 Uhr von nester
 
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@zenon: ist es in deutschland überhaupt möglich als arbeitender meinsch keine krankenversicherung zu haben?
es sei denn er hätte über 4000€ im monat zur verfügung dann kann er sichs ausuchen...
aber da er rettungsschwimmer ist und die nun wirklich nicht viel geld kriegen (sehr sehr viele sogar ehrenamtlich tätig sind (aber nbormalerweise trotzdem über den dlrg versichert sind, eigentlich auch immer)) wird er wohl ne versicherung haben.
aber es kann natürlich auch heißen: er hätte sich nicht in gefahr geben brauchen, denn selbstschutz geht vor, auch als rettungskraft, denn kein mensch ob retter oder nicht, wird gezwungen etwas zu tun bei dem er sich verletzen könnte.
verzwickter fall könnte man sagen...
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28.07.2006 20:14 Uhr von webschreck
 
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Noch immer nicht gemerkt? Antwerpen liegt im Raum der so hoch gepriesenen EG und ganz, ganz nahe an Brüssel, wo bekanntlich die EG-Schwachköpfe ihren Sitz haben. Was liegt also näher, als den dort verzapften Blödsinn zunächst einmal im eigenen Lande auszuprobieren, bevor er seine Kreise macht?

Nun ratet mal, warum Hilfsbereitschaft und Zivilcourage hierzulande so schwer fällt! Du hast hinterher nur Schwierigkeiten, weil es für jeden aktiven Einsatz eine Vorschrift gibt, nach der Du Dich strafbar bemacht hast. Da kann einem glatt die lust vergehen, anderen Menschen zu helfen, wenn sie in Not sind.

Ich selbst habe kürzlich die Polizei angerufen, weil ich auf dem Bürgersteig einen bewußtlosen, stark blutenden Mann gefunden habe. Die erste Frage war: "Warum haben Sie den den so zugerichtet?" Hätte nur gefehlt, daß ich für die Rettungsaktion die Rechnung bekommen hätte. Aber möglich ist auch hier wirklich alles! Ich bin nicht Deutschland. Ich bin nicht Europa.

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