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Reallöhne in Deutschland sollen zum dritten Mal in Folge sinken

In Deutschland sollen in diesem Jahr die Löhne wieder unter der erwarteten Preisentwicklung liegen. Einer erwarteten Inflation von zwei Prozent soll ein Zuwachs der tariflichen Löhne von lediglich durchschnittlich 1,5 Prozent entgegen stehen.

Bereits in den beiden vorangegangenen Jahren lagen die Lohnzuwächse unter der allgemeinen Preisentwicklung. Viele Arbeitnehmer würden noch nicht einmal diesen Tariflohn erhalten, um Firmenstandorte und Stellen in Deutschland zu erhalten.

Diese Zahlen veröffentlichte das gewerkschaftseigene Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI).


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Folge
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2006 10:24 Uhr von artefaktum
 
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Interessant sind diese Zahlen auch vor dem Hintergrund der Lohnentwicklung in den anderen EU-Ländern: Während die Reallöhne zwischen 1995 - 2004 im EU-Schnitt um 9,9 Prozent stiegen, s a n k e n sie in Deutschland um 0,9 Prozent (!!!)
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28.07.2006 11:30 Uhr von ccwm
 
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das kommt dabei raus wenn man eine Regierung wählt, die sich ausschließlich als Erfüllungsgehilfe des Arbeitgeberverbands beim Versuch die Leibeigenschaft wieder einzuführen, versteht...
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28.07.2006 11:40 Uhr von «azero»
 
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Stellt euch nicht so an! "Je mehr Geld dem Umlauf entzogen wird, desto mehr sind eure paar Kröten wert.". Das behauptet jedenfalls das IFO-Institut seit langer Zeit. Und angesichts blühendem Binnenhandel in Deutschland ist das ja wohl mehr als bewiesen!

Außerdem müssen die Deutsche Bank, VW, Daimler-Chrysler und wie sie alle heißen, noch gewaltig sparen. Zweistellige Milliardenzuwächse bei den Gewinnen reichen bei weitem nicht aus, um international konkurrenzfähig zu sein. Da könntet ihr wirklich ein bisschen Kooperationsbereitschaft zeigen und anstatt zu meckern, den Gürtel halt noch ein Loch enger schnallen.
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28.07.2006 13:37 Uhr von Bibi66
 
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Typisch und sich dann wundern bzw. aufregen, weil irgendwelche Leute sich nebenbei paar Kröten "schwarz" dazuverdienen...

Klar, "Schwarzarbeit" schadet der allgemeinen Wirtschaft.
Wird aber der Arbeitnehmer "anständig" entlohnt, erübrigt sich die "Schwarzarbeit".

Genaugenommen sollte die "Schwarzarbeit" um das hundertfache gesteigert werden. Sollte zur Pflicht werden. (Nein, das ist keine Aufforderung zu kriminellen Handlungen. Nur ein Gedanke, der als Denkanstoss dienen soll)

Das einzig Dumme ist... betroffen sind dann wohl eher Kleinbetriebe, die eh am Existenzminimum rumkrebsen und nicht die "Bonzen", die sich in Billiglohnländer verpissen...
(Weiterführung des obigen Gedankens)

Apropos "Abwandern in Billiglohnländer".... ist eigentlich doch auch ne Art "Schwarzarbeit", nur in wesentlich grösserem Stil. Oder etwa nicht?

Da zeigt sichs wieder mal: klauste 10 Euro, biste ein Dieb. Veruntreust, stiehlst usw. 10 Millionen Euro... Dann bist der Held im Erdbeerfeld...

Hasta Luego
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28.07.2006 22:06 Uhr von urxl
 
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Diese Kommentare zeigen, dass es um das Bildungsniveau in diesem Land schlecht bestellt ist. Und daran hängt auch die Einkommensentwicklung.
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29.07.2006 16:27 Uhr von Julizka84
 
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ist doch alle supi und bei der nächsten Wahl wählen die deutschen wieder brav die gleichen Parteien und es wird sicher wieder nichts ändern :P
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29.07.2006 16:32 Uhr von oneWhiteStripe
 
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*freu*: die dame im pelz (julischka) gibt wieder ihren senf dazu! sehr schön...gott sind die deutschen scheisse, gell...was bist du gleich wieder? :) mach halt du was...also gegen die zustände...^^ ach genau du machst ja was: BWL studieren, du rebell, du^^
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29.07.2006 16:35 Uhr von oneWhiteStripe
 
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muhahahaha: "Ja ich trage Pelz. Ich esse auch saftige Steaks. Und falls Sie meine politische Unkorrektheit entsetzt, sollen Sie auch wissen, dass ich absolut keinen Unterschied darin sehe, ob Tiere gezüchtet werden, um daraus Hamburger
oder einen Nerzmantel zu machen!" Anna Wintour, Chefredakteurin Vogue USA

ratet mal wer mit diesem zitat ankam...ich sag nur julchen84...

*lol*

endlich mal jemand der zu nem sauberen tiermord steht! respekt!
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30.07.2006 02:32 Uhr von eros007
 
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bei qualifizierter Arbeit: Bei qualifizierter Arbeit (Akademiker) steigen die Löhne vielerorts deutlicher. In der Elektroindustrie meines Wissens um mehr als 3% (also real um mehr als 1%). Diese Arbeiten sind schließlich sehr konkurrenzfähig - ja sogar so sehr, dass viele Unternehmen das Outsourcen nach Osteuropa bereuen (gerade jene, die das nur wegen der Kostenvorteile und nicht wegen des Erschließens des Marktes gemacht haben) und die deutsche Arbeit wieder als billiger empfinden. Der deutsche Exportüberschuss zeigt eigentlich, dass Lohnerhöhungen bei den Qualifizierten angebracht wären. Das würde auch dem Arbeitskräftemangel in dem Bereich Rechnung tragen und (hoffentlich) möglichst viele Ausländer anziehen. Dadurch wäre schließlich mehr Geld im Umlauf und auch niedriger qualifizierte Arbeiten werden verstärkt nachgefragt, wodurch irgendwann dort die Beschäftigung wächst und irgendwann (wenn die Arbeitslosigkeit mal unter sagen wir 6% angekommen ist) auch die Löhne dieser...

Aber die Unternehmen haben davon lange nichts. Qualifizierte kaufen ja auch heute schon einen Mercedes und mehr als einen brauchen sie doch nicht zwingend. Zusätzliches Geld fließt also mehr in Konsumgüter, glaube ich. Bis neue Käuferschichten als Käufer eines Mercedes kommen (Nicht-Qualifizierte), dauert es einige Jahre. Daher ist einzusehen, warum die Unternehmen den Schritt "mehr Lohn für Qualifizierte" nicht freiwillig gehen werden. Pauschal mehr Lohn für Geringqualifizierte (wo die Arbeitslosigkeit schon so hoch ist) halte ich übrigens für den falschen Weg. Hohe Löhne können wir uns nur dort leisten, wo wir dementsprechend gut sind.

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