28.07.06 08:32 Uhr
 3.086
 

Frankfurt: 200 Bankkunden wurden Opfer von präparierten Geldautomaten

Ein Schaden von über 300.000 Euro entstand seit Juni durch Ausspähen von Daten, die auf Bankkarten gespeichert sind. Die Täter brachten ein Zusatzgerät am Auszahlautomaten an, welches die Daten der Karten speicherte.

Die Kunden waren ahnungslos, da sie ganz normal ihre Buchungen bzw. Abhebungen machen konnten. Aufgefallen sind die Täter erst, als Abbuchungen aus dem Ausland getätigt wurden. Bisher ist unklar, wie die Täter an die PIN-Nummern der Kunden kamen.

Die mit Kundendaten bestückten Ersatzkarten wurden genutzt, bis nichts mehr abzuheben war. Dies geht jedoch nur im Ausland, da deutsche Automaten ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem haben. Die Welle an Anzeigen geht weiter.


WebReporter: DarkMajesty
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Frankfurt, Geldautomat
Quelle: www.n-tv.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Malta: Bloggerin nach Enthüllungstory durch Autobombe getötet
Regensburg: Sicherheitsdienst und Polizei verprügelt
Berliner Attentäter soll Konkate zu Abou-Chaker-Clan-Mitglied gehabt haben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.07.2006 22:49 Uhr von DarkMajesty
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Fällt den Leuten denn nicht auf, das sich der Automat den sie regelmäßig nutzen verändert? Immerhin wird doch immer wieder gewarnt. Bei uns auf "dem Dorf" achtet da inzwischen jeder drauf.
Kommentar ansehen
28.07.2006 08:47 Uhr von gringo75
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@autor: >>Fällt den Leuten denn nicht auf, das sich der Automat den sie regelmäßig nutzen verändert? Immerhin wird doch immer wieder gewarnt. Bei uns auf "dem Dorf" achtet da inzwischen jeder drauf.<<

klar auf nem dorf, wenn man immer den gleichen automaten nutzt.....

aber lies mal deine quelle:

>>Schlitz eines Bankautomaten in der Innenstadt für den <<

an solchen automaten wird vielfach nur ab und zu mal abgeholt und wenn die dort n "vernünftigen" vorsatz angebracht hatten...naja, wer sieht das teil da.

ich untersuch auch immer die automaten bevor ich die karte reinschieb, aber ob ich das wirklich merken würde....ka
Kommentar ansehen
28.07.2006 08:50 Uhr von DarkMajesty
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Gringo75: Das mit dem Dorf war eine Anmerkung als Reaktion auf die Anmache wir Krefelder seien Hinterwäldler :)
Kommentar ansehen
28.07.2006 09:00 Uhr von mages
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Banken sollten dazu über gehen: ihre Automaten in regelmäsigen Abständen zu kontrollieren. Der bankangestellte wird wohl leichter erkennen ob der Automat manipuliert wurde.

Zum Glück bin ich diesbezüglich kaum betroffen, da ich so gut wie nie Bargeld am Automaten abhebe. Bei uns kann man im Kaufhaus an der Kasse abheben ;-)
Kommentar ansehen
28.07.2006 09:09 Uhr von story.maker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
augen auf? es steht doch klar und deutlich im beitrag:

Die mit Kundendaten bestückten Ersatzkarten wurden genutzt, bis nichts mehr abzuheben war. Dies geht jedoch nur im Ausland, da deutsche Automaten ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem haben.

das heisst doch das in deutschland solche fälle wenn dann nur sehr selten vorkommen. und zeig mir mal einen der wenn er im ausland geld hold die automaten kenn und daher merkt wenn etwas nicht i.o. ist.
Kommentar ansehen
28.07.2006 09:19 Uhr von förmchen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ story.maker: Die Kundendaten wurden in Frankfurt - also Deutschland - mit sogenannten Vorsatzgeräten ausgespäht.
Die Konten wurden dann an Geldautomaten vom Ausland aus geplünder.

LG
Kommentar ansehen
28.07.2006 09:37 Uhr von Her.Man
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Augen auf! Wie schon Förmchen sagte, passierte es eben in Frankfurt. Deine Argumentation, dass es wohl öfter im Ausland passiert ist auch nich ganz sicher, denn dank EU kann man ja relativ leicht in ein anderes Land (=>Deutschland) reisen und dort sein Ding durchziehen. Das macht die Strafvervolgung schwerer und vielleicht auch im Falle einer Verurteilung das Urteil milder(?). Aufjedenfall ist es von Vorteil :)
Kommentar ansehen
28.07.2006 10:20 Uhr von plopp
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Bankautomaten haben doch eine Cam, mit der man die Leute, die Geldabheben beobachten kann. In den Räumen hängen auch noch Cams an den Decken. Wozu sind die da?
Mit diesen Cams müsste man doch sehen, das da einer am Automaten manipuliert. Diese Aufzeichnungen sollten ständig von Sicherheitspersonal gecheckt werden, und zwar nicht nur, ob jemand beim Geldabheben Mist macht, sondern eben auch auf solche A...geigen.
Also wenn sowas passiert, ist es für mich eindeutig Verschulden der Bank. Das Geld gehört sofort wieder zurück auf die Konten.
Kommentar ansehen
28.07.2006 10:30 Uhr von maki
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gefälschte Sommerloch-Meldung? Nicht die News, sondern die Original-Meldung.

Warum?

Heute mal nen Berliner Kurier mitgenommen und da steht praktisch dieselbe Meldung drin, nur mit Tatort Berlin statt Frankfurt... :-)
Kommentar ansehen
28.07.2006 10:46 Uhr von Tasko
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
welcher Automat: Es wäre mal schön zu erfahren, welcher Automat betroffen war. Auch Bilder der Manipulation könnten helfen, Manipulationen an anderen Automaten zu erkennen.
Kommentar ansehen
28.07.2006 12:14 Uhr von Devil_Hero
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
tasko: ja das wäre es! man zeit mal wie das ganze ausschaut und wie man es am besten macht , direkt mit anleitung und vorgehensweise:-))

da haben unsere eu freunde und unsere einheimischen "bedürftigen" , direkt wieder ne freizeitbeschäftigung mehr :-(

so, ich für mein teil werde mich mal fertig machen für die spätschicht und für das ganze nichtproduktive volk den unterhalt verdienen:-)
in diesem sinne
Kommentar ansehen
28.07.2006 13:16 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Genau, die Kamera! Wie plopp schon sagte, müsste doch die Kamera über dem Automaten zumindest die Gestalt der Täter erfasst haben.

Das die Sicherheitsvideos sonst normalerweise so ohne Grund nicht durchgeguckt werden, ist mir schon klar, denn wer will so viele Leute anstellen, die im Schnelldurchgang vor einem 24 Std. Video immer noch eine Stunden sitzen und bald ausgetauscht werden müssen, weil sie sich nicht mehr konzentrieren können.

Sicher wär´s schön gewesen, wenn gerade in dem Moment jemand auf den Monitor geschaut und die sofortige Demontage des Zusatzes veranlasst hätte, aber das war ja offensichtlich nicht der Fall.

Allerdings wundert mich, dass in der ganzen Zeit, in der 200 Kunden das Ding benutzten, nicht ein Mal routinemässig auf die Kamera aufgeschaltet wurde und der Vorsatz dann dem geschulten Auge des Sicherheitsangestellten auffiel, denn der kennt ja "seine" Automaten alle.
Kommentar ansehen
28.07.2006 22:41 Uhr von wombie
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Simple Sache, und nix neues: So funktionierte das schon 1994:
1) Aufsatz gebaut mit Kartenleser drin. Natuerlich
designmaessig an den "Zielautomaten" angepasst, und
moeglichst duenn.
2) Automaten-passende DIN-Zifferntastatur bestellt und
per duennem draht an den Aufsatz angeschlossen
3) Spaetabends an nen Automaten tigern und das
Teil "anbauen". Wenn man gut ist, faellts net auf. Die
Kamera juckt net, dafuer gibts ja gute unauffaellig
Masken.
4) In sicherer Entfernung auf die Lauer gelegt und bis
morgens gewartet - wenn Polente auftaucht, fix
verduennisieren.
5) Aufsatz abgebaut und spurlos verschwunden.
Zuhause dann Ersatzkarte geschrieben, PIN hat man ja
von Tastatur (details kann jeder Elektronik-Freak sich
denken)

Heute gehts noch besser, dank WiFi und besseren
chips/speicher/kameras kann man sich die Tastatur
sparen. Der Kommentar von wegen Abheben mit den so
gefaelschten Karten "geht nur im Ausland" ist uebrigens
voelliger Schwachsinn. Das geht nach wie vor ganz gut
in DE, wenn man weiss worauf Automaten achten.

Mich wundert nur dass Banken das mittlerweile
eingestehen. Das ganze war schon ein
grosses "Geschaeft" vor 15 Jahren, mit hohem
Einkommen fuer die Beteiligten. Damals wurde das
immer unter den Teppich gekehrt (und von einem
gewissen Darmstaedter "Fachmann" auch immer fuer
unmoeglich erklaert).

Als Laie kann man das echt nur erkennen wenn man
den Automaten haarklein begutachtet, und wer macht
das schon?

Uebrigens gehts auch noch krasser, wenn man denn will
(und ja, das wird auch gemacht):
- Kompletten "falschen" Automaten irgendwo aufbauen
- Fix ne Anstellung bei der Tanke annehmen (natuerlich
mit falschen Personaldaten) und dort mal ratzfatz
Kartendaten klauen
- etc.pp.

Ein Katz-Und-Maus Spiel, leider.
Kommentar ansehen
28.07.2006 22:42 Uhr von stellung69
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
300.000 Euro - 200 Kunden Im Schnitt also 1500 Euro auf dem Konto! Wieso haben die Opfer eigentlich so viel Geld auf einem normalen Konto?
Kommentar ansehen
28.07.2006 22:50 Uhr von Devil_Hero
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
stellung69: aber hallo ! du erwartest doch nicht etwa ne antwort !
denk noch mal drüber nach , was du da ebend geschrieben hast ! dann kommst du von selbst drauf , lololol
Kommentar ansehen
28.07.2006 23:00 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Stellung69: Viel? Je nach dem, wann das gemacht wurde, dürfte es sich ganz normal um das kurz zuvor eingegangene Gehalt gehandelt haben, welches damit noch nicht mal ein besonders tolles gewesen wäre.

Ganz zu schweigen davon richtet nicht jeder für den Notgroschen erster Stufe (ca. 2000,- EUR gemäss Anlagenberater, je nach Gehalt und Lebensstandard) ein Konto bei einer Tagesgeldbank mit 2 - 3% ein, sondern lässt den auf dem Girokonto. (Ob das langfristig nicht Verschwendung oder leichtsinnig (siehe News hier) ist, ist ´ne andere Frage).

Wenn man sich den richtigen Automaten aussucht, hat´s bei den 200 Kunden überwiegend mittlere Gehaltsklassen und auch ein paar mit guten Gehältern von 10.000 EUR und mehr. Dann lohnt sich´s.

An ´ner Volksbank in Neukölln brauchst Du so´n Ding nicht aufzustellen. ;-)
Kommentar ansehen
28.07.2006 23:12 Uhr von stellung69
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Schwertträger / @ Held: <<An ´ner Volksbank in Neukölln brauchst Du so´n Ding nicht aufzustellen. ;-)>>
*lol*

<<aber hallo ! du erwartest doch nicht etwa ne antwort !
denk noch mal drüber nach , was du da ebend geschrieben hast ! dann kommst du von selbst drauf , lololol>>
Toller Beitrag! Echt! Immerhin gut für 20 Punkte; Glückwunsch! ;-)
Kommentar ansehen
29.07.2006 10:10 Uhr von Delios
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@plopp: Ich glaube nicht dass die Cam an den Automaten jeden aufnimmt, sondern nur die die eine Karte einschieben.
Sonst hätte man jede Menge Fotos von Passanten mit auf den Aufnahmen.
Und zum Thema Cams in den Räumen... Auch nur ne Vermutung aber sicher wurden nur Automaten manipuliert die irgendwo auf der Straße sind oder zumindest dort wo keine Kameras direkt drauf gerichtet sind. Mal abgesehen davon haben die Täter sicher Methoden benutzt dass sie nicht ewig mit der Installation beschäftigt waren.
Kommentar ansehen
29.07.2006 16:53 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Delios: Die Kameras sind keine Snapshot- kameras, sondern welche, die ein Dauervideo aufzeichnen.
Und, richtig, im Prinzip könnte man aus ihnen eine Menge Schnappschüsse von Leuten ziehen, die da nah genug dran vorbeigekommen sind.

Erfasst wird der Nahbereich der Automaten, und das permanent. andernfalls hättest Du ja schlechte Karten, denn es gibt ja auch Leute, die ihre Karte reinschieben, sich dann aber nochmal wegdrehen, oder sich bücken, die erwischtest Du dann ja gar nicht.

Das Problem ist wirklich eher das, dass die Dinger nicht permanent angeschaut werden können.

Wohl aber lassen sie sich in gewissem Rahmen hinterher noch anschauen, wenn man weiss, an welchem Tag und in welchem Zeitrahmen sich irgendwas abgespielt hat.
Kommentar ansehen
29.07.2006 18:21 Uhr von webschreck
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Eure Probleme möchte ich haben! Seitdem das Konto gläsern geworden ist, gilt für mich nur noch "Bares ist Wahres!". Womit ich sagen will, daß ich einer der wenigen bin, die kein Konto mehr haben und somit auch nicht mit dem Datenklau. Und noch ein Vorteil hat das Ganze: Seitdem komme ich besser mit meinem Geld zurecht, weil ich den täglichen Überblick in der Kasse habe. Früher ging das doch auch ohne Bank! Heute zahlt jeder, der ein Konto hat, mitseinen Gebühren den Arbeitsplatz eines Angestellten und mit den Zinsen die teuren Paläste...Und sicher ist es trotzdem nicht!
Kommentar ansehen
31.07.2006 10:52 Uhr von Tasko
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@webschreck: Kein Konto?
Also zumindest meinereiner geht für seinen Lebensunterhalt legal arbeiten und zahlt Steuern auf sein Einkommen. Damit geht´s kaum ohne Konto.

Refresh |<-- <-   1-21/21   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

CDU-Partei-Überläuferin Elke Twesten: "Das war möglicherweise zu krass"
Republikaner John McCain wirft US-Regierung "halbgaren Nationalismus" vor
Nordkorea droht: "Atomkrieg könnte jeden Moment ausbrechen"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?